Diese Kisten fahren mit Atomenergie

…zumindest war das so geplant: Die Kollegen vom MoJomag haben unter dem Motto „Atomkraft war die Zukunft“ einige skurrile Konzeptstudien ausgegraben – hier klicken und sich fragen, wo der DeLorean bleibt! (Moment, das kann ich euch sagen – die Realisierung des DeLorean in der Form war nie wirklich angedacht, im Gegensatz zu den dort vorgestellten Fahrzeugen: Das haben die wirklich ernst gemeint!!!111einself)

C-3Polis

„Wasser, Wasser…!“ – „Öl, Öl…!“ hieß es damals bei Spaceballs: Es ist doch immer wieder schön, Roboter beim Trinken zu beobachten 😉 Und wie sich die Bilder gleichen… OK, aber „ähneln“ kann man zumindest verwenden, oder? Eine visuelle Reise quer durch die „Vergangenheit der Zukunft“, sozusagen: Bild 1 – Brigitte Helm bei einer Pause am Set von Fritz Langs Metropolis; Bild 2 – Anthony Daniels bei ähnlicher Tätigkeit am Star-Wars-Set. Nebenbei bemerkt (und ich denke, dass das jetzt nicht wirklich eine Neuigkeit ist): C-3PO, ursprünglich designed von Ralph McQuarrie, war „offiziell“ von dem Maria-Roboter aus Metropolis inspiriert. Außerdem – aber da spielt mir meine Erinnerung wohl einen Streich – war ich mir sicher, dass es auch ein Foto von Daniels beim Trinken ohne 3-POs „Helm“ gibt. Kann jemand das bestätigen?

Unheimliches Tal

im Englischen „uncanny valley“ – laut Definition der Einbruch in der Akzeptanzkurve bei virtuellen Menschen – hat mich hier voll erwischt. Irgendwie bin ich’s und ich bin’s doch wieder nicht. (Vor allem meine Stimme klingt anders). Aber den Spaß, mal als Vulkanier aufzutreten, ohne dafür Stunden im Make-up-Stuhl verbringen zu müssen, ist es wert:

Create Your Own

Eine Prophezeihung aus „2010“

2010beijing082001 wurde über den Austragungsort der Olympischen Spiele 2008 abgestimmt, die bekanntlich nach Peking (heutzutage oft „Beijing“ genannt) gingen. Wie zum Geier kann es sein, dass bereits im bekannten Peter-Hyams-Film von 1984, der im Jahre 2010 spielt und auch so heißt (Untertitel „Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen“), in einem Kinderzimmer ein Poster mit Sportmotiv – dargestellt wird eine olympische (?) Laufdisziplin oder Weitsprung – und der Bildunterschrift „Beijing 08“ hängt? Unheimlich.

Erich von Dänikens „Mystery Park“ ab Mai noch einmal offen

Der seit Dezember 2006 geschlossene Mystery Park in Interlaken (Schweiz), der die „großen Rätsel der Welt“ aus Sicht der Paläo-SETI präsentiert, wird am 15. Mai 2009 für eine Sommersaison wieder eröffnet, wie auf der offiziellen Internetseite zu erfahren ist. Eine Vortrags-Reihe mit Erich von Däniken ist in Planung. Zusätzlich wird das Familien-Angebot ausgebaut; Ende Oktober 2009 wird voraussichtlich der Startschuss für das Nachfolge-Projekt fallen.

Telepolis-Special „Zukunft“

Telepolis, das Online-Magazin der Netzkultur, blickt in die Zukunft: Im aktuellen Sonderheft beschreiben renommierte Wissenschaftler, Wissenschaftsjournalisten sowie international bekannte Science-Fiction-Autoren ihre Sicht der Welt von morgen und übermorgen. Das Special mit beigelegter DVD (eine Best-of-Ausgabe des TV-Magazins „Futuris“ der Europäischen Kommission) erscheint am 23. Februar im Zeitschriften- und Bahnhofsbuchhandel und kostet 8,50 Euro.
Zur Feder gegriffen haben u.a. Bill Gates, Astronomie-Professor und TV-Star Harald Lesch sowie die Autoren Wolfgang Jeschke und Herbert W. Franke. Visionär Arthur C. Clarkes letztes Interview ist ebenfalls dabei; Zukunftsforscher fehlen dagegen. Bestseller-Autor Andreas Eschbach: „Die Futurologen liegen mit ihren Vorhersagen einfach zu oft daneben.“
Das Magazin lädt auf eine Reise ein in die zukünftige Welt der Roboter, ins Zeitalter der Quanteninformatik, ins interstellare Raumfahrtzeitalter und zum ersten Kontakt mit außerirdischem Leben. Am Ende blickt das Telepolis-Special bis ins Jahr 3009: Bewegen wir uns zwischen intelligenten Androiden und fühlenden Cyborgs, denken in Superstrukturen und speichern Wissen im Galactic Wide Web – oder hat doch Alan Weisman Recht, der beschreibt, wie New York in 1000 Jahren ohne den Menschen aufblüht?
Für die Bebilderung der Artikel konnte sich Telepolis die Nachdruckrechte von Cover-Illustrationen des bekannten Illustrators Frank Rudolph Paul sichern. Paul gestaltete in der Zeit von 1926 bis 1929 jedes Titelbild des ersten Science-Fiction-Magazins Amazing Stories.
Das Sonderheft kann man auch ohne Mehrkosten im Internet bestellen: www.heise.de/kiosk/special/tp/09/01

Quelle: Heise.de-Pressemeldung (gekürzt) – mit Dank an den Medienboten

Fliegender DeLorean in Arbeit?

