Die Zukunft ist so grell, dass man ‘ne Sonnenbrille braucht

10. Februar 2007

(Dieses Zitat einer Comicfassung von Marty McFly – wird nachgereicht, wenn ich’s wieder finde – lautete im englischen Original “The future’s so bright, you gotta wear shades!” Wunderschöner Spruch, wie ich finde…)

Gerade im ConnyLog gefunden: Ein Ausblick auf die Zukunft der KI (“Künstliche Intelligenz”), mit der die Bahn (automatisches Auskunftssystem unter 0800-1507090) heute bereits experimentiert…

Computer: “Beep. Hotel International, guten Tag. Womit kann ich Ihnen dienen?”

Anrufer: “Ja, ähm, ich wollte wissen, ob Sie ein Doppelzimmer mit Bad haben.”

C: “Beep. Ja, wir haben 120 Doppelzimmer mit Bad.”

A: “Was, alle frei?”

C: “Beep. Nach freien Zimmern haben Sie nicht gefragt.”

A: “Also, wieviele haben Sie frei?”

C: “Beep. Heute haben wir nichts frei.”

A: “Ich komme ja auch erst übermorgen, nur eine Nacht.”

C: “Beep. Ach so. Übermorgen haben wir noch fünf frei. Sie möchten eins dieser herrlichen, preiswerten Zimmer, nicht wahr? Bitte buchstabieren Sie Ihren Namen.”

A: “Em. Ü. El. El. E. Er.”

C: “Beep. Danke, Herr Emü el Eller. Ich bestätige Ihre Buchung. Ein ruhiges Doppelzimmer mit Bad. Übermorgen für eine Nacht, zum Preis von 225 Euro. Wann bitte kommen Sie an?”

A: “Das weiß ich nicht … *Papierraschel* … wo ist denn mein Flugschein…?”

C: “Beep. Das weiß die Flugauskunft, ich verbinde, beep.”

C: “Honk! Flugauskunft, guten Tag.”

A: “… ach ja, hier. Flug LH 4523, wann kommt der?”

C: “Honk! Flug El Ah 4523 ist nicht in der Datei.”

A: “Nicht El Ah, El Ha, El Haaaaaaa, Haaaaarghhh!”

C: “Beep. Zentralrechner Bundesgesundheitsamt. Sie haben behandlungsbedürftige Erkältungsymptome. Zur weiteren Diagnose sagen Sie bitte ‘aahh’.”

A: “Aaaa? Bin ich denn bescheuert? Ich wollte ein Zimmer buchen und keinen Arzt. Oh, hätte ich doch bloß noch einen guten alten Apple!”

C: “Beep.”

A: “Hallo, sind Sie noch da?”

C: “Zoing! Zentrallager. Entschuldigen Sie die Verzögerung. Ich habe einen Apple, Baujahr 1976 im ‘Used Comp Shop’, Castrop-Rauxel, zu einem Preis von 900 Euro. Möchten Sie ihn haben?”

A: “Nein! Verpiß Dich und vergiß es!”

C: “Zoing! Ihr Benutzercode erlaubt keine Löschung von Zentrallagerdaten.”

A: “Ich will ein Zimmer, Du Depp, Du damischer!”

C: “Zoing! String Recognition Error at Susra$(‘damischer’$Aswi44S): Syntax Check at 200DE Rec83749: Error Recovery in Progress. Zoing. Please wait.”

A: “Herrje, verschwinde. Ich will zurück zum anderen Computer.”

C: “Ding! Zentralrechner Bundesgesundheitsamt. Zur Beurteilung, ob Sie bescheuert sind, haben wir einige Fragen zu Ihrem Gesundheitszustand. Gab es früher Probleme?”

A: “Du verdammter $?&%. Du kannst mich mal, Du blöder #$%@.”

C: “Beep. Achtung, hier spricht der Polizeirechner. Ihnen wird eine Straftat nach Paragraph 1523 StPO, Beleidigung zentraler Intelligenzsysteme, zur Last gelegt. Ihre Personal-Chipkarte wird eingezogen. Ich weise Sie auf Ihr Aussageverweigerungsrecht hin. Sie können außerdem einen Computer des Rechtsanwaltverbandes konsultieren.”

A: “Röchel…”

Krabat abgedreht

7. Februar 2007

Krabats MühleDamit ist jetzt der Film-Begriff gemeint, nicht etwa die Tatsache, dass der Junge irgendwie verrückt wäre (was sicherlich Gegenstand einer schulmäßigen Interpretation sein könnte, aber das ist ja hier nicht eines von meinen Lehrerblogs…)

