Auf diesem Blog wird gephotoshoppt, was das Zeug hält, um Nic Cage in praktisch alle bekannten Filmfiguren schlüpfen zu lassen, nur, um mal zu sehen, wie das so wäre, wenn…(und weil dies laut dem Autor das Leben allgemein ein kleines bisschen verbessern würde). Ich habe das Blog seit ein paar Tagen bei meinen Bookmarks, weil ich damit gerechnet habe, dass es nur eine Frage der Zeit sein konnte, bis „Zurück in die Zukunft“ sich in den Reigen der bereits ver-Cage-ten Filme einreiht, und siehe da: K L I C K !
Archiv der Kategorie: Allgemein
Hasta la Blu-Ray
Das wär‘ auch zu schön gewesen: Der Weiße Hai Teil 19 in 3D als Bonus Feature der BTTF Blu-Rays (oder auch die Tatsache, dass angeblich Regisseur Robert Zemeckis selbst die Transfers überwacht habe, wo das doch bekanntlich Produzent Bob Gale macht) hätte einen aber schon stutzen lassen müssen 😉 Für kurze Zeit war hier im Blog die Meldung von einer offiziellen Ankündigung der „Zurück in die Zukunft“-Blu-Rays aus den USA zu lesen, die Zehnachtzig.de auf einer spanischen Webseite gefunden hatte. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass es sich um eine gut gemachte Fälschung aus Anlass des spanischen Äquivalents zum 1. April handelte. Trotzdem sehenswert: www.zonadvd.com/modules.php?name=News&file=article&sid=2623
Endlich offiziell: Intrada bringt kompletten Soundtrack
Lange mussten Soundtrack-Fans und Sammler darauf warten oder sich mit Bootlegs zufrieden geben; jetzt wird es endlich einmal eine offizielle Ausgabe von Alan Silvestris orchestralem Soundtrack zu ZidZ I geben. Das Ganze erscheint als Doppel-CD-Set mit ungenutzten Alternativ-Tracks und Probeaufnahmen; außerdem wurde mitgeteilt, dass die bei Intrada-Sammler-Ausgaben übliche Limitierung auf 3000 Exemplare diesmal aufgehoben sein soll, sodass jeder, der eines haben will, auch eines bekommen wird. Vorbestellungen sind demnächst bei BTTF.com oder direkt bei Intrada möglich.
Reelle Chance für ein Hoverboard bis 2015

…zumindest funktioniert es „in groß“ schon mal. Wenn das mit dem Verkleinern so fortschreitet wie bei Computern, sollte da noch was dran zu machen sein!
Hier gibt’s Infos (Englisch) zum „Airboard“.
„Ich brauche deine Lederjacke, deine Stiefel und dein Hoverboard.“
Bei b3ta.com gibt’s gerade einen Photoshop-Wettbewerb rund um Filmposter-Remixes, vielmehr „mashups“, also in diesem Fall die Vermischung verschiedener Filme und ihrer Postermotive. Auch ZidZ/BTTF ist (fast schon unvermeidlich) dabei, nämlich auf Seite 14 mit einem „Terminator 2“-Verschnitt:
Hier klicken!
Die Vermischung von „…und täglich grüßt das Murmeltier“ und ZidZ auf Seite 22 ist nicht mehr ganz so gelungen, obwohl es sich – wiederum – natürlich angeboten hat:
Hier klicken!
„Schwerstarbeit“ – exklusives Interview mit Ernst Jacobi
Von Schlöndorffs „Blechtrommel“ bis zum – übrigens in meiner Lieblingsstadt Bamberg gedrehten – „Sams in Gefahr“, um nur einmal auf Filmrollen einzugehen: Man müsste schon die letzten Jahrzehnte auf der sprichwörtlichen Insel ohne Medienanschluss verbracht haben, um Ernst Jacobi nicht zu hören oder zu sehen (und sei es nur „unbeabsichtigt“). Nun hat sich der bekannte Schauspieler und Synchronsprecher, „geb. ’33“ (so der Titel seiner Jugenderinnerungen) und Wahl-Münchner, wie bereits im vorigen Blogbeitrag angekündigt, für ein kleines Fax-/E-Mail-Interview mit dem Hill Valley Blog über seine Synchronarbeit an ZidZ 1 zur Verfügung gestellt und damit eine von manchen Fans als schmerzlich empfundene Informationslücke geschlossen. Immerhin ist vielen inzwischen bekannt, dass Ernst Jacobi die Wahrnehmung der Rolle von „Doc Brown“ in der deutschen Öffentlichkeit mit seiner Stimme maßgeblich geprägt hat – in Teil 2 und 3 übernahm dann ja Lutz Mackensy, mit dem Andreas von zidz.com und ich bereits im Interview das Vergnügen hatten, diese „Schwerstarbeit“ (Zitat E. Jacobi) und drückte dem Doc seinen markanten Stempel auf.
