R.I.P. Patrick Swayze 1952-2009

15. September 2009

Swayze_DarkoAuch das Hill Valley Blog trauert um diese (unter anderem) Ikone der 80er – obgleich ich seinem größten Erfolg “Dirty Dancing” wegen des Soundtracks maximal mit gemischten Gefühlen gegenüberstehe – ein Zimmerkollege im Internat, dem man schwer widersprechen konnte, musste das Zeug immer wieder zum Einschlafen laufen haben & ich bin diesbezüglich echt übersättigt – wird er mir fehlen. Zuletzt habe ich ihn vor gar nicht allzu langer Zeit in “11:14” (auf Blu-Ray) gesehen; auch in einem Zeitreisefilm – dem Kultstreifen “Donnie Darko” nämlich – hatte er eine Rolle und passt also auch in diesem Sinne ins Blog. Mit der Figur (siehe Foto) ließ der Regisseur Swayze allerdings in gewisser Weise mit seinem Charme-Image spielen und sie entpuppte sich (ich hoffe, ich darf das schreiben, ohne als “Spoiler” zu gelten) als ziemlich schmieriger Charakter…

Zeitreisen ist Bewusstseinssache

4. September 2009

…meint zumindest Lorenzo Maccone vom MIT: Wenn ich diese hochinteressante Theorie (die die Blogger-Kollegen von 11tech mit einem Foto vom Doc illustriert haben, was natürlich meine Aufmerksamkeit auf sich zog) richtig verstehe, fließt die Zeit schon immer in beide Richtungen und Zeitreisen wären damit eine ganz alltägliche Sache – nur können Menschen die Rückwärtsbewegung in der Zeit nicht bewusst wahrnehmen und im Gedächtnis speichern. Eine realistische Science-Fiction-Geschichte sähe also in Kurzfassung wohl so aus:
“Gestern war ich in der Zukunft.”
“Und, wie war’s?”
“Hab’ ich vergessen…”
– Die Kollegen Wissenschaftler arbeiten weiter daran ;)

“Schwerstarbeit” – exklusives Interview mit Ernst Jacobi

24. August 2009

EJacobiVon Schlöndorffs “Blechtrommel” bis zum – übrigens in meiner Lieblingsstadt Bamberg gedrehten – “Sams in Gefahr”, um nur einmal auf Filmrollen einzugehen: Man müsste schon die letzten Jahrzehnte auf der sprichwörtlichen Insel ohne Medienanschluss verbracht haben, um Ernst Jacobi nicht zu hören oder zu sehen (und sei es nur “unbeabsichtigt”). Nun hat sich der bekannte Schauspieler und Synchronsprecher, “geb. ‘33″ (so der Titel seiner Jugenderinnerungen) und Wahl-Münchner, wie bereits im vorigen Blogbeitrag angekündigt, für ein kleines Fax-/E-Mail-Interview mit dem Hill Valley Blog über seine Synchronarbeit an ZidZ 1 zur Verfügung gestellt und damit eine von manchen Fans als schmerzlich empfundene Informationslücke geschlossen. Immerhin ist vielen inzwischen bekannt, dass Ernst Jacobi die Wahrnehmung der Rolle von “Doc Brown” in der deutschen Öffentlichkeit mit seiner Stimme maßgeblich geprägt hat – in Teil 2 und 3 übernahm dann ja Lutz Mackensy, mit dem Andreas von zidz.com und ich bereits im Interview das Vergnügen hatten, diese “Schwerstarbeit” (Zitat E. Jacobi) und drückte dem Doc seinen markanten Stempel auf.
Hier nun das neue Interview (PDF-Format) – viel Vergnügen beim Lesen und noch einmal tausend Dank an Herrn Jacobi!
Eine “offizielle” Kurzbiografie findet ihr übrigens auf der Seite seines Managers Marc Rosenberg, dem ich auf diesem Wege auch noch ein mal sehr herzlich für die Herstellung des Kontakts und die freundliche Zusammenarbeit danken möchte.
Nachtrag: Ein sehr schönes Gespräch mit Ernst Jacobi gibt es bei BR alpha – hier klicken, um zu der Seite zu gelangen!

