Er durfte auf dem Planeten der Affen nicht nur die Zukunft sehen, sondern in Tim Burtons Parallelwelt auch einen – meiner ganz bescheidenen Meinung nach – wesentlich würdevolleren Abgang erleben als im ursprünglichen zweiten Teil der Serie (und das trotz der Tatsache, dass er in Burtons Remake unter Affen-Makeup steckte). Egal was man über sein Engagement für die Waffenbesitzer-Vereinigung NRA denkt („from my cold, dead hands“), wird er doch als der „gute Schauspieler“ (Wayne’s World!) nicht nur den „Kindern“ der 60er, 70er und 80er in Erinnerung bleiben.
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R.I.P. Arthur C. Clarke
Wie der Kollege Herr Rau bemerkt, ist in vielen anderen Blogs und auf vielen anderen Netzseiten schon viel zum Tode des legendären Science-Fiction-Autors Arthur C. Clarke geschrieben worden (der immerhin das Jahr 2001 noch erleben durfte, auch wenn es nicht ganz so wurde, wie er es sich vorgestellt hatte; von 2010, 2061 oder gar 3001 reden wir jetzt ‚mal gar nicht…). Interessant fand ich in diesem Zusammenhang die Erinnerung daran, dass nicht nur Isaac Asimov berühmte drei Gesetze in das Genre eingebracht hat, sondern auch Clarke (später auf ein viertes erweitert, wobei das dritte das am häufigsten zitierte bleibt) – Asimov überstrahlt das meist sehr stark. In Gedenken soll also hier dieses wichtige Vermächtnis wieder in Erinnerung gerufen werden:
1. Wenn ein angesehener aber älterer Wissenschaftler behauptet, etwas sei möglich, hat er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit recht. Wenn er behauptet, etwas sei unmöglich, hat er höchstwahrscheinlich unrecht.
2. Der einzige Weg, die Grenzen des Möglichen zu auszuloten, ist es, ein klein wenig über diese hinaus in das Unmögliche vorzustoßen.
3. Jede hinreichend fortgeschrittene Technologie ist nicht von Magie zu unterscheiden.
4. Für jeden Experten gibt es einen gleichwertigen oder entgegenstehenden Experten. (ergänzt 1999)
Von Zeit zu Zeit
Auf Prosperos Blog gibt es eine Rezension dieses gleichnamigen Zeitreiseromans von Jack „Die Körperfresser kommen“ Finney, den auch ich mit großem Genuss gelesen habe, und auf die ich hiermit empfehlend verweise 😉
Gratulation!
Auch das Hill Valley Blog gratuliert (ein paar Tage verspätet) Thomas Höhl und Mike Hillenbrand zum Deutschen Phantastik-Preis für das „Beste Sekundärwerk“ für ihr Buch „Dies sind die Abenteuer – 40 Jahre Star Trek„!
Computer Kid Kosinus
Nach einigen Ausflügen in die 8bit-Welt der 80er in den letzten Blogbeiträgen darf auch das große Vorbild vieler Computerfreaks aus jener Zeit
nicht fehlen: Zunächst in der Zeitschrift „Happy Computer“, später sogar mit einem eigenen Sammelband erschien der Comic Strip von Ully Arndt und Gunter Baars (besser bekannt als Guba & Ully, arbeiteten u.a. für das damalige MAD-Magazin unter Herbert Feuerstein und zeichnen auch für die Ottifanten-Comics verantwortlich) – eine umfangreiche Sammlung, in der sich auch einige „Happy Computer“-exklusive Strips und „Fan-Art“ finden, kann man hier online besichtigen. Übrigens gibt’s auch einen mit einer Zeitmaschine 😎
Wo ist mein Handtuch?
