Geek-Geschenktipp: „Time Machine“-Uhr

Time MachineVielleicht habt ihr sie schon einmal in einem dieser Schnickschnack-Kataloge gesehen, die gelegentlich aus Zeitschriften fallen, wie es mir kürzlich ging (also, nicht dass ich aus einer Zeitschrift gefallen wäre…). Nachdem mir diese Designer-Uhr schon öfters „über den Weg gelaufen“ ist, hielt ich es jetzt an der Zeit für einen entsprechenden Blog-Beitrag 😉

Dass die Designer diese Uhr „time machine“ nannten, dürfte nicht nur an der Tatsache liegen, dass es sich eine mechanische Vorrichtung zur Zeitmessung und -anzeige handelt. Ein Bezug zu „Zurück in die Zukunft“ ist – irgendwie – auch da: Die Uhr hat nämlich einen Deckel, der – zieht man unten an einem Knopf – mit Hilfe zweier kleiner hydraulischer Streben von selbst nach oben klappt. Eine eindeutige Parallele zu den Flügeltüren unserer Lieblingszeitmaschine DeLorean – ob beabsichtigt oder nicht…

Bestellen kann man die Uhr z.B. hier. Das Teil taucht aber auch gelegentlich bei Ebay auf, wem der Neupreis also zu teuer ist (ich hadere auch noch mit mir selbst…): Versucht’s mal hiermit!

Die Zukunft ist so grell, dass man ’ne Sonnenbrille braucht

(Dieses Zitat einer Comicfassung von Marty McFly – wird nachgereicht, wenn ich’s wieder finde – lautete im englischen Original „The future’s so bright, you gotta wear shades!“ Wunderschöner Spruch, wie ich finde…)

Gerade im ConnyLog gefunden: Ein Ausblick auf die Zukunft der KI („Künstliche Intelligenz“), mit der die Bahn (automatisches Auskunftssystem unter 0800-1507090) heute bereits experimentiert…

Computer: „Beep. Hotel International, guten Tag. Womit kann ich Ihnen dienen?“

Anrufer: „Ja, ähm, ich wollte wissen, ob Sie ein Doppelzimmer mit Bad haben.“

C: „Beep. Ja, wir haben 120 Doppelzimmer mit Bad.“

A: „Was, alle frei?“

C: „Beep. Nach freien Zimmern haben Sie nicht gefragt.“

A: „Also, wieviele haben Sie frei?“

C: „Beep. Heute haben wir nichts frei.“

A: „Ich komme ja auch erst übermorgen, nur eine Nacht.“

C: „Beep. Ach so. Übermorgen haben wir noch fünf frei. Sie möchten eins dieser herrlichen, preiswerten Zimmer, nicht wahr? Bitte buchstabieren Sie Ihren Namen.“

A: „Em. Ü. El. El. E. Er.“

C: „Beep. Danke, Herr Emü el Eller. Ich bestätige Ihre Buchung. Ein ruhiges Doppelzimmer mit Bad. Übermorgen für eine Nacht, zum Preis von 225 Euro. Wann bitte kommen Sie an?“

A: „Das weiß ich nicht … *Papierraschel* … wo ist denn mein Flugschein…?“

C: „Beep. Das weiß die Flugauskunft, ich verbinde, beep.“

C: „Honk! Flugauskunft, guten Tag.“

A: „… ach ja, hier. Flug LH 4523, wann kommt der?“

C: „Honk! Flug El Ah 4523 ist nicht in der Datei.“

A: „Nicht El Ah, El Ha, El Haaaaaaa, Haaaaarghhh!“

C: „Beep. Zentralrechner Bundesgesundheitsamt. Sie haben behandlungsbedürftige Erkältungsymptome. Zur weiteren Diagnose sagen Sie bitte ‚aahh‘.“

A: „Aaaa? Bin ich denn bescheuert? Ich wollte ein Zimmer buchen und keinen Arzt. Oh, hätte ich doch bloß noch einen guten alten Apple!“