Eure Fragen an den ersten “Doc”

18. August 2009

Das ist ja fast wie bei Dr. Who… Wie einige Fans wissen, gab es vor der markanten Synchronstimme Lutz Mackensys im ersten Teil einen anderen “Doc”. Über die Karriere Ernst Jacobis ist eine Menge bekannt; mir ist allerdings aufgefallen, dass es noch kein ZidZ-bezügliches Interview mit dem Mann gibt, über den sein Nachfolger im Interview sagt:
Ernst Jacobi war hervorragend, er war sehr sehr gut – ich habe es mir angesehen und er war wirklich fantastisch, und er sollte es auch weitermachen, aber er wollte nicht! Es war ihm zu anstrengend, er hat gesagt „Nee, Kinder, so schwer muss ich mein Geld nicht verdienen, ich denke nicht daran“, und er hat gesagt, „Nö, ich steige aus“. Da haben sie händeringend einen Neuen gesucht, denn sie wussten ja nicht weiter…
Ob das stimmt und noch einige andere Dinge können wir in einem kleinen Interview herausfinden, das mir Ernst Jacobis Management heute zugesagt hat. UPDATE: Hier klicken für die “offizielle” Fragenliste, die ich Ernst Jacobi inzwischen habe zukommen lassen!

R.I.P. John Hughes 1950-2009

8. August 2009

hughesAls Regisseur von “Der Frühstücksclub” (The Breakfast Club – 1985), “L.I.S.A. – Der helle Wahnsinn” (Weird Science – 1985) und “Ferris macht blau” (Ferris Bueller’s Day Off – 1986) kennt ihn jedes Kind der 80′er – auch an Lea “Lorraine” Thompsons Film “Ist sie nicht wunderbar?” (Some Kind of Wonderful – 1987) wirkte er als Produzent mit; außerdem stehen “Kevin – allein zu Haus’”, die Zeitreisekomödie “Just Visiting – Mit Vollgas in die Zukunft” (ein Remake von “Die Besucher”) und viele andere Filme auf seinem Lebenslauf als Drehbuchautor. Am 6. August 2009 verstarb John Hughes im Alter von nur 59 Jahren in Manhattan an einem Herzinfarkt. Auf dem Regiestuhl hatte er schon lange nicht mehr Platz genommen und auch sonst hat man seit ca. 2002 nicht mehr viel Neues von Hughes gehört / gesehen / gelesen; umso schlimmer schlagen diese nun sehr schlechten Neuigkeiten bei den Fans ein (und ich kenne kaum jemanden, der nicht zumindest einen von John Hughes’ Filmen auf seiner persönlichen Liste derer, die die 80er prägten, stehen hat).

“Das Leben geht ziemlich schnell vorbei. Wenn ihr nicht ab und zu anhaltet und euch umseht, könntet ihr’s verpassen.” (Ferris Bueller)

Deine Stimme gehört mir!

7. August 2009

Für Freunde des gepflegten Originaltons: Ein bekannter Stimmenimitator bei YouTube (“The Man Of 101 Voices”) hat sich in seinem dritten Streich auch Doc & Marty bzw. Christopher Lloyd und Michael J. Fox vorgenommen. Wer den Rest nicht ansehen will: einfach bis 6:13 Minuten – zu Stimme Nr. 88 (wie in “88 miles per hour”) – vorspulen…

Direktlink: http://www.youtube.com/watch?v=1XunezwEKHk

Wir sind die, äh… die Pinheads!