Gerade mit dem Motorrad vom TÜV in einen Regenschauer gekommen. Jeansjacke war keine gute Idee. Hätte ich wenigstens mein Handtuch dabei gehabt! Wie man mich gerade erinnert hat, ist heute Towel Day (zu Ehren von Douglas Adams)…
Wie man eine Pizza hydriert
Das dürfte eines der wenigen Dinge sein, die der gepflegte Geek in O’Reillys Kochbuch für Geeks von Mela Eckenfels und Petra Hildebrandt nicht finden kann. Ansonsten aber ein Ratgeber mit allem, was man zum Überleben zum Genuss einer warmen, nahrhaften Mahlzeit auf der LAN-Party braucht, wenn gerade kein 24-Stunden-Pizzaservice und schon gar kein Herd oder Backofen verfügbar sind.
Die Anspielung auf den Pizza-Hydrator findet sich in einem Kapitel zum Thema „Freezer Bag – Cooking“, das der Verlag offiziell als Leseprobe zur Verfügung stellt, womit sich die Autorinnen als ZidZ-Fans zu erkennen geben:
So ausgerüstet können wir es zwar nicht unbedingt Marty McFlys Mutter nachtun (»Junge, Junge. Mom, du weißt wirklich, wie man eine Pizza hydriert!«), aber trotzdem loslegen.
Die Dr3i Namensvettern
Interessant: Jupiter Jones, Pete(r) Crenshaw und Bob Andrews, in Deutschland noch besser bekannt als Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews, heißen – ob nun zur Erleichterung der Aussprache oder zur Vermeidung unangenehmer Assoziationen – auf Französisch Hannibal (!) Jones, Peter Crentch (!) und Bob Andy (!). Will sich da noch jemand über die Namensänderung bei den deutschen Hörspielen beklagen?
Hier und hier finden sich zwei Titelzeichnungen im Comicstil zu den Geschichten der berühmtesten nicht von Alfred Hitchcock erfundenen Jugend-Detektivagentur „Les trois jeunes détectives“; wer des Französischen mächtig ist, versteht sogar den Begleittext 😉
Danke an JAVA für den Tipp!
„The Time Machine“ als kostenloses Hörbuch
Obwohl literarische Werke im Allgemeinen erst 70 Jahre nach dem Tod des Autors copyright-frei werden (das wäre in diesem Fall im Jahr 2016), gibt es bei Project Gutenberg (hier die deutsche Abteilung) eine lizensierte englische (!) Hörbuchfassung dieses Klassikers von H.G. Wells zum als MP3s herunterladen. Vielleicht etwas, um sein Englisch ein wenig aufzufrischen?
„Ganz großes Kino“
Kein Aprilscherz, aber dennoch was Witziges heute: Das titelgebende Buch mit filmbezogenen Cartoons von Toonlight Comics hatte ich mir nicht nur wegen der Thematik, sondern auch wegen des Coburgers Christian Bögle alias „Chrismart“ gekauft, dessen Humor mir sehr gefällt (sein „kleiner“ Bruder Thomas – als „T00nTom“ auch auf deviantART vertreten – zeichnet darüber hinaus die Comics für unsere Schülerzeitung: Augen offen halten, aus dem könnte auch noch was Größeres werden 😉 ). Dass „ganz nebenbei“ auch Zurück in die Zukunft bei den Filmparodien dieses stellenweise sehr Star-Wars-lastigen Sammelbandes enthalten ist, hatte ich allerdings stark gehofft und es ist bei dem Bekanntheitsgrad der Trilogie nicht wirklich ein Wunder. Der Cartoon von Michael Holtschulte (Klicken zum Vergrößern – mit freundlicher Genehmigung des Autors und, im Gegensatz zum Buch, in Farbe* auf www.hillvalley.de veröffentlicht!)
beleuchtet die (offensichtlichen) Folgen, die zu erwarten wären, wenn Docs DeLorean mit Windows als Betriebssystem liefe. Aber auch die anderen Beiträge sind teilweise zum Brüllen (ich sage nur: Alien – im Weltraum hört dich keiner schreien…) – Kaufempfehlung vom Hill Valley Blog!
* Um die im Buch schwarzweiß gedruckten Comics in Farbe zu sehen, kann man auf der Website einen Code eingeben, der hinten im Buch abgedruckt ist. Und nein, ich werde ihn hier nicht verraten – das Buch ist es definitiv wert, gekauft zu werden 😎