Erst vor kurzer Zeit hatte ich angemerkt, dass sich meine „Blogger-Welten“ als Lehrer und ZidZ-Fan gelegentlich überschneiden, und gerade ist es wieder passiert – Herr Rau, ein bloggender Kollege, hat da ein paar interessante Überlegungen zu Zeitreisen angestellt (da geht es z.B. um „Determinismus“, d.h. die Frage, ob Doc recht hat, wenn er sagt, die Zukunft sei immer das, was man draus macht und eben noch nicht geschrieben), die ich für lesenswert halte: Bei Interesse bitte hier klicken!
Archiv der Kategorie: Zeitreisen
Die Zukunft des Todes
Wer Uwe Posts Siegerbeitrag des William Voltz Award 2006 (ein Literaturwettbewerb für deutschsprachige Science Fiction) noch nicht kennt, verpasst wirklich eine extrem gut geschriebene SciFi-Kurzgeschichte mit einer der interessantesten Grundideen der letzten Zeit: Was, wenn auf „Internet-Friedhöfen“ nicht nur Nachrufe, sondern in der Tat die ganzen Persönlichkeiten der Verstorbenen gespeichert würden? Und was dann, wenn man sich kein „Premium“-Modell leisten kann? Ich habe die Geschichte seit damals in meinen Bookmarks und gerade heute mit großem Genuss mal wieder gelesen – und da fiel mir auf, dass ich sie im Blog noch nicht erwähnt habe. Wird Zeit!
2x P.S.: 2004 gewann die Geschichte mit dem schönen Titel „Die Zeitmaschine„. Bewusste Zeitmaschine ist diesmal tatsächlich – ein früher Drehbuchentwurf von ZidZ lässt grüßen – in einen Kühlschrank eingebaut… Ich hatte mich am 2005er Wettbewerb übrigens mit einer Robotergeschichte beteiligt, die – wenn auch nicht „Sieger-Material“ – zumindest insofern lesenswert ist, als sie vom Betreiber dieses Blogs stammt 
April 2008: Das NébuBlog reist durch die Zeit
Ich habe da jemanden im Verdacht 😉 Kann es ein Zufall sein, dass das NébuBlog nach einigen anderen film-inspirierten Monatsthemen diesmal „Zeitreisen“ als Motto hat und das Banner mit dem DeLorean aus diesem Comic von JaVa und auch noch mit ZidZ-Zeichensatz gestaltet ist? Ich freue mich jedenfalls schon auf weitere Beiträge zu meinem Lieblingsthema („Back to the West“ hat dann vielleicht auch noch Chancen auf Vollendung…), werde sie hier im Laufe dieses Monats immer wieder mal verlinken & für alle des Französischen nicht mächtigen Leser auch jeweils eine deutsche Übersetzung liefern.
Logo-Zeitreise oder Der Apfel fällt nicht weit vom Birnbaum
Wusstet ihr, dass das erste Logo der Firma Apple tatsächlich Isaac Newton unter einem Apfelbaum darstellte? (Dass es später einen PDA namens „Newton“ gab, war also kein Zufall…) – oder dass die (Druckerscannerkamera…-) Firma „Canon“ früher unter „Kwanon“ firmierte? In diesem Neatorama-Blogbeitrag wird die Evolution dieses und einiger weiterer Firmenlogos dargestellt.
„Eines Tages“ sind Zeitreisen möglich
Die Macher von Spiegel Online haben sich ganz offensichtlich von der „Time Machine“ des Mac OS X „Leopard“ inspirieren lassen: Ihr Zeitgeschichte-Portal „einestages“ nutzt eine ähnliche Technik, um die Webseiten-Besucher auf eine virtuelle Zeitreise gehen zu lassen. Hier Auszüge aus der Pressemitteilung:
Ab sofort können Internetnutzer per Mausklick auf Fotos und Geschichten in die Vergangenheit reisen und in dem Jahr aussteigen, das sie am meisten interessiert. „Die Zeitmaschine (…) eröffnet einen intuitiven Zugang zu packenden Themen der Zeitgeschichte. Hinter jedem Foto, das den Zeitreisenden begegnet, verbirgt sich eine interessante Story. Die besten Geschichten aus unserer Geschichte sind jetzt nur noch einen Mausklick entfernt“, sagt Wolfgang Büchner, stellvertretender Chefredakteur von SPIEGEL ONLINE.
Der Einstieg in die Zeitmaschine findet sich auf der einestages-Seite „Alle Dokumente“. Beim Flug durch die Geschichte kann die Geschwindigkeit mit dem Mausrad gesteuert werden. Über die Zeitleiste am oberen Bildrand kann der Nutzer direkt in ein Jahr seiner Wahl springen und die Reise dort fortsetzen.
Jedes Foto kann mit einem Mausklick vergrößert werden, mit einem weiteren Klick gelangt der Nutzer zu den Themen und Zeitzeugenberichten, in denen das Foto enthalten ist. Der Nutzer kann sehen, welches eines tages-Mitglied das Foto eingestellt hat, und gelangt mit einem Klick zu dessen Profilseite.
Dieser Link führt direkt zur Zeitmaschine:
einestages.spiegel.de/page/TimeMachine.html
Wieder einmal danke an Jörn Krieger vom Medienboten!