C: „Beep.“

A: „Hallo, sind Sie noch da?“

C: „Zoing! Zentrallager. Entschuldigen Sie die Verzögerung. Ich habe einen Apple, Baujahr 1976 im ‚Used Comp Shop‘, Castrop-Rauxel, zu einem Preis von 900 Euro. Möchten Sie ihn haben?“

A: „Nein! Verpiß Dich und vergiß es!“

C: „Zoing! Ihr Benutzercode erlaubt keine Löschung von Zentrallagerdaten.“

A: „Ich will ein Zimmer, Du Depp, Du damischer!“

C: „Zoing! String Recognition Error at Susra$(‚damischer’$Aswi44S): Syntax Check at 200DE Rec83749: Error Recovery in Progress. Zoing. Please wait.“

A: „Herrje, verschwinde. Ich will zurück zum anderen Computer.“

C: „Ding! Zentralrechner Bundesgesundheitsamt. Zur Beurteilung, ob Sie bescheuert sind, haben wir einige Fragen zu Ihrem Gesundheitszustand. Gab es früher Probleme?“

A: „Du verdammter $?&%. Du kannst mich mal, Du blöder #$%@.“

C: „Beep. Achtung, hier spricht der Polizeirechner. Ihnen wird eine Straftat nach Paragraph 1523 StPO, Beleidigung zentraler Intelligenzsysteme, zur Last gelegt. Ihre Personal-Chipkarte wird eingezogen. Ich weise Sie auf Ihr Aussageverweigerungsrecht hin. Sie können außerdem einen Computer des Rechtsanwaltverbandes konsultieren.“

A: „Röchel…“

Wer ist Doktor Büller?

Adamson…? Adler…? Anderson…? Bueller…? Bueller…? Bueller…?

Ich vermute mal einfach, dass das auch eine der vielen Anspielungen in dem Werk ist und nicht nur bloßer Zufall, wird doch das Amateur-Hörspiel von Emilium mit dem Titel „Eine Reise ins Dasein von Dr. Büller“ von einem Rezensenten so beschrieben:

Wenn man die Filme „die Mumie“ und „Die nackte Kanone“ mit „Star Trek“ und „Zurück in die Zukunft“ koppelt, kommt man schon nah an den Stil dieses Werkes heran.

Worum es geht? Nun, da ist besagter Dr. Büller, den der amerikanische Präsident mehr oder minder dazu verdonnert hat, den oberfiesen Oberbösewicht Bad Evil (!) alleine zur Strecke zu bringen, wobei er munter mal in 5000 Jahren Menschheitsgeschichte hin- und herspringt (Mumien inklusive)…

Ist in seiner Schräge und „Handgemachtheit“ sicherlich nicht jedermanns Sache, aber – ach, einfach mal reinhören 😉

Zeitreise-Quiz

…was sonst noch so auf der „Seven Days“-Seite von Kabel Eins zu finden ist ist dieses kleine Quiz – so lächerlich einfach (und ja, ZidZ kommt auch vor), dass ich es weniger als Empfehlung an die Leser zu verstehen wissen möchte, sondern vielmehr einen Anreiz, mal wieder selbst eines zu kreieren. Die Überreste der alten Quizze von hillvalley.de (Lösung zum „neuesten“ hier) sind übrigens auch noch in den Tiefen des Netzes zu finden – auch wenn es keine Preise mehr gibt und die Teile schon aufgelöst sind, liest sich das Ganze als eine interessante „Wusstest du schon, dass…?“-Liste, wie ich denke.

Hoverboards Are Go!

