Noch ein Grund (von vielen) für mich, die Wise Guys zu lieben: In ihrem aktuellen Video (jetzt in voller Länge zu sehen), in dem eine visuell manchmal ein bisschen an „Move Your Feet“ von Junior Senior erinnernde Zeitreise zu sehen ist – vom alten Ägypten bis in die ferne Zukunft dürfen alle zur neuen Single „Lauter“ tanzen – fliegt auch der ZidZ-Delorean vorbei! (Später an gleicher Stelle auch ein Mond eine Raumstation der Todesstern, aber das ist wohl eine andere Geschichte…)
Archiv der Kategorie: Musik
Nicola Tesla to the Future
Weiß jemand, ob’s in Deutschland auch schonmal solche coolen Konzerte gegeben hat / gibt? Teslaspulen, yay!
Zurück in die Zukunft, zum Träumen
Die Titelmelodie haben wir ja durchaus schon in verschiedenen Cover-Versionen gehört, aber das hier ist wirklich ‚mal etwas gaaanz Anderes – eine ruhige und entspannende Version auf der akustischen Gitarre:
…mit Dank an BTTFblog.com für den Hinweis!
Zeitsturm um den Erdball
Die Hitler-Anspielung in jenem Blogbeitrag eignet sich zumindest, einen zeitlichen Bogen in die Nazizeit zu spannen – Welle:Erdballs neuestes Werk, ein im Jahr 1944 angesiedeltes B-Movie um Zeitreisen mit der bekannt inspirierten 8bit-Musik inkl. Commodore-64-SID-Chip, ist gerade herausgekommen: Näheres gibt’s hier – und eine Rezension, wenn ich irgendwann in den nächsten Wochen wieder ein wenig mehr Zeit habe… seufz…
UPDATE: Hier ist schonmal eine auf einem meiner Lieblingsblogs…
MODisches
Mitte der 90er – der Amiga war in der Spiele- und Demoszene noch immer groß, auch wenn sich erste Auflösungserscheinungen zeigten – habe ich mal ein wenig mit dem MOD-Musikformat ‚rumprobiert. Einige der fertigen Stücke (ich habe das Ganze aus Zeit- und Motivationsgründen längst aufgegeben) sind inzwischen immerhin auf der – nicht nur deswegen empfehlenswerten 😎 – Seite „Amiga Music Preservation“ gelandet, auch wenn die Spiele, für die manche vorgesehen waren, nie erschienen sind („Tail’s Pin“ war beispielsweise für ein Rollenspiel namens „Talespin“ und „Coltfinger“ für eine Agentenparodie um einen „Alice Walton“ geplant)… Die MODs lassen sich beispielsweise mit dem Alles-Player VLC abspielen. Auch wenn ich im Vergleich zu manch anderen Künstlern auf der Seite allenfalls Mittelmaß erreiche – eine angenehme kleine persönliche Zeitreise ist es doch 😉
Endlich offiziell: Intrada bringt kompletten Soundtrack
Lange mussten Soundtrack-Fans und Sammler darauf warten oder sich mit Bootlegs zufrieden geben; jetzt wird es endlich einmal eine offizielle Ausgabe von Alan Silvestris orchestralem Soundtrack zu ZidZ I geben. Das Ganze erscheint als Doppel-CD-Set mit ungenutzten Alternativ-Tracks und Probeaufnahmen; außerdem wurde mitgeteilt, dass die bei Intrada-Sammler-Ausgaben übliche Limitierung auf 3000 Exemplare diesmal aufgehoben sein soll, sodass jeder, der eines haben will, auch eines bekommen wird. Vorbestellungen sind demnächst bei BTTF.com oder direkt bei Intrada möglich.
Yellow Submarine 3D
Wie ich gerade bei den 5 Filmfreunden lese, soll ZidZ-Regisseur Robert Zemeckis – der ja inzwischen Erfahrung mit 3D-Motion-Capture-Filmen hat („Der Polarexpress“, „Beowulf“ und die noch nicht veröffentlichte Dickens’sche Weihnachtsgeschichte – sich als nächstes den psychedelischen Beatles-Animationsfilm „Yellow Submarine“ vornehmen. Hab‘ ich nicht so den Draht zu, aber „Renington Steele“ meint: „OH F*CKING NOEZ!!“
Wir sind die, äh… die Pinheads!