Hier nun das neue Interview (PDF-Format) – viel Vergnügen beim Lesen und noch einmal tausend Dank an Herrn Jacobi!
Eine „offizielle“ Kurzbiografie findet ihr übrigens auf der Seite seines Managers Marc Rosenberg, dem ich auf diesem Wege auch noch ein mal sehr herzlich für die Herstellung des Kontakts und die freundliche Zusammenarbeit danken möchte.
Nachtrag: Ein sehr schönes Gespräch mit Ernst Jacobi gibt es bei BR alpha – hier klicken, um es herunterzuladen (PDF)!
Wir sind die, äh… die Pinheads!
Es gibt sie wirklich: Die Dozenten-Band der Musikschule Eicker aus Halver in Westfalen (www.eickermusik.de) bietet für Fans der „Zurück in die Zukunft“-Trilogie ein besonderes Highlight. Als „Pinheads“ bringen sie ein Konzertprogramm mit sämtlichen Liedern und 80er-Jahre-Stücken des ZidZ-Soundtracks zur Aufführung. Davon abgesehen spielen sie auch als Starlighters Gala-, Dinner- und 50er-Musik und kombinieren beides in Form der ZidZ-Band „Mr.Fusion“ („fusionieren“ heißt ja „sich miteinander verbinden“).
Außer den orchestralen Werken des Filmmusikkomponisten Alan Silvestri, die lediglich von CD eingespielt werden, werden selbstverständlich alle Lieder live gespielt. Das fängt an bei „The Power Of Love“ von Huey Lewis & the News, geht über „Mr. Sandman“ von den Chordettes bis hin zu „Beat It“ des unvergessenen Michael Jackson. Das gesamte Repertoire ist auf der Band-Homepage www.pinheads.de aufgeführt.
Das Programm, so die Band, ist dabei für die verschiedensten Einsätze geeignet: sei es die 80er-Jahre-Party, das nächste ZidZ-Fantreffen, Stadtfeste oder sonstige Konzerte – vielleicht auch für ein „Battle of the Bands“ (in der Hoffnung, dass Huey Lewis den Vortrag nicht vorzeitig abbricht, weil es zu laut ist).
Die professionelle Umsetzung durch die Musiker sowie die Integration multimedialer Elemente wie Videoclips und Diashows dürften ein Konzert der deutschen „Pinheads“ ganz sicher zu einem besonderes Erlebnis machen.
(mit Dank an Michael Grothe)
R.I.P. Michael Jackson 1958-2009
„Noch nie ist jemand so hoch geflogen und so tief gefallen“, soll der britische Außenminister zum Tode Michael Jacksons gesagt haben, und auch wenn der Spruch vielleicht nicht auf seinem Mist gewachsen ist, fände ich keinen besseren. Was auch immer in den nächsten Tagen – vielleicht auch nicht ganz zu Unrecht – alles an (Schmutz-)Wäsche gewaschen und über seinen überraschenden Tod durch Herzstillstand herauskommen wird, in einer Welt ohne Michael Jackson wird definitiv etwas fehlen. Er hat nicht nur die Musikwelt nachhaltig geprägt, sondern ist durch seine „besondere“ Art ein unauslöschlicher Teil der populären Kultur geworden – die zahlreichen Anspielungen in Filmen oder Parodien wie Weird Al Yankovics „Fat“ und „Eat It“ beweisen es, und wie ihr wisst, sind auch ZidZ II („Beat It“ und der Video-Ober nach Max-Headroom-Art im Café der 80er, der „Schw-schw-schw-Schweinefleisch“ empfiehlt) und ZidZ III (Marty im Saloon) betroffen.