Das meinen die wirklich ernst: Für den Wettbewerb „Automotive X-Prize“, bei dem ein Auto auf 100 Meilen nur eine Gallone Sprit verbrauchen darf, will Air Ship Technologies einen fliegenden DeLorean bauen und ins Rennen schicken. Schon 2009 soll es soweit sein… Nähere Infos (auf Deutsch) gibt’s bei Spiegel Online, die Webseite der Firma aus Oregon (mit ersten Entwürfen der Wundermaschine) kann man hier besichtigen. OK, ich gebe zu, so ganz realistisch wirkt das Ganze noch nicht, aber es wäre nicht das erste Mal, dass irgendwelche anscheinend Verrückte in einer Hinterhofwerkstatt etwas erfinden, das die Welt verändert.
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mit Dank an Boris Schneider-Johne für den Link-Wink!

Die Zeitung von nächstem Jahr

Guantanamo geschlossen, US-Soldaten aus dem Irak abgezogen und George „Dubya“ Bush wegen Hochverrats angeklagt? In monatelanger Arbeit haben „The Yes Men“, die Autoren einer fiktiven Ausgabe der „New York Times“ vom 4. Juli 2009, die vom Original praktisch nicht zu unterscheiden ist und in traditionell gedruckter Fassung unters Volk gebracht  wurde, ihre Vision eines neuen Amerika unter der Obama-Regierung und überhaupt einer besseren Welt (OK, manchmal übertreiben sie ein bisschen) zusammengeschrieben. Die Zeitungen gehen derzeit bei eBay zu Preisen zwischen (umgerechnet) 30 und 40 Euro weg – glücklich diejenigen Interessenten, die am 12. November in den Staaten waren und eines der 1,2 Millionen (!!!) kostenlosen Exemplare in die Hand gedrückt bekommen haben.

R.I.P. Michael Crichton 1942-2008

Am bekanntesten war der Autor von gut recherchierten, provokanten Wissenschafts-Thrillern mit gelegentlichem Sci-Fi-Einschlag mit dem Dino-Epos „Jurassic Park“ geworden, dessen deutsche Fassung unter dem Titel „Dino Park“ erschien und die, wie ich mich aus meiner Schulzeit erinnere, in der Stadtbücherei eine lange Vorbestellungs-Liste hatte. Ich habe schon damals festgestellt, dass sich das Ganze wie ein Filmskript für Spielberg liest, und behielt Recht. Aber auch als Regisseur seiner eigenen Stories tat sich der Autor in seiner früheren Phase hervor; Sci-Fi-Fans ist hier vor allem „Westworld“ mit dem nicht minder legendären Yul Brynner als Vorläufer des „Terminator“ ein Begriff – ein Film, der einige Thematiken der „Jurassic Park“-Serie (und, interessanterweise, auch der bei Star-Trek-Autoren so beliebten Holodeck-Fehlfunktionen) vorwegnahm, denn auch hier ging es um einen außer Kontrolle geratenen, potentiell tödlichen Vergnügungspark. Zeitreise-Fans ist er auch durch seinen semi-historischen Roman „Timeline“, der größtenteils im mittelalterlichen Frankreich spielt, ein Begriff. Dieser wurde 2003 von Regielegende Richard Donner mit Gerald „Phantom der Oper“ Butler verfilmt, die wie üblich an einigen Stellen veränderte Filmfassung blieb aber hinter den Erwartungen zurück (eine interessante Fußnote hierzu: Der komplette Soundtrack von Jerry Goldsmith wurde durch einen von Brian Tyler ersetzt, die ursprüngliche Fassung ist aber ebenfalls auf CD erhältlich).

Der in Chicago geborene Michael Crichton, der 1969 seinen medizinischen Doktortitel von der Harvard-Universität erhalten hatte, erlag am 4. November 2008 im Alter von 66 Jahren einem Krebsleiden. Nachrufe kann man unter anderem beim Spiegel, der Zeit und der FAZ online lesen.

UPDATE: Goldie Wilson für Obama

Zumindest kann man das in dieser Politik-Satire auf dailygarlic.com lesen, die mit den Worten schließt:

Andere prominente Einwohner Hill Valleys wie Dr. Emmett Brown und der erfolgreiche Science-Fiction-Autor George McFly folgen Wilson in seiner Unterstützung Obamas. Darum gebeten, die Tatsache zu kommentieren, dass die USA noch nie einen nicht-weißen Präsidenten hatten, bemerkte er nur: „Dann wird sich eben die Geschichte ändern.“

UPDATE: Goldie Wilson ist Obama

Unter www.isnichwahr.de/r14780874-barack-to-the-future.html gibt es eine ziemlich gut gemachte (englische) Teil-Neusynchronisation der Goldie-Wilson-Szene, in der GoldieBarack nicht mehr nur Bürgermeister werden will…
Danke an „OuTaTiMe04“ im zidz.com-Forum!

2. UPDATE: „Barack For The Future“ jetzt als T-Shirt

Einer Suchanfrage in meiner Blog-Statistik verdanke ich den Hinweis darauf, dass tatsächlich jetzt auch der in diesem Zusammenhang naheliegende Spruch (siehe Überschrift) auf T-Shirts gedruckt wird. Ansteck-Buttons gibt’s auch