Street Trace: NYC - TitelDie „Schwebedingsdas“ entwickeln sich zum neuen Standard, wenn auch nur in der virtuellen Realität: Nachdem Hoverboards immer noch nicht im Laden um die Ecke erhältlich sind (und das wohl nicht nur aufgrund von Sicherheitsbedenken, wie Robert Zemeckis einst sinnierte) tauchen immer wieder Computerspiele auf, bei denen man ein computerisiertes Alter Ego auf einem fliegenden Skateboard steuern darf. Ein Neuzugang auf der Liste ist das XBox-360-Spiel „Street Trace: NYC“, wo hoverboardende „Tracer-Rebellen“ durch ein konfliktgeladenes New York düsen. Mehr darüber unter anderem hier und hier

Player vs. Player

PvP ThumbnailMit freundlicher Genehmigung des Autors und zum ersten Mal in deutscher Sprache darf HillValley.de einen Ausschnitt aus Scott Kurtz‘ preisgekröntem Online-Comic (hat u.a. mehrmals den renommierten Eisner-Award gewonnen) präsentieren. „Player vs. Player“ oder kurz PvP behandelt die Abenteuer einer fiktiven Spielezeitschriften-Redaktion, wobei Realität und Computerspiel sich oft überschneiden. In der hier gezeigten Episode wurden die Protagonisten in ein mittelalterliches Rollenspiel „gesaugt“ und ihre einzige Möglichkeit, zurück in ihre Zeit zu kommen, ist ein legendäres Artefakt, das sie im Wald finden…

Der Bild-Link führt euch zur entsprechenden Seite auf HillValley.de. Dort könnt ihr die drei Teile des Comicstrips einzeln anklicken.

Wii bitte?!

Ob die entsprechenden Bilder mit Löchern in Bildschirmen, TV-Gehäusen und Wänden nun Fälschungen sind oder nicht – dass der neue Nintendo-Controller „Wiimote“ unfallträchtig sein kann, liegt auf der Hand, liegt es doch in seiner Natur (oder vielmehr Technik), dass wild mit ihm herumgefuchtelt wird. Interessant in diesem Zusammenhang fand ich einen Beitrag auf dem englischsprachigen Blog von wiidamage.com, der ein (fiktives) Zitat von Doc Brown als Kommentar zu Nintendos Sicherheitshinweisen heranzieht, das ich hier einmal übersetzt wiedergebe (der Originalbeitrag befindet sich hier):

„Also, wie Marty Professor-Freund Doc in Zurück in die Zukunft sagen würde, solange du als Wii-Spieler alle obigen Anweisungen befolgst und weder a) deinen Gegner (absichtlich oder nicht) mit dem Controller schlägst oder b) den Krempel in deinem Wohnzimmer triffst noch c) der Sicherheitsriemen reißt wenn dir die Wiimote aus der Hand rutscht, … (Pause zum Atmen) …kann nichts mehr passieren!“

Nichtsdestotrotz liebäugele ich stark mit der Anschaffung eines Wii, wenn der erste Hype vorbei und die Kinderkrankheiten beseitigt sind 😉

Zurück in die Zukunft für Schachfreunde

Ein weiterer Beweis, dass der Begriff „zurück in die Zukunft“ längst zum Alltagsvokabular gehört, ist diese Comic-Geschichte zum Thema „Schach“ von Fränk Stiefel mit dem Elefanten Tschatu und dem Tiger Ranga, die ich bei den Chess Tigers gefunden habe. Gut, es kommen auch Zeitreisen drin vor, was den Titel natürlich naheliegend scheinen lässt 😎

C=64-Games online spielen

BTTF 64Java macht’s möglich: Viele klassische Spiele, die früher auf dem heimischen Commodore 64 liefen, können jetzt bequem im Browser gespielt werden, ohne dafür extra einen Emulator anzuwerfen. Ob Commando oder Lazy Jones, Attack of the Mutant Camels oder Bomb Jack (von den vielen „Boulder Dash“-Varianten ganz zu schweigen), hier finden sich zwar noch lange nicht alle (einige sind noch in der Beta-Testphase), aber doch schon eine ganze Menge der Games, die die Generation 80’s an den heimischen Fernseher (oder gar Monitor) fesselten. Auch die ersten beiden BTTF-Umsetzungen sind dabei – was Teil 1 angeht, habe ich allerdings schon damals nicht wirklich verstanden, wie das Zusammenbringen von George und Lorraine (so lautete ganz offensichtlich das Spielziel) dort funktionieren soll: Tipps und Tricks bitte per Kommentarfunktion! :mrgreen: