Deine Stimme gehört mir!

Für Freunde des gepflegten Originaltons: Ein bekannter Stimmenimitator bei YouTube („The Man Of 101 Voices“) hat sich in seinem dritten Streich auch Doc & Marty bzw. Christopher Lloyd und Michael J. Fox vorgenommen. Wer den Rest nicht ansehen will: einfach bis 6:13 Minuten – zu Stimme Nr. 88 (wie in „88 miles per hour“) – vorspulen…

Direktlink: www.youtube.com/watch?v=1XunezwEKHk

Robert Zemeckis „feiert“ schon mal Weihnachten

Inzwischen gibt es eine erste Vorschau auf das neueste „Motion Capture“-Projekt in 3D des ZidZ-Regisseurs, in dem Jim Carrey gleich mehrere Hauptrollen (Ebenezer Scrooge sowie die berühmt-berüchtigten Weihnachtsgeister) übernehmen wird. Auch wenn ich „Beowulf“ und den „Polar Express“, die vom selben Regisseur mit dem gleichen Verfahren produziert wurden, nicht per se schlecht finde, ist es (wie auch bei den Fünf Filmfreunden festgestellt wird, wo man übrigens auch ein paar Interview-Schnipsel zum Film auf Englisch nachlesen kann) natürlich problematisch, dass auch der neue Film sich offenbar nicht ganz entscheiden kann, ob er bewusst einen Animations-Look oder computerisierten Realimus anstrebt… Wird trotzdem sehenswert sein, weil 1. die Technik definitiv Fortschritte gemacht hat, 2. ich auf Zemeckis‘ Kamerafahrten stehe und 3. die Story sowieso über jeden Zweifel erhaben ist – selbst die modernisierte Fassung mit Bill Murray („Scrooged“ / „Die Geister, die ich rief“) hat es für mich nicht geschafft, den Mythos komplett zu plätten, obwohl ich mich für den Film längere Zeit nicht erwärmen konnte (was ich inzwischen allerdings dem falschen Timing zuschreibe – ich war im Teenie-Alter einfach noch nicht reif dafür 😉 ).

Kein Tippfehler: „A Leap To Di For“

So heißt ein Fanfilm zur Serie „Quantum Leap“, bei uns bekannt als „Zurück in die Vergangenheit“. Ende März war die Premiere auf der „Leapback“-Convention, seit dem 21. April – leicht verspätet – gibt es den Film vollständig im Netz (hier sind zunächst zwei beeindruckende Trailer verfügbar; um an das ganze Video zu kommen, kann man hier zwischen zwei Größen wählen). Nachdem ich quasi schon verraten habe, dass es sich bei dem Titel um ein beabsichtigtes Wortspiel handelt*, dürfte klar sein, welches in der Vergangenheit falsch gelaufene Ereignis Sam diesmal richten soll…

* Seufz, die wortspielerischen Titel vieler amerikanischer Serienepisoden gefallen mir immer soooo viel besser als ihre deutschen Pendants, deren Übersetzer  aus irgendeinem Grund die Verpflichtung verspüren, etwas über den Inhalt aussagen zu müssen: „Back to Back to Back to the Future“ bei Farscape wird z.B. auf Deutsch mit dem langweiligen „Gefährliche Besucher an Bord“ wiedergegeben. Die Star-Trek-Episoden, die zudem öfters mal irgend einen außerirdischen Planeten oder Namen nennen mussten, von dem in den meisten Originaltiteln keineswegs die Rede war, damit es mehr nach Science Fiction klang („Notlandung auf Galileo 7“, „Kurs auf Markus 12“, „Talos IV – Tabu“, „Tödliche Spiele auf Gothos“, „Kampf um Organia“, „Das Gesetz der Edo“, „Die Schlacht um Maxia“, „Tosk, der Gejagte“, „Der Gott der Mintakaner“, „Chula – Das Spiel“, „Mulliboks Mond“, „Zwei Tage auf Risa“ etc. etc. etc.) , sind schon legendär…

