„Schwerstarbeit“ – exklusives Interview mit Ernst Jacobi

EJacobiVon Schlöndorffs „Blechtrommel“ bis zum – übrigens in meiner Lieblingsstadt Bamberg gedrehten – „Sams in Gefahr“, um nur einmal auf Filmrollen einzugehen: Man müsste schon die letzten Jahrzehnte auf der sprichwörtlichen Insel ohne Medienanschluss verbracht haben, um Ernst Jacobi nicht zu hören oder zu sehen (und sei es nur „unbeabsichtigt“). Nun hat sich der bekannte Schauspieler und Synchronsprecher, „geb. ’33“ (so der Titel seiner Jugenderinnerungen) und Wahl-Münchner, wie bereits im vorigen Blogbeitrag angekündigt, für ein kleines Fax-/E-Mail-Interview mit dem Hill Valley Blog über seine Synchronarbeit an ZidZ 1 zur Verfügung gestellt und damit eine von manchen Fans als schmerzlich empfundene Informationslücke geschlossen. Immerhin ist vielen inzwischen bekannt, dass Ernst Jacobi die Wahrnehmung der Rolle von „Doc Brown“ in der deutschen Öffentlichkeit mit seiner Stimme maßgeblich geprägt hat – in Teil 2 und 3 übernahm dann ja Lutz Mackensy, mit dem Andreas von zidz.com und ich bereits im Interview das Vergnügen hatten, diese „Schwerstarbeit“ (Zitat E. Jacobi) und drückte dem Doc seinen markanten Stempel auf.
Hier nun das neue Interview (PDF-Format) – viel Vergnügen beim Lesen und noch einmal tausend Dank an Herrn Jacobi!
Eine „offizielle“ Kurzbiografie findet ihr übrigens auf der Seite seines Managers Marc Rosenberg, dem ich auf diesem Wege auch noch ein mal sehr herzlich für die Herstellung des Kontakts und die freundliche Zusammenarbeit danken möchte.
Nachtrag: Ein sehr schönes Gespräch mit Ernst Jacobi gibt es bei BR alpha – hier klicken, um es herunterzuladen (PDF)!

Eure Fragen an den ersten „Doc“

Das ist ja fast wie bei Dr. Who… Wie einige Fans wissen, gab es vor der markanten Synchronstimme Lutz Mackensys im ersten Teil einen anderen „Doc“. Über die Karriere Ernst Jacobis ist eine Menge bekannt; mir ist allerdings aufgefallen, dass es noch kein ZidZ-bezügliches Interview mit dem Mann gibt, über den sein Nachfolger im Interview sagt:
Ernst Jacobi war hervorragend, er war sehr sehr gut – ich habe es mir angesehen und er war wirklich fantastisch, und er sollte es auch weitermachen, aber er wollte nicht! Es war ihm zu anstrengend, er hat gesagt „Nee, Kinder, so schwer muss ich mein Geld nicht verdienen, ich denke nicht daran“, und er hat gesagt, „Nö, ich steige aus“. Da haben sie händeringend einen Neuen gesucht, denn sie wussten ja nicht weiter…
Ob das stimmt und noch einige andere Dinge können wir in einem kleinen Interview herausfinden, das mir Ernst Jacobis Management heute zugesagt hat. UPDATE: Hier klicken für die „offizielle“ Fragenliste, die ich Ernst Jacobi inzwischen habe zukommen lassen!