Na dann, lassen wir Marty McFly noch einmal den Moonwalk tanzen, um den King of Pop aus Gary, Indiana (ein persönlicher Bezug hier: aus dem Ort kam auch mein vermutlicher Großvater), eine Ikone der in den 80ern aufgewachsenen Generation – mit anderen Worten auch meiner – zu ehren: R.I.P.
Paradoxa, die das Universum zerstören? Ja, das kenn‘ ich…
So, nachdem Paramount den offiziellen Kinostart einen Tag vorgezogen hat, war ich also am Mittwochabend im neuen „Star Trek“! In Coburg hat sich übrigens nur einer getraut, in Uniform zu erscheinen, ich selbst hatte immerhin meinen Next Generation Communicator angepinnt und mich – in Ermangelung meiner spitzen Ohren, die ich irgendwie verlegt haben muss – mal eben spaßeshalber mit ein paar Trill-Flecken geschminkt 😎 Eine Inhaltsangabe kann ich mir wohl sparen, nachdem über diesen Film naturgemäß ohnehin schon extrem viel geschrieben wurde / wird. Daher hier nur bunt gemischt ein paar der Dinge, die mir – angenehm oder nicht ganz so – aufgefallen sind (Vorsicht, Spoiler!) :
– Siehe Überschrift: Ich konnte nicht umhin, es als ZidZ-Anspielung zu interpretieren, wenn der alte Spock dem jungen etwas von „Paradoxa, die das Universum zerstören können“ erzählt, die er dem jungen Kirk angedroht hat (unnötig, wie sich herausstellt), falls Spock seinem jüngeren Ich begegnen oder dieses auch nur von seiner Anwesenheit erfahren sollte…
– Intelligente und gleichzeitig doch wieder billige Lösung gegen Nörgler: Sämtliche Abweichungen von der bekannten, kanonischen Star-Trek-Geschichte, werden ganz einfach mit einem radikalen Eingriff in die Zeitlinie durch den Romulaneroberbösewicht erklärt. Schwer zu verkraften fand ich in dem Zusammenhang allerdings, dass mindestens ein ganzer Planet samt seiner Milliarden von Bewohnern endgültig zerstört wird (und zwar nicht irgendeiner, sondern Vulkan, der in den anderen Filmen und Serien prominente Rollen spielte, des öfteren besucht wurde etc.)…
– Die neue, alte Enterprise NCC-1701: Immer noch und immer wieder eines der ästhetischsten Schiffe der Filmgeschichte; wie hier die unvermeidlich moderne Technik mit den klassischen Designelementen aus der alten Serie verbunden wurde, empfinde ich eigentlich als recht angenehm (Uhuras Ohrstöpsel, der Schubhebel zum „Gasgeben“ uvm.)…
– Sulus Fehlstart beim ersten Flug der Enterprise könnte eine Anspielung auf die ST-Parodie „Galaxy Quest“ sein…
– Und auch sonst kommen mir ein paar Szenen irgendwie bekannt vor. Top: Der „Starship Troopers“-Bug auf Hoth, äh, Delta Vega. Fehlte nur noch Carpenters „Ding aus einer anderen Welt“ in der „Polar“-Station (oder war das etwa Scottys Sidekick?)…
– Die Chemie zwischen Dr. „Pille“ McCoy und Kirk stimmt von Anfang an, auch wenn die Slapstick-Elemente nicht jedermanns Sache sein dürften. Von Karl Urban hätte ich noch wesentlich mehr sehen wollen…
– Irgendwie hatte ich ja auf einen Gastauftritt von Scott „Quantum Leap“ Bakula als Captain Archer gehofft, woraus nichts wurde. Aber immerhin wird sein Beagle erwähnt, der als Testsubjekt für Scottys experimentelles Beamen unter Warpgeschwindigkeit herhalten musste. Ein etwas fieser Lacher: „Hat es funktioniert?“ – „Das kann ich erst sagen, wenn er wieder auftaucht“…
– Ein ziemlich brutaler, aber immerhin nicht grafisch expliziter Tod eines Besatzungsmitglieds im roten Hemd (den hat Mami vergessen zu warnen, dass sowas IMMER passiert – aber was muss er auch so leichtsinnig mit dem Fallschirm sein) bei einer Außenmission darf natürlich nicht fehlen…
– Apropos rotes Hemd: auch die „neuen“ texturierten Uniformstoffe in den klassischen Farben (die Kommandoebene hat noch Gold statt später rot) wissen zu gefallen…