Asche zu Asche
Noch mehr als damals auf die exzellente Serie „Life on Mars„ (Tipp: besorgt euch die ungeschnittene englische Box), die einen englischen Cop als unfreiwilligen Zeitreisenden in mein Geburtsjahr 1973 schickt (und damit einen ganzen Erdrutsch an kulturellen Anspielungen und Zitaten lostritt), freue ich mich auf die in Großbritannien inzwischen angelaufene Fortsetzung „Ashes to Ashes„, die im Jahr 1981 spielt – die 80er habe ich natürlich viel bewusster erlebt, und das angenehm-kribbelig-nostalgische Déjà-vu-Gefühl wird umso größer sein. Gaaanz nebenbei bemerkt dürfte obiges Promo-Foto einen wichtigen Teil des Reizes beinhalten. Man kann in einer 1981 angesiedelten Zeitreiseserie ja eigentlich gar nicht anders, als dem just damals neu herausgekommenen DeLorean, der später als Zeitmaschine so von sich reden machen würde, zumindest einen Cameo-Auftritt zu gönnen! Einen Videoausschnitt davon gibt’s schon bei YouTube, und hier wird ein wenig über den DeLorean berichtet, den ein Fan der Serie zur Verfügung gestellt hat. Er trägt übrigens die nicht weniger geschichtsträchtige Seriennummer (VIN) 2001…
Die Serie hat – obwohl noch kein deutscher Erstausstrahlungstermin vorliegt – schon eine eigene deutschsprachige Fanseite spendiert bekommen, die zwar noch ein wenig Arbeit benötigt (der Deutschlehrer in mir hat natürlich gleich wieder die Rechtschreibfehler entdeckt, sorry!), aber gleich von der ersten Stunde an eine Fanbasis zu versammeln in der Lage sein sollte 😀
Wer sich heute eine Zeitmaschine wünscht, Teil 1
Die Lektüre der heutigen Tageszeitung brachte mich auf die Idee für einen halbwegs regelmäßigen (?) Preis (mit leichter Ähnlichkeit zum Darwin-Award, aber doch eine Nummer harmloser, weil ich ihn eben gerade NICHT postum verleihen möchte) hier auf meinem Blog: Bekommen sollen ihn Leute, die mit gutem Willen vorgeprescht sind, aber einen ganz wichtigen Faktor nicht bedacht haben (oder sich dessen gar nicht bewusst gewesen sind), weswegen sie sich wahrscheinlich genau in diesem Moment virtuell in den Hintern beißen und sich eine Zeitmaschine wünschen, um zurückzugehen und sich selbst zu warnen.
Das trifft natürlich auf eine ganze Menge Leute zu und ich kann mir vorstellen, dass doch EINIGES an Vorschlägen bei mir eingeht (das soll auch ein Wink mit dem Zaunpfahl sein, ein wenig öfter einen Kommentar zu schreiben 🙄 nicht, dass ich hier noch das Gefühl bekomme, das sich mit diesem Obelix-Zitat umschreiben lässt: „Kein Mensch hat uns je gelesen, und uns wird auch keiner lesen!“ – aus dem Band „Der Seher“ zitiert). Deshalb behalte ich mir das Recht vor, den meiner bescheidenen Meinung nach jeweils originellsten Vorschlag der Woche auszuwählen.
Mein erster Gewinner steht, wie erwähnt, schon fest: Es ist „Stefan171„, der den Ruhm des Internets, der erste Uploader einer Film-Datei zu sein (es geht um den vom Winde verwehten Airbus vom letzten Samstag), ca. 10.000 Euronen vorgezogen hat, die ihn laut den Angaben der „Chefin einer TV-Agentur“ (Zitat aus dem dpa-Artikel) für die Exklusivrechte an dem Video wohl erwartet hätten.
P.S.: Grafikspezialisten aufgepasst: Um den „Ich brauch‘ dringend ’ne Zeitmaschine“-Award ein wenig glamouröser zu gestalten, wäre ein Logo (und ein griffigerer Name…) nicht schlecht! Ideen bitte an webmaster(ätt)hillvalley.de – als Belohnung winkt eine freie „hillvalley.de“-eMail-Adresse, über eventuelle andere Anreize (Amazon-Gutschein?) kann man reden, wenn die Qualität entsprechend ist…
Glitschig
Das englische Wort „glitch“ (in etwa: „Fehler, Fehlfunktion“, wörtlicher: „Ausrutscher“) kommt tatsächlich über das Jiddische aus dem Deutschen, daher diese Überschrift 🙄 Was manche Menschen als Fehler in der Matrix bezeichnen würden, andere wiederum als den Täglich-grüßt-das-Murmeltier – Effekt, passiert Jason „American Pie“ Biggs im gleichnamigen Kurzfilm: Er ist mit seinem „Date“ im Restaurant und ein kurzer Abschnitt des Abends (mit der „entscheidenden Frage“ auch noch…) wiederholt sich ständig. Es dauert ein wenig bis er es merkt, dann – wie sollte es anders sein – beginnt er die Situation auszunutzen. Problematisch wird es allerdings, als die Zeitschleife dann auch wieder endet…
Von Zeit zu Zeit
Auf Prosperos Blog gibt es eine Rezension dieses gleichnamigen Zeitreiseromans von Jack „Die Körperfresser kommen“ Finney, den auch ich mit großem Genuss gelesen habe, und auf die ich hiermit empfehlend verweise 😉
Bent For The Future
Es ist soweit: Ab 27. November ist Futurama wieder da! In einem direkt auf DVD erscheinenden Film gibt Bender den Terminator (zumindest sieht das in einer ersten Handlungs-Zusammenfassung ähnlich aus)… Näheres im Affenheimtheater!
Update – Inzwischen gibt’s auch einen Trailer:
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