West End & Broadway, wir kommen!

31. Januar 2014

Martys SoloKäme es aus anderer als der gewöhnlich exzellent informierten Quelle BTTF.com mit den besten „connections“ zu Bob Gale, Robert Zemeckis und den Leuten, die uns ZidZ brachten, könnte man es für einen Aprilscherz zur Unzeit halten. So aber ist wirklich damit zu rechnen, dass “Zurück in die Zukunft – das offizielle Musical” wohl tatsächlich pünktlich zum Jubiläumsjahr 2015 das Licht der Öffentlichkeit erblickt. Es soll zunächst in London, später auch am New Yorker Broadway aufgeführt werden. Die Story wird von Zemeckis und Gale persönlich stammen, als Regisseur fungiert der Brite Jamie Lloyd (keine Verwandtschaft zu Christopher, aber ein interessanter kleiner Zufall). Musikalisch werden sowohl Alan Silvestri als auch die Songs von Huey Lewis und natürlich „Johnny B. Goode“ berücksichtigt; außerdem schreibt Glen Ballard mit, der unter anderem an „Man in the Mirror“ für Michael Jackson beteiligt war und z.B. auch den Song „Forever May Not Be Long Enough“ aus den end credits von „Die Mumie“ für meine Lieblingsband Live geschrieben hat. Colin Ingram, der u.a. das Musical zum Film „Ghost – Nachricht von Sam“ (auch unter Beteiligung von Ballard entstanden) verantwortet, wird als Produzent fungieren. Zu erwarten ist nach ersten Angaben eine Show mit einer Menge Tricks und Akrobatik-Einlagen auf dem Skateboard, die sich nur lose an der Filmhandlung orientiert bzw. sie „neu interpretiert“.
Zur Originalmeldung auf Englisch geht’s hier…

Zurück auf der Kinoleinwand am 20. Januar 2014

16. Januar 2014

2171_03672*BUMP* Diese Pressemitteilung kam geradenoch im alten Jahr rein – ich habe die Inhaltsangabe des Films mal weggekürzt weil die Leser von HillValley.de die bestimmt nicht brauchen 8)

Dieser Film hat Geschichte geschrieben: Robert Zemeckis „Zurück in Zukunft“ war 1985 nicht nur der erfolgreichste Film des Jahres und Auftakt zu einer der größten Filmtrilogien aller Zeiten, sondern setzte auch neue Maßstäbe in Sachen Spezialeffekte. UCI EVENTS schickt euch zurück – zurück in die Zukunft! Erlebt zusammen mit anderen Fans „Zurück in Zukunft“, den Kultfilm der 80er, noch einmal auf der großen Kinoleinwand. Den zeitreisenden Marty McFly, den zerstreuten Wissenschaftler „Doc“ und natürlich den legendären DeLorean gibt es nur an einem Abend in allen UCI KINOWELTen zu sehen. Ein absolutes Muss für alle Filmfans und Kinoliebhaber.

(…)

UCI EVENTS und TNT Film präsentieren den Kultfilm-Klassiker „Zurück in die Zukunft” in der deutschen Synchronfassung nur am 20. Januar um 20 Uhr in allen UCI KINOWELTen in Deutschland und Österreich.

Tickets für das Fan-Event zum Kultfilm sind an der Kinokasse, über die UCI Apps oder online unter www.UCI-KINOWELT.de erhältlich.

