Spiel’s noch einmal, McFly: Michael J. Fox lebt

…und an Parkinson kann man nicht sterben.
Dies zur Beruhigung der schier unglaublichen Menge derer, die über Suchbegriffe wie „Michael J. Fox gestorben“, „Fox Parkinson tot“ oder ähnliche diese Website gefunden haben – das kommt seit Jahren und immer noch in schöner Regelmäßigkeit vor… Tatsächlich 1996 gestorben ist allerdings der Schauspieler Michael Fox, dessentwegen „unser“ Michael J. Fox überhaupt erst sein Pseudonym (eigentlich heißt er ja Michael Andrew Fox) annehmen musste – um Verwechslungen auszuschließen.

UPDATE 2: Im Gegenteil hat Michael gerade wieder im New Yorker Waldorf-Astoria ein beeindruckendes Lebenszeichen von sich gegeben: Eine LivePerformance von „Johnny B. Goode“, der man zwar Parkinson ansieht, die aber eine unglaubliche Menge an „positiver Energie“ ausstrahlt – go, Marty, go!

UPDATE: Seit dem 25.06.2009 gibt es noch eine andere mögliche Erklärung – ob da wohl Leute Michael Jackson mit Michael J. Fox verwechseln?

Michael J. Fox versucht täglich dankbar zu sein

Heute mal einfach einen Link auf einen schönen Fremdartikel – danke an den Medienboten für den Tipp: Reader’s Digest hat ein aktuelles Interview mit Michael J. Fox (auf der verlinkten Seite als PDF downloadbar) anlässlich seines neuen Buches „A Funny Thing Happened on the Way to the Future„, das passend zur ZidZ-Anspielung einen verunglückten Skateboarder in Jeans und Turnschuhen als Titelmotiv trägt und als Zielgruppe vor allem junge Leute hat, die vor der schweren Entscheidung stehen, wie es mit ihrer Ausbildung weitergehen soll (Schulabbrecher Michael J. Fox hat da einige wirklich nützliche Tipps).

Deine Stimme gehört mir!

Für Freunde des gepflegten Originaltons: Ein bekannter Stimmenimitator bei YouTube („The Man Of 101 Voices“) hat sich in seinem dritten Streich auch Doc & Marty bzw. Christopher Lloyd und Michael J. Fox vorgenommen. Wer den Rest nicht ansehen will: einfach bis 6:13 Minuten – zu Stimme Nr. 88 (wie in „88 miles per hour“) – vorspulen…

Direktlink: www.youtube.com/watch?v=1XunezwEKHk

Michael J. Fox, unheilbarer Optimist

Michael J. Fox, der seit über zehn Jahren an Parkinson leidet, hat eine Fernseh-Show über Optimismus gedreht. Die einstündige Sendung mit dem Titel „Michael J. Fox: Abenteuer eines unheilbaren Optimisten“ soll Anfang Mai in den USA ausgestrahlt werden, berichtete der Internetdienst „E!Online“. Fox reiste auf der Suche nach dem Rezept für Glück und Zufriedenheit mit einem Kamerateam quer durch die Welt. Er berichtet über seine eigenen Erfahrungen mit prominenten Freunden, gewöhnlichen Leuten, Familie und kranken Menschen.
Die letzten zehn Jahre, die er mit seiner Privatstiftung der Erforschung von Parkinson gewidmet habe, beschreibt Fox als die glücklichste Zeit seines Lebens. „Für all das, was die Krankheit mir genommen hat, habe ich etwas Wertvolleres zurückbekommen“, versichert Fox.
www.ln-online.de/unterhaltung/2556937 (gekürzt) – wie so oft mit Dank an den Medienboten für den Link-Wink!
P.S.: Michael J. Fox‘ neuestes Buch mit gleichem Titel ist bereits (auf Englisch) bei Amazon bestellbar, und zwar zu einem – für eine gebundene Ausgabe! – sehr günstigen Preis, wie ich finde..