– Simon Pegg spielt den jungen Scotty wirklich super, aber seine deutsche Synchronstimme geht ja nun gar nicht – wenigstens die Spur eines Akzentes hätte man doch andeuten können…
– „Käptijn, Käptijn!“ – der junge Chekov ist in der Tat so nervig und leicht übereifrig, wie es die legendären Klischees dieser Figur verlangen, auch wenn ich nicht sicher bin, ob sich im Kino anwesende Russisch-Sprechende nicht nach einer Zeit ziemlich diskriminiert und veralbert gefühlt haben…
– Winona Ryder als Spocks menschliche Mutter Amanda Grayson hätte ich nun wirklich nicht mehr erkannt (anderen ging es ebenso); bei Bruce Greenwood (Christopher Pike) und Ben Cross (Sarek) dauerte es ein wenig, bis der Groschen fiel, woher ich die Gesichter kannte…
– Von Majel Barrett-Roddenberrys letzter Rolle als Schiffscomputer-Stimme bekommt man leider in der deutschen Synchro (wie üblich) nichts mit…
– Uhura und Spock knutschend im Aufzug, nein, auf dem Transporter-Pad??! Hmmm… Emotionaler Konflikt hin oder her, das braucht’s eigentlich nicht…
– War das jetzt Schleichwerbung oder nur ein Gag, weil das Geklimpere dermaßen nervt? Den modernisierten Nokia-Klingelton, den man bei Teenie-Kirks Autofahrt hört, gibt es jedenfalls bestimmt bald zum Runterladen…
– In einer Szene, in der Spock einen Emotionsanfall bekommt und Kirk auf der Brücke der Enterprise zu Boden würgt, sieht dieser wirklich wie der junge Shatner aus. Unheimlich!
Nachtrag: Thomas Höhl, auf dessen Urteil in Sachen „Trek“ ich immer sehr viel Wert lege, hat den Film ziemlich völlig verrissen, und ich glaube nicht, dass er der letzte Trek-Fan sein wird, der das tut. Ich für meinen Teil fand den Streifen wirklich nicht so übel – ich schließe mich da einfach der Sichtweise des Regisseurs (!) an, dass es sich bei all dem eben um eine parallele Zeitlinie handelt (wer den Schmetterlingseffekt kennt, kann sich denken, dass durch die Zerstörung der USS Kelvin nicht nur Kirks Charakterentwicklung verändert wurde), die dem ursprünglichen Mythos nicht schaden oder, um beim ursprünglichen Bild zu bleiben, das etablierte Star-Trek-Universum nicht so einfach durch irgendwelche Paradoxien zerstören kann. Auch wenn es schwer möglich scheint, weil es sich ja um einen „offiziellen“ und damit automatisch „kanonischen“ Star-Trek-Film handelt: Niemand ist gezwungen, zu akzeptieren, dass das jetzt tatsächlich die „wahre“ Vorgeschichte der bekannten und geliebten Figuren ist – es ist eben nur eine Möglichkeit… und davon abgesehen – auf eine Zeitreise mehr oder weniger, um das Ganze rückgängig zu machen, käme es dann auch nicht mehr an 😛 Ich sehe es jedenfalls nicht ein, mich groß drüber aufzuregen und in einer Art Parallelweltuntergangsstimmung alle Hoffnung fahren zu lassen. Eine solch immense Fangemeinde kann m. E. nicht dauerhaft von den Machern ignoriert werden: Wenn die Nachfrage da ist, werden auch wieder Filme und Serien in der „alten“ Zeitlinie mit „traditionellen“ Stoffen gemacht – die Hintertür hat man sich schließlich ganz explizit offengelassen…
Citroen DS: Die Zukunft war gestern
Bin gerade durch die zweite Staffel „Eureka“ durch – kann ich nur wärmstens empfehlen! Der unmittelbare Anlass dafür, dass ich das hier blogge, liegt aber „nur“ im Vorspann: Gegen Ende desselben sieht man nämlich einen schwebenden Citroen DS, dessen „Bruder“ bereits bei ZidZ 2 als fliegendes Taxi der „Luxor Cab Co.“ herhalten durfte. Das Ding ist aber auch futuristisch… und dabei kam das erste Modell (ausgerechnet!) schon 1955 auf den Markt.