Marty & Doc: The Prequel

…nach einer Erzählung von Bob Gale:

„Marty wurde jahrelang erzählt, Doc Brown sei gefährlich, ein verrückter Wissenschaftler, ein Irrer. Also hat er als  typisch amerikanischer Heißsporn im Teenager-Alter von 13 oder 14 Jahren einfach beschlossen, herauszufinden, warum der Kerl eigentlich so gefährlich sein sollte. Marty hat sich in Docs Labor geschlichen und war fasziniert von den ganzen coolen Gerätschaften, die dort zu finden waren. Als Doc ihn erwischte, hat er sich sehr gefreut, dass ihn Marty cool fand und so akzeptierte, wie er war. Beide waren ja die schwarzen Schafe in ihrem jeweiligen Umfeld. Doc gab Marty einen Teilzeitjob als Assistent bei seinen Experimenten, Laborhelfer und Hundesitter. Und das ist der Ursprung ihrer Freundschaft.“

P.S. Ich weiß, ich bin spät dran mit dieser Meldung, die auf anderen Blogs schon die Runde macht, aber ich war ein wenig skeptisch gegenüber dem Blogkommentar, aus dem diese Info stammt – schließlich kann ja im Internet jeder behaupten, er sei Bob Gale. Inzwischen gibt es aber zumindest ein die Glaubwürdigkeit des Ganzen unterstützendes Foto – Skeptiker mögen natürlich immer noch behaupten, es sei geshoppt…

Doc Browns Bruder spielt Kinect

Christopher Lloyd, auch ohne Perücke unverkennbar Doc Brown (oder zumindest sein lange verschollener Zwillingsbruder, was durch eine gegen Ende auftauchende Klon-Maschine nahegelegt würde), erläutert in einem Institut, das durchaus das IFT sein könnte, Möglichkeiten der XBox360-Kinect-Hardware. Wenn er das Wort „futuristic“ in den Mund nimmt und abschließend feststellt „the amazing thing is, none of this is happening in the FUTURE – Kinect Fun Labs is live NOW!“, bemerkt man schon, dass das eine beabsichtigte Anspielung auf ZidZ ist – auch wenn (wohl aus Copyright-Gründen) weder der DeLorean noch sonstige ZidZ-typische Elemente auftauchen… Doc darf nicht einmal „Great Scott!“ sagen, sondern muss sich mit dem sinngemäß verwandten „Holy Moley!“ begnügen.

Liga der Außergewöhnlichen Gentlemen: Amerika 1988

Andernorts haben sich am 1. April wieder die Scherzbolde gegenseitig zu übertreffen versucht; ein Aprilscherz mit ZidZ-Bezug ist mir gerade bei Nerdcore über den Weg gelaufen: Das „Comics Alliance“-Blog präsentierte ein gut gemachtes Titelbild eines allerdings nie in Wirklichkeit erscheinenden Comics an, das die „Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“ auf eine neue Ebene heben sollte: Doc Brown tritt hier als als Anführer einer Truppe auf, in der unter anderem MacGyver, B.A. vom A-Team und „L.I.S.A. – der helle Wahnsinn“ gegen die „Lost Boys“ kämpfen sollen, die Mr. Miyagi von „Karate Kid“ das Blut ausgesaugt haben… Great Scott!

Unsynchronisiert

Zum Thema Synchronsprecher hier noch eine sehr schöne Link-Empfehlung: Unter dem Motto „Unsynchronisiert“ gibt’s beim gleichnamigen Blog Verweise (meist YouTube) auf Filmausschnitte, in denen die bekannten „Stimmen“ ‚mal als Schauspieler zu sehen sind. Sven „Marty McFly“ Hasper ist ebenso vertreten wie der eben von uns interviewte Thomas „Biff“ Petruo und Lutz „Doc“ Mackensy sowieso. Aber auch Robert „Mr. Strickland“ Dietl und Michael „Goldie Wilson“ Nowka (nebenbei auch Synchronregisseur von ZidZ!) sind interessant…

„Schwerstarbeit“ – exklusives Interview mit Ernst Jacobi

EJacobiVon Schlöndorffs „Blechtrommel“ bis zum – übrigens in meiner Lieblingsstadt Bamberg gedrehten – „Sams in Gefahr“, um nur einmal auf Filmrollen einzugehen: Man müsste schon die letzten Jahrzehnte auf der sprichwörtlichen Insel ohne Medienanschluss verbracht haben, um Ernst Jacobi nicht zu hören oder zu sehen (und sei es nur „unbeabsichtigt“). Nun hat sich der bekannte Schauspieler und Synchronsprecher, „geb. ’33“ (so der Titel seiner Jugenderinnerungen) und Wahl-Münchner, wie bereits im vorigen Blogbeitrag angekündigt, für ein kleines Fax-/E-Mail-Interview mit dem Hill Valley Blog über seine Synchronarbeit an ZidZ 1 zur Verfügung gestellt und damit eine von manchen Fans als schmerzlich empfundene Informationslücke geschlossen. Immerhin ist vielen inzwischen bekannt, dass Ernst Jacobi die Wahrnehmung der Rolle von „Doc Brown“ in der deutschen Öffentlichkeit mit seiner Stimme maßgeblich geprägt hat – in Teil 2 und 3 übernahm dann ja Lutz Mackensy, mit dem Andreas von zidz.com und ich bereits im Interview das Vergnügen hatten, diese „Schwerstarbeit“ (Zitat E. Jacobi) und drückte dem Doc seinen markanten Stempel auf.
Hier nun das neue Interview (PDF-Format) – viel Vergnügen beim Lesen und noch einmal tausend Dank an Herrn Jacobi!
Eine „offizielle“ Kurzbiografie findet ihr übrigens auf der Seite seines Managers Marc Rosenberg, dem ich auf diesem Wege auch noch ein mal sehr herzlich für die Herstellung des Kontakts und die freundliche Zusammenarbeit danken möchte.
Nachtrag: Ein sehr schönes Gespräch mit Ernst Jacobi gibt es bei BR alpha – hier klicken, um es herunterzuladen (PDF)!