Es gibt sie wirklich: Die Dozenten-Band der Musikschule Eicker aus Halver in Westfalen (www.eickermusik.de) bietet für Fans der „Zurück in die Zukunft“-Trilogie ein besonderes Highlight. Als „Pinheads“ bringen sie ein Konzertprogramm mit sämtlichen Liedern und 80er-Jahre-Stücken des ZidZ-Soundtracks zur Aufführung. Davon abgesehen spielen sie auch als Starlighters Gala-, Dinner- und 50er-Musik und kombinieren beides in Form der ZidZ-Band „Mr.Fusion“ („fusionieren“ heißt ja „sich miteinander verbinden“).
Außer den orchestralen Werken des Filmmusikkomponisten Alan Silvestri, die lediglich von CD eingespielt werden, werden selbstverständlich alle Lieder live gespielt. Das fängt an bei „The Power Of Love“ von Huey Lewis & the News, geht über „Mr. Sandman“ von den Chordettes bis hin zu „Beat It“ des unvergessenen Michael Jackson. Das gesamte Repertoire ist auf der Band-Homepage www.pinheads.de aufgeführt.
Das Programm, so die Band, ist dabei für die verschiedensten Einsätze geeignet: sei es die 80er-Jahre-Party, das nächste ZidZ-Fantreffen, Stadtfeste oder sonstige Konzerte – vielleicht auch für ein „Battle of the Bands“ (in der Hoffnung, dass Huey Lewis den Vortrag nicht vorzeitig abbricht, weil es zu laut ist).
Die professionelle Umsetzung durch die Musiker sowie die Integration multimedialer Elemente wie Videoclips und Diashows dürften ein Konzert der deutschen „Pinheads“ ganz sicher zu einem besonderes Erlebnis machen.
(mit Dank an Michael Grothe)
R.I.P. Michael Jackson 1958-2009
„Noch nie ist jemand so hoch geflogen und so tief gefallen“, soll der britische Außenminister zum Tode Michael Jacksons gesagt haben, und auch wenn der Spruch vielleicht nicht auf seinem Mist gewachsen ist, fände ich keinen besseren. Was auch immer in den nächsten Tagen – vielleicht auch nicht ganz zu Unrecht – alles an (Schmutz-)Wäsche gewaschen und über seinen überraschenden Tod durch Herzstillstand herauskommen wird, in einer Welt ohne Michael Jackson wird definitiv etwas fehlen. Er hat nicht nur die Musikwelt nachhaltig geprägt, sondern ist durch seine „besondere“ Art ein unauslöschlicher Teil der populären Kultur geworden – die zahlreichen Anspielungen in Filmen oder Parodien wie Weird Al Yankovics „Fat“ und „Eat It“ beweisen es, und wie ihr wisst, sind auch ZidZ II („Beat It“ und der Video-Ober nach Max-Headroom-Art im Café der 80er, der „Schw-schw-schw-Schweinefleisch“ empfiehlt) und ZidZ III (Marty im Saloon) betroffen.
Na dann, lassen wir Marty McFly noch einmal den Moonwalk tanzen, um den King of Pop aus Gary, Indiana (ein persönlicher Bezug hier: aus dem Ort kam auch mein vermutlicher Großvater), eine Ikone der in den 80ern aufgewachsenen Generation – mit anderen Worten auch meiner – zu ehren: R.I.P.
Musikalische Zeitreise: Wo Hindemith?
Obwohl ich die Musik nicht ganz aufgegeben habe, ist Komponieren eines der Hobbies von mir, die ich lange nicht mehr aktiv weiterverfolgt habe. Gerade sind mir ein paar „unvollendete“, auf meiner Yamaha W7 mit dem für heutige Verhältnisse unglaublich unübersichtlichen, weil mit Minimalmonitor auskommen müssenden, Sequenzer zusammengebastelte Synth-Melodien in die Hände gefallen. Mindestens eine davon (mit dem Arbeitstitel „Out There“) war sogar mal für ein dann doch nix gewordenes Horror-/Mystery-Filmprojekt eines Studienkollegen gedacht. Also hier der tiefere Sinn dieses Blog-Beitrags: Ich fände es schade, diese Dinger komplett in irgendeiner virtuellen Schublade verstauben zu lassen. Hat irgendjemand eine sinnvolle Verwendung dafür? Klar, man muss auf jeden Fall noch Arbeit reinstecken, aber dazu brauch‘ ich Motivation. Also, motiviert mich! 😉
Jorge – Out There 3,8 MB / 3:17 min.
Jorge – Orbit 4,1 MB / 3:34 min.
Jorge – Animation (Savage Mix) 3,6 MB / 3:08 min. => mit kleinen Anklängen an den Soundtrack des 64’er-Spiels „Savage“ ab ca. 1:25 min.