Michael J. Fox, unheilbarer Optimist

Michael J. Fox, der seit über zehn Jahren an Parkinson leidet, hat eine Fernseh-Show über Optimismus gedreht. Die einstündige Sendung mit dem Titel „Michael J. Fox: Abenteuer eines unheilbaren Optimisten“ soll Anfang Mai in den USA ausgestrahlt werden, berichtete der Internetdienst „E!Online“. Fox reiste auf der Suche nach dem Rezept für Glück und Zufriedenheit mit einem Kamerateam quer durch die Welt. Er berichtet über seine eigenen Erfahrungen mit prominenten Freunden, gewöhnlichen Leuten, Familie und kranken Menschen.
Die letzten zehn Jahre, die er mit seiner Privatstiftung der Erforschung von Parkinson gewidmet habe, beschreibt Fox als die glücklichste Zeit seines Lebens. „Für all das, was die Krankheit mir genommen hat, habe ich etwas Wertvolleres zurückbekommen“, versichert Fox.
www.ln-online.de/unterhaltung/2556937 (gekürzt) – wie so oft mit Dank an den Medienboten für den Link-Wink!
P.S.: Michael J. Fox‘ neuestes Buch mit gleichem Titel ist bereits (auf Englisch) bei Amazon bestellbar, und zwar zu einem – für eine gebundene Ausgabe! – sehr günstigen Preis, wie ich finde..

DVDs mit Autogramm zu gewinnen!

Bob Gale hat die Neuauflage der DVDs signiert und BTTF.com verlost sie jetzt unter Fans aller Altersklassen auf der ganzen Welt, die in der Lage sind, per E-Mail folgende kleine Fragen (allerdings wohl auf Englisch) zu beantworten:

ZidZ 1: Wie heißt Lorraines „mittlerer“ Bruder?
ZidZ 2: Welches Ereignis des 12. November 1955 wird der „alternative Biff“, seinen Angaben Marty gegenüber zufolge, nie vergessen?
ZidZ 3: Was wollte Doc, wie er Marty erzählt, als Kind immer werden?

Hier geht’s direkt zum Quiz…

Achtung – Einsendeschluss: Dienstag, 17. Februar (unser Vorteil: Wegen der Zeitverschiebung gegenüber Alabama, wo die Zentrale von BTTF.com ihren Sitz hat, haben wir in Deutschland 7 Stunden mehr, also bis spätestens Mittwoch, 18. Februar, 7 Uhr morgens…)

Einstein am Steuer

einstein-maskAuch wenn es, wie ich festgestellt habe, tatsächlich schon bei Filmfehlerseiten als „sichtbares Crewmitglied“ gelistet ist und sogar im Audiokommentar erwähnt wurde, habe ich heute beim Ansehen von „Looking Back To the Future“ zum ersten Mal (Schande über mich!) richtig mitbekommen, dass es in ZidZ I Szenen mit einem Mann mit übergezogenem Hundekopf gibt. Bis jetzt bin ich immer davon ausgegangen, dass für die Szenen, in denen Einstein mit dem DeLorean durch die Zeit reist, ein Rechtslenker-DeLorean oder sonstwie von woanders steuerbarer Wagen verwendet wurde (dass das mit einer Funkfernsteuerung so wie gezeigt nicht funktionieren würde, war mir schon klar). Nein, man hat tatsächlich dem Stuntfahrer Dick Butler einen pelzigen Überzug verpasst. Von der Seite wirkt das Ganze sogar fast überzeugend echt, allerdings nur im Standbild – sowohl die Größe als auch die Bewegungen können natürlich keinen Hundekenner täuschen, genau genommen dürften auch einige Nicht-Hundekenner es bemerkt haben. Sehen kann der Kostümträger übrigens durch die offene Hundeschnauze…

