Nach einigen Ausflügen in die 8bit-Welt der 80er in den letzten Blogbeiträgen darf auch das große Vorbild vieler Computerfreaks aus jener Zeit
nicht fehlen: Zunächst in der Zeitschrift „Happy Computer“, später sogar mit einem eigenen Sammelband erschien der Comic Strip von Ully Arndt und Gunter Baars (besser bekannt als Guba & Ully, arbeiteten u.a. für das damalige MAD-Magazin unter Herbert Feuerstein und zeichnen auch für die Ottifanten-Comics verantwortlich) – eine umfangreiche Sammlung, in der sich auch einige „Happy Computer“-exklusive Strips und „Fan-Art“ finden, kann man hier online besichtigen. Übrigens gibt’s auch einen mit einer Zeitmaschine 😎
Archiv der Kategorie: Die 80er
Commodore-64-Klingeltöne
Hauptsächlich als MIDi-Files, aber auch ein paar PlaySID-Klänge als MP3 sind dabei: Schaut doch mal bei Dracondors C64 Klingelton Page vorbei!
Zauberschloss
Das kann man glaube ich ohne Einschränkung so sagen: Wer in den 80ern einen Commodore 64 hatte, hatte auch irgendwo dieses Spiel rumliegen (vielleicht sogar, wie ich damals, selbst abgetippt, weil „fertige“ Diskettenversionen für das Taschengeld-Budget einfach unerschwinglich waren). Kai Hildebrandt hat das Spiel, das es inzwischen auch zum Wikipedia-Eintrag gebracht hat, als Online-Version mit etwas aktualisierten Grafiken nachprogrammiert. Ein neueres Interview mit dem Autor Dennis Merbach (der übrigens auch bloggt) gibt es hier. Viel Spaß bei dieser Zeitreise in die 80er!
NACHTRAG: Meine selbstgezeichnete Karte zum Spiel wurde im „Return“-Magazin #27 veröffentlicht!
Move Your Feet
Die regelmäßigen Besucher von www.zidz.com kennen dieses Video mit hoher Wahrscheinlichkeit aus der Sektion „Tribute an ZidZ“; mir ist es gerade in Michael Nolans Blog mal wieder über den Weg gelaufen & ich habe festgestellt, wie gut mir sowohl die Musik als auch das Video in 80er-Jahre-8bit-Computergrafik (ausnahmsweise ist die Pixeligkeit des Videos also beabsichtigtes Stilmittel!) gefällt. Die Anspielung auf ZidZ findet sich übrigens nach ca. 50 Sekunden im Video: Da fährt das Hauptdarsteller-Eichhörnchen ❗ doch tatsächlich einen ZidZ-DeLorean, mit dem es zunächst ein paar Zombies (sehen ein wenig aus wie aus dem Spiel „Ghosts’N’Goblins“) umnietet und dann per Hover-Antrieb die Autoschlangen des kreuzenden Verkehrs bei einer roten Ampel einfach „überspringt“…
Spielemusikkonzert Leipzig 2007: Hülsbeck kommt wieder
Spielemusik-Legende Chris Hülsbeck wird laut einer Mitteilung seines Labels Synsoniq auch dem diesjährigen Spielemusikkonzert in Leipzig beiwohnen. Es wird bereits sein dritter Besuch der Konzertserie sein. Chris Hülsbeck, dessen Karriere mit dem Stück „Shades“ – geschrieben für einen Wettbewerb der Zeitschrift „64’er“ im Jahre 1986 – begann, hat bisher für mehr als 70 Spieletitel den Soundtrack komponiert. Viele seiner Werke werden heute als absolute Klassiker gehandelt. Am bekanntesten ist er sicherlich für seine Arbeit an der Turrican-Reihe.
Ein Medley mit Musik aus Turrican 2 wird auf dem Konzert ebenso präsentiert wie Suiten mit Stücken aus der C64- und Amiga-Ära, darunter weitere Kompositionen von Hülsbeck. Außerdem dabei: Titel aus Spielen wie StarCraft, Final Fantasy XI, Ragnarok 2, Stranglehold, Metal Gear Solid 3: Snake Eater, Secret of Mana, Die Siedler II und The Abbey.
Karten für das Konzert am 22. August 2007 sind auf Ticketonline.de erhältlich.
Die Dr3i Namensvettern
Interessant: Jupiter Jones, Pete(r) Crenshaw und Bob Andrews, in Deutschland noch besser bekannt als Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews, heißen – ob nun zur Erleichterung der Aussprache oder zur Vermeidung unangenehmer Assoziationen – auf Französisch Hannibal (!) Jones, Peter Crentch (!) und Bob Andy (!). Will sich da noch jemand über die Namensänderung bei den deutschen Hörspielen beklagen?