R.I.P. John Hughes 1950-2009

hughesAls Regisseur von „Der Frühstücksclub“ (The Breakfast Club – 1985), „L.I.S.A. – Der helle Wahnsinn“ (Weird Science – 1985) und „Ferris macht blau“ (Ferris Bueller’s Day Off – 1986) kennt ihn jedes Kind der 80’er – auch an Lea „Lorraine“ Thompsons Film „Ist sie nicht wunderbar?“ (Some Kind of Wonderful – 1987) wirkte er als Produzent mit; außerdem stehen „Kevin – allein zu Haus'“, die Zeitreisekomödie „Just Visiting – Mit Vollgas in die Zukunft“ (ein Remake von „Die Besucher“) und viele andere Filme auf seinem Lebenslauf als Drehbuchautor. Am 6. August 2009 verstarb John Hughes im Alter von nur 59 Jahren in Manhattan an einem Herzinfarkt. Auf dem Regiestuhl hatte er schon lange nicht mehr Platz genommen und auch sonst hat man seit ca. 2002 nicht mehr viel Neues von Hughes gehört / gesehen / gelesen; umso schlimmer schlagen diese nun sehr schlechten Neuigkeiten bei den Fans ein (und ich kenne kaum jemanden, der nicht zumindest einen von John Hughes‘ Filmen auf seiner persönlichen Liste derer, die die 80er prägten, stehen hat).

„Das Leben geht ziemlich schnell vorbei. Wenn ihr nicht ab und zu anhaltet und euch umseht, könntet ihr’s verpassen.“ (Ferris Bueller)

Deine Stimme gehört mir!

Für Freunde des gepflegten Originaltons: Ein bekannter Stimmenimitator bei YouTube („The Man Of 101 Voices“) hat sich in seinem dritten Streich auch Doc & Marty bzw. Christopher Lloyd und Michael J. Fox vorgenommen. Wer den Rest nicht ansehen will: einfach bis 6:13 Minuten – zu Stimme Nr. 88 (wie in „88 miles per hour“) – vorspulen…

Direktlink: www.youtube.com/watch?v=1XunezwEKHk

Wir sind die, äh… die Pinheads!

Es gibt sie wirklich: Die Dozenten-Band der Musikschule Eicker aus Halver in Westfalen (www.eickermusik.de) bietet für Fans der „Zurück in die Zukunft“-Trilogie ein besonderes Highlight. Als „Pinheads“ bringen sie ein Konzertprogramm mit sämtlichen Liedern und 80er-Jahre-Stücken des ZidZ-Soundtracks zur Aufführung. Davon abgesehen spielen sie auch als Starlighters Gala-, Dinner- und 50er-Musik und kombinieren beides in Form der ZidZ-Band „Mr.Fusion“ („fusionieren“ heißt ja „sich miteinander verbinden“).
Außer den orchestralen Werken des Filmmusikkomponisten Alan Silvestri, die lediglich von CD eingespielt werden, werden selbstverständlich alle Lieder live gespielt. Das fängt an bei „The Power Of Love“ von Huey Lewis & the News, geht über „Mr. Sandman“ von den Chordettes bis hin zu „Beat It“ des unvergessenen Michael Jackson. Das gesamte Repertoire ist auf der Band-Homepage www.pinheads.de aufgeführt.
Das Programm, so die Band, ist dabei für die verschiedensten Einsätze geeignet: sei es die 80er-Jahre-Party, das nächste ZidZ-Fantreffen, Stadtfeste oder sonstige Konzerte – vielleicht auch für ein „Battle of the Bands“ (in der Hoffnung, dass Huey Lewis den Vortrag nicht vorzeitig abbricht, weil es zu laut ist).
Die professionelle Umsetzung durch die Musiker sowie die Integration multimedialer Elemente wie Videoclips und Diashows dürften ein Konzert der deutschen „Pinheads“ ganz sicher zu einem besonderes Erlebnis machen.

(mit Dank an Michael Grothe)

Transformers: Steelskin

Zum neuen Transformers-Film hier ein Link zu einem Bastelprojekt: Die Transformation (!) eines „Sideswipe“ in einen „Steelskin“, also einen DeLorean (mit Edelstahl-Haut, daher der Name – obwohl ich mir vorstellen kann, dass da auch ein Wortspiel mit „Rumpelstilzchen“, englisch „Rumplestiltskin“, drinsteckt…).
Hier geht’s auf die entsprechende Seite von John Spangler.