Michael J. Fox erschüttert Amerika

27. Oktober 2006

Der Werbespot ist nur 30 Sekunden lang. Er zeigt das jungenhafte Gesicht von Michael J. Fox verzerrt. Der Körper des früheren Hollywoodstars wird von heftigen Zuckungen geschüttelt. Derweil appelliert Fox mit ruhiger Stimme an seine Landsleute, sich für die Stammzellenforschung einzusetzen. Fox’ Parkison-Leiden gehört zu jenen, die Mediziner einmal mit Hilfe embryonaler Stammzellen behandeln oder sogar heilen zu können hoffen.

Die Bilder haben Amerika nach Einschätzung von US-Medien erschüttert. Die «New York Times» bewertete den halbminütigen Fernsehauftritt des 45-Jährigen als «einen der eindrucksvollsten und meist diskutierten Werbespots seit Jahren». Eine Umfrage der Zeitung «Los Angeles Times» und der US- Nachrichtenagentur Bloomberg ergab, dass 58 Prozent der befragten US- Bürger für die Freigabe der Stammzellenforschung sind.

Mit seinem Spot unterstützt Fox eine demokratische Kandidatin, Claire McCaskill ,die sich bei den Wahlen am 7. November um einen Sitz im US-Senat bemüht. Sie will dort für die Stammzellenforschung kämpfen.
Präsident Bush lehnt jede Forschung mit den Zellen wenige Tage alter Embryonen aus ethisch-religiösen Gründen ab. Die US-Bevölkerung dagegen ist mehrheitlich seit längerem dafür: Herz- und Kreislaufkrankheiten, Diabetes, Parkinson und Alzheimer sowie möglicherweise sogar Krebs könnten durch Stammzellen-Therapie geheilt werden.

Dass Fox mit seinem Appell etwas ausgelöst hat, zeigt die Reaktion des ultrakonservativen Radio-Kommentators Rush Limbaugh. Er warf Fox vor, entweder seine Medikamente nicht zu nehmen oder aber zu schauspielern. Patti Davis, die Tochter von Ronald und Nancy Reagan, empörte sich in einem Beitrag für das Nachrichtenmagazin «Newsweek». «Fox könnte seine Krankheit vor uns verbergen. Niemand würde ihm das übel nehmen», schrieb Davis. «Stattdessen aber nutzt er sein Unglück, um die Türen zu einer besseren Zukunft für uns aufzustoßen, eine Zukunft, in der es vielleicht eine Heilung für Parkinson, Diabetes, (…) gibt».

Zum vollständigen Artikel

Danke an Jörn Krieger vom Medienboten sowie Patrick Gennaro für den Hinweis!

EDIT: YouTube-Video nachgereicht

Me2

21. Oktober 2006

Aus der Rubrik „Filme, nach denen man Ausschau halten sollte“: „Simpsons“-Drehbuchautor Larry Doyle (auch verantwortlich für „Looney Tunes – Back in Action“) hat sein neuestes Skript mit dem Titel „Me2“ (sinngemäß „Ich auch“ oder „Ich Nr.2“) an Disney verkauft und laut The Hollywood Reporter übernimmt Mark Waters Regie und Produktion für Watermark Pictures.

Genaueres über die Handlung ist leider noch nicht bekannt, allerdings soll es sich um eine Zeitreisekomödie handeln. Ich spekuliere mal vom Titel ausgehend ins Blaue hinein: Da könnte es doch glatt um die Begegnung mit dem „anderen Ich“ aus einer anderen Zeit gehen – oder aber zumindest darum, was passiert, wenn plötzlich zwei Versionen derselben Person in der gleichen Zeit herumspazieren. Könnte zu einigen Verwechslungen führen und vor allem das nicht-zeitgereiste Alter Ego dürfte sich wundern, wer da in seinem Leben herumpfuscht. Dabei fällt mir irgendwie auch die Szene aus „6th Day“ mit Arnie Schwarzenegger ein, als er nach Hause kommt und festellt, dass ein Doppelgänger in seinem Haus mit seiner Familie Party feiert…

Zukunftsmusik

19. Oktober 2006

Ein Forschungsprojekt mit diesem sympathischen Namen möchte herausfinden, was die Benutzer wirklich wünschen. DRM? Besseren Kopierschutz? Noch mehr Un-CDs und Un-DVDs? Weichgespülte Charthits als Nonplusultra auf dem Musikmarkt? Oder vielleicht doch etwas ganz anderes? Die Teilnahme an dieser Umfrage möchte ich wärmstens empfehlen, scheint es doch gelegentlich, als gingen der Musikindustrie die Interessen der Kunden ziemlich… nun ja, hinten vorbei. Mal sehen, was sich in der Zukunft tut (die ja bekanntlich das ist, was WIR daraus machen)!

Zeit ist menschlich!

9. Oktober 2006

…jedenfalls unter dieser Internetadresse: billychasen.com/clock/ – Die Grafiken für die Zahlen findet man hier. Wäre bestimmt auch ’ne gute Idee für einen Bildschirmschoner…

Danke an Jörn Krieger vom Medienboten fürs Finden!