Hier und hier finden sich zwei Titelzeichnungen im Comicstil zu den Geschichten der berühmtesten nicht von Alfred Hitchcock erfundenen Jugend-Detektivagentur „Les trois jeunes détectives“; wer des Französischen mächtig ist, versteht sogar den Begleittext 😉
Danke an JAVA für den Tipp!
A Tribute to Hörspielmusik
Hier mal wieder etwas aus der Rubrik „angekündigt, leider noch nicht da, aber Netz-Häppchen steigern den Appetit“:
1. gibt es bei YouTube jetzt ein kleines Vorschau-Video auf die am 11. Mai zu erwartende Veröffentlichung des Hörspielmusik-Remix-Albums „A Tribute to Hörspielmusik“ vom TapeDeckProject:[gv data=“http://www.youtube.com/v/PsFJEupVCwk“][/gv]
2. Wer 99 Cent für ein weiteres Appetithäppchen übrig hat, kann ein exklusives solches bei/mit iTunes herunterladen.
3. Wer nicht oben schon auf den TapeDeckProject-Link geklickt hat, sollte das vielleicht spätestens jetzt tun, denn auch auf deren MySpace-Seite kann man einige Remixes in voller Länge probehören!
Carsten Bohn bei TIDE TV
Der hier angekündigte Beitrag von Altona TV zum Hörspielmusik-Live-Event lässt leider noch ein wenig auf sich warten, dafür hat sich letzte Woche die Sendereihe „Neue Helden“ des Lokalsenders TIDE TV Carsten Bohn angenommen (und ihn auch gleich zum Interview eingeladen). Wer die Show verpasst hat, kann sie jetzt als Podcast ansehen; alle Infos dazu gibt es hier.
Die Zukunft, die es nie gab
Kristen Sheley verzeiht mir hoffentlich, dass ich diesen Titel von einem ihrer Artikel… äh… „geborgt“ habe: Es geht darum, dass die Computerspiele zu bekannten Filmen oft Szenen enthalten, die nicht im Film vorkommen (nicht einmal in den geschnittenen Szenen). Bei der BTTF-Trilogie, deren Computerspiel-Umsetzungen samt dazugehöriger Musik auf dem Commodore 64 ich schon in früheren Artikeln thematisiert habe, ist das nicht anders. Hätte Doc z.B. so viele Kavallerie-Soldaten und Indianer erschossen wie in diesem Spiel, wäre einiges ganz anders gekommen 😈 Ein „Longplay-Video“ (das eigentlich gar nicht sooo lang dauert – knapp 11 Minuten – heißt eben so, weil das Spiel in einem „Rutsch“ komplett durchgespielt wird) von BTTF 3 auf dem Amiga gibt es hier zum Runterladen. Die Seite „Recorded Amiga Games“ hat auch noch andere Klassiker zum Download bereit; vielleicht ist ja auch ein Spiel dabei, bei dem ihr euch schon seit Jahrzehnten gefragt habt, wie es an einer bestimmten Stelle weitergeht…
Das Schwarze Loch
Im Oliblog wurde einer meiner absoluten Lieblingsfilme besprochen – da setz‘ ich doch einfach mal einen Link 😉
Mein Kommentar dazu:
Auch einer meiner absoluten All-Time-Favorites 😉 Habe damals ewig nach dem Soundtrack gesucht – ist auch heute noch nur gebraucht auf Vinyl zu finden. Nebenbei nenne ich auch die Hörspielfassung (ebenfalls Vinyl) mein eigen, die – wie das auch heute noch teilweise gemacht wird – mit originalen Dialog- und Musiksequenzen aufwarten kann. „Kälte. Leere. Unendlichkeit…“
Die Demaskierungsszene hat mich damals auch unheimlich erschreckt, mit dem 2001-Ende konnte ich allerdings nicht viel anfangen, das habe ich dann erst beim DVD-Release so richtig zu schätzen gelernt. Ein Comic gab’s auch, das sogar eine Fortsetzung in der „Parallelwelt“ hinter dem schwarzen Loch lieferte, allerdings nicht wirklich überzeugen kann.![]()

Ist außer mir noch jemandem die Ähnlichkeit von V.I.N.Cent mit dem Roboter aus der Kinder-Gameshow „Alpha 5“ aufgefallen? Ich sage nur „Tock, tock, tock, oy, oy, oy…“ 😉 EDIT: Dazu hier noch eine nostalgische Erinnerung mit Fotos…