4. August 2009

Es gibt sie wirklich: Die Dozenten-Band der Musikschule Eicker aus Halver in Westfalen (www.eickermusik.de) bietet für Fans der “Zurück in die Zukunft”-Trilogie ein besonderes Highlight. Als “Pinheads” bringen sie ein Konzertprogramm mit sämtlichen Liedern und Stücken des ZidZ-Soundtracks zur Aufführung.
Außer den orchestralen Werken des Filmmusikkomponisten Alan Silvestri, die lediglich von CD eingespielt werden, werden selbstverständlich alle Lieder live gespielt. Das fängt an bei “The Power Of Love” von Huey Lewis & the News, geht über “Mr. Sandman” von den Chordettes bis hin zu “Beat It” des unvergessenen Michael Jackson. Das gesamte Repertoire ist auf der Band-Homepage www.pinheads.de aufgeführt.
Das Programm, so die Band, ist dabei für die verschiedensten Einsätze geeignet: sei es die 80er-Jahre-Party, das nächste ZidZ-Fantreffen, Stadtfeste oder sonstige Konzerte – vielleicht auch für ein “Battle of the Bands” (in der Hoffnung, dass Huey Lewis den Vortrag nicht vorzeitig abbricht, weil es zu laut ist).
Die professionelle Umsetzung durch die Musiker sowie die Integration multimedialer Elemente wie Videoclips und Diashows dürften ein Konzert der
deutschen “Pinheads” ganz sicher zu einem besonderes Erlebnis machen. Ich bin schon am Überlegen, ob ich meine Verlobte überreden kann, dass wir die Jungs & Mädels für die Feier nach unserer kirchlichen Hochzeit buchen…

(mit Dank an Michael Grothe)

Transformers: Steelskin

1. August 2009

Zum neuen Transformers-Film hier ein Link zu einem Bastelprojekt: Die Transformation (!) eines “Sideswipe” in einen “Steelskin”, also einen DeLorean (mit Edelstahl-Haut, daher der Name – obwohl ich mir vorstellen kann, dass da auch ein Wortspiel mit “Rumpelstilzchen”, englisch “Rumplestiltskin”, drinsteckt…).
Hier geht’s auf die entsprechende Seite von John Spangler.

C=64 Remixes – ‘mal andersrum

27. Juli 2009

Unter remix.kwed.org (in CD-Form auch auf www.c64audio.com) findet man eine Vielzahl an modernen Remixes alter Commodore-64-Melodien. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass einige der beliebtesten Tunes selbst Remakes und Remixes waren. Abgesehen von den offensichtlichen Kandidaten – nämlich Filmmusik, die in das dreistimmige SID-Chip-Format umgewandelt wurde, wenn ein Spiel zum Film erschien – existieren einige Commodore-Fassungen auch von anderen, teilweise sehr obskuren Stücken, die meist ganz und gar nichts mit dem jeweiligen Spielthema zu tun haben, sondern den Komponisten einfach nur gut gefallen haben und umsetzbar erschienen. Hier eine Liste einiger Stücke zum Vergleich (anklicken zum Anhören von Hörproben/-sehen von Videos, größtenteils bei YouTube):

  • Greg Holland: Asterix & the Magic Cauldron (The Dungeon – ab 2:37 min.)Antonin Dvorak: Slawische Tänze Opus 46 Nr. 7 (C-moll)
  • Martin Walker(?): Back to the Future Song 1Huey Lewis & The News: The Power of Love
  • Martin Walker(?): Back to the Future Song 2Chuck Berry: Johnny B. Goode
  • Mark Cooksey: Bomb Jack Level ThemeJean-Michel Jarre: Magnetic Fields II
  • Ben Daglish: CobraSylvester Levay: Skyline
  • Russell Lieblich: Ghostbusters ThemeRay Parker, Jr.: Ghostbusters
  • Rob Hubbard: International KarateRyuichi Sakamoto: Merry Christmas, Mr Lawrence
  • Matt Gray: Last Ninja 2-The MansionTangerine Dream: Alchemy of the Heart
  • Matt Gray: Last Ninja 2-The OfficeTangerine Dream: Midnight in Tula
  • Rob Hubbard: Master of MagicSynergy (Larry Fast): Shibolet
  • Rob Hubbard: Sanxion Title – Sergei Profiev: Romeo&Julia-Tanz der Ritter
  • Martin Galway: Yie Ar Kung-FuJean-Michel Jarre: Magnetic Fields IV
  • Rob Hubbard: Zoids (ab 1:06 min.)Synergy (Larry Fast): Ancestors
  • Seit(en)reise: zurück 1 2 3 4 5 6 ...35 36 vor