Let’s do the Quantum Leap again

8. Oktober 2006

Wie der Titel mehr oder weniger verrät, geht es um „Zurück in die Vergangenheit„, im Original „Quantum Leap„. Die Serie wird nämlich jetzt auf dem deutschen SciFi-Channel wiederholt (ab 9. Oktober immer montags bis freitags um 19.25 Uhr, auf dem Sendeplatz von „The Dead Zone“). RTL wollte sie auch dieses Jahr wieder mal bringen, aber bis jetzt tut sich da nix. Wer also zu den glücklichen Abonnenten ersteren Kanals gehört und darüber hinaus Fan von intelligent gemachten Zeitreiseserien ist, dürfte sich freuen. Christian Spliess vom NGC6544-Blog hat die Wiederholung außerdem zum Anlass genommen, zu „einer Serie, die [er] ebenso schätz[t] wie diverse andere einige Worte zu verlieren„.

Projekt: Zurück in die Zukunft International (Audio)

25. September 2006

„Zurück in die Zukunft“, „Back to the Future“, „Retour vers le futur“ und einige andere europäische Sprachen kriege ich vielleicht noch eingermaßen richtig ausgesprochen – aber spätestens bei slawischen oder gar asiatischen Sprachen bin ich quasi mit meinem Latein am Ende. Die Anwesenheit eines polnischer Muttersprachlers in einer meiner Englischklassen hat mich jetzt auf die Idee gebracht, nicht nur fremdsprachige Logos zu sammeln, sondern gleich zu versuchen, auch ein Audiofile mit der richtigen Aussprache hinzuzufügen. Für Polnisch, Kroatisch, Russisch und Türkisch hab‘ ich schon jemand, wenn andere LeserInnen gerne den Titel „Zurück in die Zukunft“ in ihrer Muttersprache dort veröffentlichen wollen, mögen sie bitte ein WAV-File (aus Qualitätsgründen mit möglichst hoher Samplefrequenz aufgenommen) an meine auf der Titelseite veröffentlichte E-Mail-Adresse schicken. Ich würde mich über zahlreiche Beiträge freuen & werde diesen Artikel entsprechend den bereits vorhandenen Samples anpassen.

Goldener DeLorean – OHNE Flux-Kompensator

18. September 2006

„Leider“ auf Englisch, aber so zum Schreien, dass ich es euch nicht vorenthalten möchte: Hier interviewt jemand einen (erst noch) gutmütigen Museumsmann vom National Automobile Museum in Reno über einen der extrem seltenen vergoldeten DeLoreans und treibt ihn mit ständigen Fragen nach dem Flux-Kompensator zur Verzweiflung – und schließlich dazu, das Interview für beendet zu erklären und den Sicherheitsdienst zu rufen…

Danke an Elvis von www.deloreans.de fürs Finden!

Commodore Amiga Sounds Better: Zurück in die 80er V

1. September 2006

16bitNoch ein Beitrag zum Thema „musikalische Zeitreise“: Erinnert sich noch jemand an die Gruppe „16bit“, die Ende der 80er mehrere Amiga-produzierte Hitsingles hatte? Wenn nicht, dann könnte zumindest das Produzententeam Luca Anzilotti und Michael Münzing einigen ein Begriff sein, waren sie doch unter anderem auch für SNAP! verantwortlich. Dass schon damals auch noch Sven „Babba“ Väth (steuerte das unvergleichliche Hessisch-Englisch bei) beteiligt war, war mir erst gar nicht bewusst gewesen… Viel Vergnügen mit „Changing Minds“ und „Where Are You?“ !


P.S.: Ein Klick auf das CD-Cover oben links bringt euch zu zwei recht unterschiedlichen Rezensionen des Albums.

C=64 Orchestra: Zurück in die 80er IV

27. August 2006

Nachdem sich schon seit einiger Zeite eine Live-Band mit dem vielsagenden Namen „Press Play On Tape“ dem Nachspielen diverser C=64-Klassiker verschrieben hat, gibt es jetzt auch ein Orchester-Projekt, das Werke von Maestro Rob Hubbard spielt, die dieser sogar selbst arrangiert hat. Außerdem im Repertoire: Lieder des Holländers Jeroen Tel von den Maniacs of Noise, der unter anderem für den kultigen „Cybernoid“-Soundtrack verantwortlich zeichnete. Ein Konzert – hoffentlich das erste von vielen! – findet am 22. September im „Gigant“ im niederländischen Apeldoorn im Rahmen einer Veranstaltung mit dem Titel „WIM – Waanzinnig Interessante Muziek“ (muss ich wohl nicht übersetzen 😉 ) statt, ist daher eher etwas für Leute, die nahe der niederländischen Grenze wohnen. Erste Hörproben gibt es aber auch schon hier!

Zurück in die Zukunft für Schachfreunde

26. August 2006

Ein weiterer Beweis, dass der Begriff „zurück in die Zukunft“ längst zum Alltagsvokabular gehört, ist diese Comic-Geschichte zum Thema „Schach“ von Fränk Stiefel mit dem Elefanten Tschatu und dem Tiger Ranga, die ich bei den Chess Tigers gefunden habe. Gut, es kommen auch Zeitreisen drin vor, was den Titel natürlich naheliegend scheinen lässt 😎

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