Michael „John“ Fox

Heute fiel mir (wie üblich unter der Dusche, wo Gedanken in die Ferne schweifen…) auf, dass ich das noch nie recherchiert habe: Wofür steht das „J.“ in „Michael J. Fox“ eigentlich wirklich?
Hier die definitive Antwort, die allerdings ebenso banal ist, wie die Sache mit Homer J. Simpson: Dort bedeutet, wie man mir glaubhaft versichert, das „J.“ einfach „Jay“…
Genau genommen steht das „J.“ in „Michael J. Fox“ in der Tat für den Allerweltsnamen „John“, auch wenn niemand – einschließlich Michael – das so benutzt oder sagt. Er selbst witzelt ja, es könnte für „Jenius“ oder „Jenuine“ (von „genuine“ = unverfälscht, echt, originell) stehen. Insofern ist die Simpsons-Variante (es einfach wie „Jay“ auszusprechen und so zu behandeln) nicht ganz falsch. Bedenkt man allerdings, wieso Michael Andrew Fox sich als Schauspieler „Michael J. Fox“ nennt, ist die „John“-Interpretation der logische Schluss. Hier die Erklärung:
Als Michael J. Fox sich bei der „Screen Actors Guild“ (auf Deutsch in etwa mit dem Spaghettiwort „Filmschauspielergewerkschaft“ zu übersetzen) einschrieb, stellte man fest, dass dort bereits ein älterer Schaupieler namens Michael Fox (1921-1996) registriert war – und es war nicht zulässig, zwei Künstler unter demselben Namen zu registrieren… Michael erschien die Abkürzung „Michael A. Fox“ aber auch nicht sinnig, da man daraus „Michael, ein Fuchs“ oder „Michael – äh – Fox???“ hätte machen können. Als Verneigung vor seinem ebenfalls nicht sehr hochgewachsenen und Dauer-jugendlichen Schauspielkollegen Michael J. Pollard (eigentlich Michael John Pollack – er hat den Namen ebenfalls geändert, vermutlich, um nicht mit dem Regisseur Sydney Pollack in Verbindung gebracht zu werden) legte er sich, wie viele von euch wohl wissen, das Kürzel „J.“ in der Mitte zu. Da hätten wir die Logikkette also: Michael John Pollack => Michael J. Pollard => Michael J. Fox => Michael „John“ Fox !

Ich bin dann… 47?

Wie das Schicksal so spielt – heute wäre nicht nur der 80. Geburtstag meiner am 23. Mai dieses Jahres verstorbenen Oma gewesen (feier schön da oben!) sondern auch Michael J. Fox hat jetzt das Alter des 2015er Marty McFly erreicht – da ist nicht nur ein „Happy Birthday“ angebracht, sondern es wird auch Zeit, ‚mal zu vergleichen ob das Alters-Makeup aus Teil 2 ungefähr gestimmt hat (im Moment „nur“ ein 2006er Foto, aber der Gesichtsausdruck passt so gut):

Michael und Marty

Schockierende Suchbegriffe

Ich bin es ja schon gewohnt (und auch in einem Blogbeitrag darauf eingegangen), dass mindestens 1-2mal die Woche jemand dieses Blog findet, indem er/sie von Google oder Yahoo etc. wissen will, ob Michael J. Fox noch lebt. Heute hat mein Statistikprogramm mir gemeldet, jemand hätte auch nach „Christopher Lloyd gestorben“ gesucht und ich bin diesem Link einmal nachgegangen, um herauszufinden, auf welcher meiner Unterseiten man dadurch gelangen würde (diese hier ist es, mit dem Label „Cast & Crew“, daher sind dort sowohl Fox- als auch Lloyd-Meldungen zu finden).

Schock ❗ Gleich das erste Google-Suchergebnis (nebenbei bemerkt aus der Schweiz) beinhaltete den Satz „Christopher Lloyd ist im Januar 2006 gestorben.“

Äh, Moment. 2006? Ist er nicht letztes Jahr noch sehr lebendig als Doc aufgetreten?

➡ Des Rätsels Lösung natürlich: Eine Namensgleichheit mit einem Englischen Förderer kunstvoll gestalteter Gartenanlagen.

Aber für einen Moment bin ich wirklich erschrocken. 😐