Wieder einmal ein Buch, das eine Mehrzahl der “Kinder der 80er” (hoffentlich natürlich auch die heutigen noch…) kennen dürfte: Otfried Preußlers gelungene Jugendbuch-Umsetzung der alten Legende von Krabat, dem Müllergesellen, der in einer “Schwarzen Schule” gelandet ist. Der deutsche Regisseur und Drehbuchautor Marco Kreuzpaintner hat sich an eine Verfilmung von Preußlers Roman gewagt, die in den letzten Jahren immer mal wieder den Status gewechselt hat, aber inzwischen tatsächlich konkrete Gestalt angenommen hat: An Drehorten in Rumänien sowie am Originalschauplatz Schwarzkollm bei Hoyerswerda traf sich eine (meiner Meinung nach) Traumbesetzung aus bekannten Jungschauspielern wie Daniel “Good bye Lenin” Brühl als Altgesell Tonda, David “Knallhart” Kross als Krabat, Robert “Engel & Joe” Stadlober als Lyschko sowie Paula “Die Wolke” Kalenberg als die Kantorka, um die Geschichte, die so viele schon in ihrer Fantasie durchlebt haben, in neuer Form lebendig werden zu lassen.

Wie ich leider erst jetzt herausgefunden habe, gibt es zu der Entstehung des Filmes, der jetzt – wie oben erwähnt – abgedreht ist und sich in der Nachbearbeitungsphase (“Post-Production”) befindet ein Blog mit Beiträgen von den verschiedensten Mitgliedern der Filmcrew – absolut lesenswert & macht Appetit auf den fertigen Film, für den ich allerdings noch keinen konkreten Erscheinungstermin herausfinden konnte.

Schokoladige Zeitreise

6. Februar 2007

Milka Special EditionGestern im Supermarkt entdeckt: Milka hat wieder mal ein paar limitierte Sonder-Ausgaben ihrer berühmten lila Schokoladentafeln kreiert, und zwar diesmal mit Zeitreise-Einschlag: Schokolade futtern durch 4 Jahrzehnte quasi :cool:

Die vier Sorten, die es “nur für kurze Zeit” (!) geben soll:

- Für die 50er Jahre steht die Geschmacksrichtung “Vanille Pudding” (das Deppenleerzeichen lässt grüßen, aber das ist eine andere Geschichte…)

- Die 60er werden repräsentiert durch die “Heiße Liebe” (eine Eissorte – Vanille/Himbeer – die es z.Zt. auch wieder in den Kühltruhen der Supermärkte gibt)

- In die 70er geht es mit den von Guildo Horn wieder in Erinnerung gerufenen kultigen “Nussecken”

- und die 80er sollen die Zeit des “Kalten Hundes” (eines Kuchens mit Keksfüllung) gewesen sein, was aber irgendwie an mir vorbeigegangen sein muss :(

Einige Blogger-Kollegen haben sich auch schon mit den Produkten auseinander gesetzt, unter anderem hier und hier.

(Abbildungen: Kraft Foods)

Stars bevor sie Stars wurden

5. Februar 2007

Im Original “Stars Before They Were Stars” – eine Zeitreise per YouTube in die Vergangenheit von Kurt Russell, Jennifer Aniston, Céline Dion, Mike Myers, Keanu Reeves, Robbie Williams, Hugh Grant, George Clooney (um nur einige zu nennen). Ich will es wahrlich nicht zur Regel werden lassen, mich nur noch von Blog-Beiträgen meiner Lesezeichen-Liste “inspirieren” zu lassen, aber dieser Beitrag bei KiNGU war zu verlockend: Ein Zusammenschnitt von TV-Show- und Werbespots sowie frühen Filmauftritten der heute ganz Großen, als sie noch ganz klein (oder zumindest unbedeutend) waren…

[gv data="http://www.youtube.com/v/KCiTWmrazSE][/gv]

Life On Mars – erste Kommentare

4. Februar 2007

Bei den Kollegen von NGC6544 gibt es einiges zur gestrigen Erstausstrahlung von Life on Mars auf Kabel 1 zu lesen – sehr interessant, vor allem, weil ich das Original noch nicht gesehen hatte & wohl ein paar Dinge geschnitten wurden :( Dennoch kann ich mich dem Urteil “sehenswert” noch anschließen. Mal sehen, ob die in Deutschland am 12. April erscheinenden DVDs die geschnittenen Szenen dann wieder drin haben oder nicht (nach momentanen Angaben bei Amazon hat die englische Box 472, die deutsche nur 400 Minuten… kann ich mir eigentlich gerade gar nicht vorstellen, aber…). DAVON krieg ich wirklich ‘nen Hals, wenn im deutschen Fernsehen – scheinbar nur, um den Zeitrahmen inkl. Werbepausen einhalten zu können – willkürlich auf Szenen verzichtet wird (ist auch schon bei TV-Ausstrahlungen von ZidZ gemacht worden, vgl. hier). Ich meine, Gewaltschnitte wären noch einigermaßen nachvollziehbar, aber für so etwas fehlt mir schon ein wenig das Verständnis.