Über UCI KINOWELT

Mit dem ersten Multiplex-Kino in Deutschland überhaupt brachte UCI KINOWELT 1990 das Konzept von riesigen Leinwänden, modernem Sitzkomfort und großer Filmauswahl als Pionier erstmals nach Deutschland – und gleichzeitig erstmals auf das europäische Festland. Die Idee, das Kinoerlebnis immer weiter zu verbessern, bestimmt das Selbstverständnis als Pionier im Kinobereich. Zahlreiche Innovationen haben stetig neue Standards für die Kinobranche gesetzt. Bereits vor 15 Jahren verkaufte UCI KINOWELT das erste Kinoticket online, seit 2010 kann der Besucher seine Lieblingsplätze platzgenau auch mobil über die UCI-App buchen. Voll digitalisierte Kinos, 3D-Leinwände, hochmoderne VIP-Komfortsessel und ein großes Filmangebot, das durch zahlreiche Konzerte, Opern und mehr unter der Marke „UCI EVENTS“ vervollständigt wird, führen die ursprüngliche Multiplex-Idee gekonnt in die Zukunft. 2012 steht ganz im Zeichen des Premiumkonzeptes iSens, eines neuartigen Erlebnisses, das „Kino grenzenlos“ verspricht. UCI KINOWELT ist Teil der UCI-/Odeon-Gruppe, des größten Kinobetreibers Europas mit 236 Kinos und mehr als 2.179 Leinwänden.

Die Freitagskrise

23. August 2013

…ein kleiner Gastbeitrag von meinem „Lehrer-Ich„:
Als wären die Tage an der Berliner Problemschule nicht schon abenteuerlich genug, kommt nun auch noch der Mathelehrer Altmann auf mysteriöse Weise ums Leben. Da stimmt doch was nicht, denken die Kolleginnen Frl. Krise und Frau Freitag: Musiklehrerin Johanna Schirmer postet überraschende Details über ihre Affäre mit ihm, die Cousins einer türkischen Schülerin hatten Rache geschworen, seine sehr junge, sehr schwangere Witwe versteht sich etwas zu gut mit ihrem Powerplate-Trainer und Schüler Ali hat eine Rechnung zu begleichen… Frl. Krise und Frau Freitag ermitteln – und das alles neben dem ganz alltäglichen Schulwahnsinn. (Klappentext)
Für Uneingeweihte nur eine kurze Vorbemerkung: „Frl. Krise“ und „Frau Freitag“ sind Lehrerinnen an einer sogenannten „Problemschule“. Ihre Erfahrungen mit „der Jugend von heute“ sammeln und verarbeiten sie nicht nur beim gemeinsamen Kaffeepläuschchen sondern vor allem in ihren jeweiligen Blogs; Sammlungen von Blogartikeln sind bereits in Buchform erschienen. Nachdem „Frl. Krise“ schon darauf hingewiesen hatte, dass sie überhaupt erst wegen ihrer Freundin „Frau Freitag“ angefangen hat zu bloggen, wurde es offenbar Zeit für ein gemeinsames Projekt. Die Bücher respektive Blogs der beiden ähneln sich inhaltlich – manchmal auch sprachlich-stilistisch ebenfalls sehr; zumindest ich war mir bei der Lektüre von „Frl. Krises“ gesammelten Werken nicht immer sicher, ob ich nicht vielleicht doch das heimliche dritte „Frau-Freitag“-Buch in Händen hielt. Den ganzen Beitrag lesen »

UPDATE: H.V.Blog Android App

20. August 2013

Gerade ist wieder eine neue Version herausgekommen – der Download-Link unten führt bereits zum Update.

Dank AppYet.com gibt’s das Hill Valley Blog jetzt auch als Android-„App“, wobei es sich genau genommen um einen spezialisierten RSS-Reader handelt. Der direkte Weg zum Hill Valley Blog lässt sich hier herunterladen; wer sich nicht mit dem manuellen Installieren auskennt, könnte z.B. mal hier vorbeischauen.

UPDATE: Michael J. Fox – Zurück für die Zukunft

30. Juli 2013

Wieder mal ein Nachtrag zum Thema „Michael J. Fox ist tot“: Diese „Necropedia“ ist natürlich Bullshit – da trägt ein Skript das jeweilige Datum ein, die Suchmaschinen indizieren es & zeigen dann einen scheinbar brandaktuellen Todestag an. Erst beim Besuch der eigentlichen Seite wird dann (in schlechtem Deutsch) darauf hingewiesen, dass „niemand…gestorben“ sei.
Ja, Michael lebt noch (vgl. aktuelle Aufnahmen von den Golden Globes 2013) – und Bud Spencer auch, dessen „Necropedia“-Seite neulich durch Facebook geisterte.