Michael „John“ Fox

Heute fiel mir (wie üblich unter der Dusche, wo Gedanken in die Ferne schweifen…) auf, dass ich das noch nie recherchiert habe: Wofür steht das „J.“ in „Michael J. Fox“ eigentlich wirklich?
Hier die definitive Antwort, die allerdings ebenso banal ist, wie die Sache mit Homer J. Simpson: Dort bedeutet, wie man mir glaubhaft versichert, das „J.“ einfach „Jay“…
Genau genommen steht das „J.“ in „Michael J. Fox“ in der Tat für den Allerweltsnamen „John“, auch wenn niemand – einschließlich Michael – das so benutzt oder sagt. Er selbst witzelt ja, es könnte für „Jenius“ oder „Jenuine“ (von „genuine“ = unverfälscht, echt, originell) stehen. Insofern ist die Simpsons-Variante (es einfach wie „Jay“ auszusprechen und so zu behandeln) nicht ganz falsch. Bedenkt man allerdings, wieso Michael Andrew Fox sich als Schauspieler „Michael J. Fox“ nennt, ist die „John“-Interpretation der logische Schluss. Hier die Erklärung:
Als Michael J. Fox sich bei der „Screen Actors Guild“ (auf Deutsch in etwa mit dem Spaghettiwort „Filmschauspielergewerkschaft“ zu übersetzen) einschrieb, stellte man fest, dass dort bereits ein älterer Schaupieler namens Michael Fox (1921-1996) registriert war – und es war nicht zulässig, zwei Künstler unter demselben Namen zu registrieren… Michael erschien die Abkürzung „Michael A. Fox“ aber auch nicht sinnig, da man daraus „Michael, ein Fuchs“ oder „Michael – äh – Fox???“ hätte machen können. Als Verneigung vor seinem ebenfalls nicht sehr hochgewachsenen und Dauer-jugendlichen Schauspielkollegen Michael J. Pollard (eigentlich Michael John Pollack – er hat den Namen ebenfalls geändert, vermutlich, um nicht mit dem Regisseur Sydney Pollack in Verbindung gebracht zu werden) legte er sich, wie viele von euch wohl wissen, das Kürzel „J.“ in der Mitte zu. Da hätten wir die Logikkette also: Michael John Pollack => Michael J. Pollard => Michael J. Fox => Michael „John“ Fox !

Die Realität holt „Doc“ ein

Das Schicksal hat oft einen seltsamen Sinn für Humor: Einige Jahrzehnte nachdem die von Christopher Lloyd verkörperte Filmfigur des „Doc Brown“ sein Haus in einem Feuer verloren hat, was auch die berühmte Schlagzeile des „Hill Valley Telegraph“ zu Beginn des ersten Films zeigt, ist dieses unglückliche Ereignis auch der Realperson widerfahren. Christopher Lloyds Hauptwohnsitz in Montecito, Kalifornien, wurde dieser Tage Opfer der verheerenden Brände in diesem US-Bundesstaat und ist nicht mehr zu retten. Glück im Unglück, dass zumindest dabei keine Personen (oder gar der Besitzer selbst) zu Schaden gekommen sind. Ein kurzer Bericht inkl. Interview mit dem sichtlich am Boden zerstörten Christopher Lloyd findet sich unter diesem Link bei ABC News.

(via BTTF . com)

UPDATE: Unglaubliches auf DVD

Die EMS GmbH bringt brachte im August einen 1. Teil der 1. Staffel von Steven Spielbergs „Unglaublichen Geschichten“ (eine entfernte Verwandte der Twilight Zone) auf DVD heraus. Warum das für ZidZ-Fans interessant ist? Naja, wegen Produzent Spielberg sowieso, noch dazu wegen Robert Zemeckis, der auch ab und zu bei einer Episode Regie führen durfte. Und dann noch wegen der Tatsache, dass in der 2. Staffel, die hoffentlich bald nachgeschoben wird, auch Christopher Lloyd in einer Zemeckis-Episode einen Gastauftritt als „Head of the Class“ in der Episode, die im Deutschen „Der ungeliebte Lehrer“ heißt, absolviert. Ach ja, und nebenbei auch noch wegen Casey „3-D“ Siemaszko aus Biffs Gang. Dass die Stories größtenteils genial sind und auch noch mehr Top-Schauspieler und -Regisseure involviert waren, brauche ich fast gar nicht erwähnen… Ich freu mich riesig auf diese Boxen!

UPDATE: Der 2. Teil der 1. Staffel ist seit 20. November im Handel. Achtung: Das ist also noch nicht die oben erwähnte 2. Staffel!