Auch Spiegel Online hat ein paar gute Dinge über die Serie zu sagen – siehe auch hier

Unterwegs nach Atlantis

3. Februar 2007

DVD-CoverWer in den 80ern aufgewachsen ist, erinnert sich neben der Serie “Die Besucher” (Alternativtitel: Expedition Adam ’84) – die noch vor dem DeLorean aus ZidZ ein Auto als Zeitmaschine einsetzte, allerdings einen Lada Niva – bestimmt an den Zeitreisenden Rhon und seinen Freund Mark: Nach den Romanen “Abenteuer in der Vollmondnacht” und “Der geheimnisvolle Graf” von Johanna v. Koczian entstand eine 13-teilige deutsch- schweizer- österreichisch- tschechoslowakisch koproduzierte Fernsehserie mit dem Titel “Unterwegs nach Atlantis“, in der die Protagonisten mit ihrer zunächst nur “geliehenen” Zeitmaschine unter anderem auf Mozart und Johanna von Orléans treffen. Das Drehbuch stammt von Ota Hofman (u.a anderem auch für “Die Besucher” sowie “Luzie, der Schrecken der Straße” und “Pan Tau” verantwortlich), die Musik vom kürzlich verstorbenen Karel “Biene Maja” Svoboda.

Lange hat es gedauert (und ich hoffe noch auf eine offizielle Ausgabe der “Besucher”, weil meine selbst aufgenommene qualitativ doch etwas zu wünschen übrig lässt), aber im Rahmen der in den letzten Jahren immerhin “tröpfchenweise” erscheinenden Kultserien aus “unserer” Kinderzeit hat man sich erbarmt: Ab dem 16. März ist die Serie auf DVD erhältlich! Verspätungen sind ja bei Zeitreisefilmen und -serien scheinbar üblich – ich erinnere nur daran, wie oft “Zurück in die Zukunft” verschoben wurde. Na, kein Wunder – wer das Raum-/Zeitkontinuum durcheinander bringt, muss mit solchen Folgen eben rechnen…

Wer wissen will, wie die Geschichte weitergeht, dem empfehle ich übrigens den – nicht verfilmten – dritten Koczian-Roman mit Mark und Rhon: “Flucht von der Insel

Christopher Lloyd spielt noch einmal Doc Brown

28. Januar 2007

…leider aber (noch) nicht in einer offiziellen Fortsetzung von Zurück in die Zukunft, sondern “nur” in einem Werbespot: Der amerikanische Digital-Fernsehsender “DirecTV” bewirbt unter anderem mit Auschnitten aus ZidZ sein HDTV-Programm. Aber dabei hat er es nicht belassen: Mit offizieller Genehmigung von Robert Zemeckis und Bob Gale wurden zusätzliche kleine Szenen mit Christopher Lloyd gedreht, in denen er das TV-Angebot des Senders anpreist (“Unglaublich? Das hat man über meinen Flux-Kompensator auch gesagt!”, “Fernsehen wie aus einem anderem Universum!”). Bewundernswert ist sowohl die Arbeit der Make-up- und Kostümexperten als auch natürlich die schauspielerische Leistung Lloyds: Man könnte tatsächlich glauben, es sei gestern gewesen, dass er den Doc gespielt hat…  und es ist eindeutig die Rolle seines Lebens!


zidz.com stellt diese Videos auch mit deutschen Untertiteln zum Download bereit - kudos an Andreas Winkler, der wieder etwas früher dran war ;)

Wer ist Doktor Büller?

21. Januar 2007

Adamson…? Adler…? Anderson…? Bueller…? Bueller…? Bueller…?

Ich vermute mal einfach, dass das auch eine der vielen Anspielungen in dem Werk ist und nicht nur bloßer Zufall, wird doch das Amateur-Hörspiel von Emilium mit dem Titel “Eine Reise ins Dasein von Dr. Büller” von einem Rezensenten so beschrieben:

Wenn man die Filme “die Mumie” und “Die nackte Kanone” mit “Star Trek” und “Zurück in die Zukunft” koppelt, kommt man schon nah an den Stil dieses Werkes heran.

Worum es geht? Nun, da ist besagter Dr. Büller, den der amerikanische Präsident mehr oder minder dazu verdonnert hat, den oberfiesen Oberbösewicht Bad Evil (!) alleine zur Strecke zu bringen, wobei er munter mal in 5000 Jahren Menschheitsgeschichte hin- und herspringt (Mumien inklusive)…

Ist in seiner Schräge und “Handgemachtheit” sicherlich nicht jedermanns Sache, aber – ach, einfach mal reinhören ;)

Zeitreise-Quiz

15. Januar 2007

…was sonst noch so auf der “Seven Days”-Seite von Kabel Eins zu finden ist ist dieses kleine Quiz – so lächerlich einfach (und ja, ZidZ kommt auch vor), dass ich es weniger als Empfehlung an die Leser zu verstehen wissen möchte, sondern vielmehr einen Anreiz, mal wieder selbst eines zu kreieren. Die Überreste der alten Quizze von hillvalley.de (Lösung zum “neuesten” hier) sind übrigens auch noch in den Tiefen des Netzes zu finden – auch wenn es keine Preise mehr gibt und die Teile schon aufgelöst sind, liest sich das Ganze als eine interessante “Wusstest du schon, dass…?”-Liste, wie ich denke.

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