Immer noch unglaublich, wie viele Leute dieses Blog „nur“ deswegen finden, weil sie nach seinem Todesdatum googeln…
Aber nun zur eigentlichen Meldung:
Michael J. Fox übernimmt die Hauptrolle in einer neuen NBC-Sitcom (zunächst 22 Folgen, US-Start: 2013) von NBC! Wie sein letztes großes TV-Projekt „Chaos City“ spielt die Serie in New York; Fox soll einen Vater von drei Kindern spielen, der – wie er selbst – an Parkinson erkrankt ist…

NACHTRAG: Inzwischen gibt es weitere Informationen, unter anderem ein Datum (26. September in den USA, deutscher Start noch nicht bekannt) und einen Trailer:

Wieder einmal ein großes Dankeschön an Dr. Jörn Krieger, der uns zuverlässig mit Meldungen aus der Medienbranche versorgt 😉

UPDATE: (Wie) Gedruckt

24. April 2013

BONUS: Zum Welttag des Buches verlose verloste ich unter allen, die auf einem meiner Blogs oder meiner Facebook-Autorenseite einen kurzen Kommentar hinterlassen, eine der vier Anthologien nach Wahl; gewonnen hat schließlich (bei 5 Teilnehmern genügte ein Standard-Würfel)… PinkOrange! Herzlichen Glückwunsch!!!

…ungelogen! 😉 Hier ein wenig Eigenwerbung – wen’s stört, der möge also unten weiterlesen: Zwei Drei Mittlerweile vier meiner Geschichten haben es in Anthologien geschafft, die u.a. bei Amazon, aber auch anderswo im Buchhandel erhältlich sind.


 Katzenland
– zusammen mit anderen BookRixern…


 Rohrfrei
– inkl. nirgendwo anders veröffentlichter Story!


Der Letzte seiner Art
– herausgegeben von M. Baker / Mysteria-Verlag


Telefon!
– herausgegeben von S. Lehner / Phantastik-Buch

Jäger des verlorenen Zeitgeists

11. April 2013

„Wer sich an die 60er Jahre erinnert, hat sie nicht erlebt“ – so oder ähnlich lautet ein Spruch, den ich mal gehört/gelesen habe und der wohl auf den lockeren Umgang mit Sex, Drogen und Rock’n’Roll (naja, vielleicht auch nicht) anspielen soll. Bei meiner Generation sieht das schon ganz anders aus – jeder erinnert sich an die 80er und 90er, selbst diejenigen, die nachweislich nicht dabei waren: Die Retro-Welle in der Öffentlichkeit und in den Medien ist unübersehbar (demnächst auch wieder Thema eines ausführlicheren Interviews mit Josef Göhlen, Ex-Serienchef des ZDF, fürs Hill Valley Blog, das auch im retro-Magazin erscheinen soll – Daumen drücken!) und wie üblich war früher alles besser. In diese Kerbe schlägt das Buch von Frank Jöricke, dessen Klappentext dem Leser nicht weniger in Aussicht stellt als die Vermessung, pardon, die Erklärung der Welt (die Indiana-Jones-Anspielung auf dem Titelbild passt ja irgendwie eher zu Ersterem). Vonstatten geht selbige sehr häufig, indem Jöricke personale Ikonen der Popkultur exemplarisch seziert (ja, ich versuche gerade, möglichst viele Fremdwörter in eine Aussage zu packen) – von Burt Reynolds bis Bettina Wulff, von Madonna bis Harald Schmidt sind sie alle dabei – und natürlich James Bond in seinen Inkarnationen, der (ähnlich wie es Kollege Thomas Höhl schon bezüglich Superman und anderer Über-Helden festgestellt hat) früher die Macht hatte und jetzt nur noch einen Hau. Den ganzen Beitrag lesen »

Mach den Flattr!

8. März 2013

Auch im Hill Valley Blog sind seit einiger Zeit Buttons des „social micropayment“-Dienstes, von dem man soviel liest, installiert. Es kommt noch nicht an Cory Doctorows „Whuffie“ heran, aber das wird schon… Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn euch ein Artikel so gefällt, dass ihr ihn „flattrn“ möchtet (und darf mich an dieser Stelle explizit bei den zwei netten Menschen – Stand: 11. Juli 2012 – bedanken, die das schon getan haben 😎 ) . Inzwischen hab‘ ich es auch geschafft, das Plugin zum Laufen zu bringen, das automatisch Buttons an jeden Artikel klebt; außerdem gibt es weiterhin den „allgemeinen“ (also nicht artikel- sondern blogbezogenen) Button in der Seitenleiste rechts – und hier (Entschuldigung für eventuelle Redundanz) wird eben nochmal erklärt, wie das System überhaupt funktioniert:

„All the best stuff is made in Japan“

1. März 2013

„Gute Elektronik kommt doch nur aus Japan“, bemerkt Marty in der deutschen Synchronfassung – was nicht ganz so weit greift wie das in der Überschrift genannte Originalzitat. Nicht nur Sushi, Mangas und japanische Motorräder erfreuen sich hierzulande berechtigter Beliebtheit, sondern auch die japanische Lebens- und Denkweise weckt in diesem Zusammenhang (und bei 80er-Jahre-Retro-Fans nicht nur wegen „Karate Kid“) gesteigertes Interesse im „Westen“. Filme wie „Black Rain“ mit Michael Douglas oder „Die Wiege der Sonne“ mit Sean Connery haben ebenfalls ein fasziniertes Publikum gefunden, obwohl sie natürlich auch immer nur einzelne Facetten herausgegriffen und dramatisiert haben.
In diese Kerbe schlägt und eine diesbezügliche Marktlücke füllt nun „Der kleine Japaner“, ein Buch von Martin Niessen, das ich nach einer von genau wegen der oben genannten Werke geweckten Neugier vorgenommenen Bewerbung bei BloggDeinBuch.de vom Verlag als ePub-Version zum Rezensieren zur Verfügung gestellt bekommen habe. Den ganzen Beitrag lesen »

UPDATE: Das musikalische Einhorn

28. Februar 2013

UPDATE: Wer es – wie ich – nicht live sehen konnte, hat immerhin inzwischen die Möglichkeit, sich (beispielsweise über diesen Link) eine CD zu bestellen. Ich hab‘ auch schon mal reingehört, muss allerdings sagen, dass ich noch nicht das wirkliche „Highlight“ darin gefunden habe, sondern es eher so dahinplätschert. Mit Schmendricks Text bin ich beim ersten Mal nicht so glücklich geworden, weil der Zauberer mit Klischee-Simsalabims, Abrakadabras und Hokuspokussen um sich wirft (aber wahrscheinlich sollte das betonen, dass er sich nur verstellt, wenn er sich für König Haggard zum Narren macht).

Ein kleine Erinnerung daran, dass dieses Blog natürlich auch allgemeine 80er-Jahre-Nostalgie bedient: Mit freundlicher Genehmigung von Mr. Peter S. Beagles Agenten Connor Cochran, darf ich hier und heute eine ganz besondere Neuigkeit bezüglich meines Lieblingautoren (nicht nur) auf dem Fantasysektor quasi exklusiv eine Woche vor der offiziellen Bekanntgabe vermelden: Das letzte Einhorn kommt im nächsten Jahr in Deutschland als brandneues Musical heraus! Als Komponist und Produzent fungiert dabei Christian Gundlach, der sich bereits mit Musical-Fassungen bekannter Stoffe wie „Der Zauberer von Oz“, „Kleiner König Kalle Wirsch“ und „Die Legende von Mulan“ hervorgetan hat. Geplant sind an die 70 Aufführungen auf Bühnen des „Theaters für Niedersachsen“ in Hildesheim und Hannover sowie Gastauftritte auf Bühnen in Niedersachsen incl. Langenhagen und Clausthal-Zellerfeld. WEITERSAGEN! (ZidZ gibt’s übrigens schon als Musical, zumindest in einer Fan-Version: Hier geht’s zu unserem entsprechenden Blog-Beitrag namens „Titel-Song“!)

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