…jedenfalls unter dieser Internetadresse: billychasen.com/clock/ – Die Grafiken für die Zahlen findet man hier. Wäre bestimmt auch ’ne gute Idee für einen Bildschirmschoner…
Danke an Jörn Krieger vom Medienboten fürs Finden!
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Danke an Jörn Krieger vom Medienboten fürs Finden!
Wie der Titel mehr oder weniger verrät, geht es um „Zurück in die Vergangenheit„, im Original „Quantum Leap„. Die Serie wird nämlich jetzt auf dem deutschen SciFi-Channel wiederholt (ab 9. Oktober immer montags bis freitags um 19.25 Uhr, auf dem Sendeplatz von „The Dead Zone“). RTL wollte sie auch dieses Jahr wieder mal bringen, aber bis jetzt tut sich da nix. Wer also zu den glücklichen Abonnenten ersteren Kanals gehört und darüber hinaus Fan von intelligent gemachten Zeitreiseserien ist, dürfte sich freuen. Christian Spliess vom NGC6544-Blog hat die Wiederholung außerdem zum Anlass genommen, zu „einer Serie, die [er] ebenso schätz[t] wie diverse andere einige Worte zu verlieren„.
Ein weiterer Beweis, dass der Begriff „zurück in die Zukunft“ längst zum Alltagsvokabular gehört, ist diese Comic-Geschichte zum Thema „Schach“ von Fränk Stiefel mit dem Elefanten Tschatu und dem Tiger Ranga, die ich bei den Chess Tigers gefunden habe. Gut, es kommen auch Zeitreisen drin vor, was den Titel natürlich naheliegend scheinen lässt 😎
Vor nicht allzu langer Zeit habe ich bereits berichten können, dass der Sender Kabel 1 gerade mal wieder die Zeitreise-Serie „Seven Days“ wiederholt, da tut sich Neues an der Zeitreise-Front des selben Senders: Ab Februar 2007 bringt er die BBC-Erfolgsserie „Life on Mars“ ins deutsche Fernsehprogramm. Der Titel lässt es kaum vermuten (er bezieht sich auf ein Lied von David Bowie, das einen Teil des 70er-Jahre-Soundtracks der Serie darstellt), aber es geht tatsächlich um eine Zeitreise ins Jahr 1973: Dorthin verschlägt es nämlich Chief Inspector Sam Tyler auf rätselhafte Weise (ob er „nur“ im Koma liegt oder wirklich durch die Zeit gereist ist stellt eines der Rätsel der Serie dar), wegen eines Autounfalls auf der Jagd nach einem Serienkiller, von dem seine Freundin und Kollegin gekidnappt worden ist. Der Schlüssel zu ihrer Rettung liegt offenbar in der Vergangenheit, und so kämpft sich die Hauptfigur durch die – für ihn – kulturschockreiche Welt der 70er Jahre, in der nicht nur die Polizei eine andere Vorstellung davon hatte, wie die Welt zu funktionieren hat…
Für besonders Neugierige: Die Serie ist auf Englisch (Vorsicht, schwerer Manchester-Slang!) schon auf DVD erhältlich.
Die Hörspielserie, die bisher den schönen deutschen Titel „Die drei ???“ trug, darf aufgrund von Rechtsstreitigkeiten zwischen dem Bücher- und dem Hörspielverlag (Kosmos und Europa) demnächst nicht mehr so heißen. Sie wird aber immerhin mit den Originalsprechern fortgesetzt, wobei ältere Folgen aus Amerika als Grundlage dienen, die neueren von deutschen Autoren geschriebenen Folgen also ignoriert werden – Zeitreise mit den drei Fragezeichen! Jupiter Jones, Peter Crenshaw und Bob Andrews (jaja, so heißen die im Hörspiel jetzt – analog zum amerikanischen Original, an dem sich die Europa-Studios die Rechte sichern konnten) werden am 13.10.2006 aber auch anderweitig auf eine Zeitreise geschickt. Hier die offizielle Beschreibung der neuen Folge:
Zwei Wochen Urlaub auf einer Karibikinsel! Jupiter, Peter und Bob können ihr Glück kaum fassen. Doch was als vielversprechender Ferienstart beginnt, entwickelt sich urplötzlich zum unvorstellbaren Albtraum. Hoch über dem Atlantik gerät das Flugzeug der drei in ein rätselhaftes Unwetter und muss mitten im berüchtigten Bermuda-Dreieck auf einer fremdartigen Insel notlanden. Was dann geschieht, führt selbst Jupiter an die Grenzen seines Verstandes. Die unfassbaren Ereignisse lassen jedoch keinen Zweifel: Die Passagiere von Flug 715 sind verschollen in der Zeit…
In der neuesten Ausgabe der Zeitschrift „Sagenhafte Zeiten“ (Nr. 4/2006), die ich heute in der Post hatte, findet sich die kurze Vorstellung einer für Zeitreise-Interessierte empfehlenswerten Neuerscheinung:
Falko Blask/Ariane Windhorst: Zeitmaschinen. Mythos und Technologie eines Menschheitstraums. Atmosphären Verlag, München 2005. ISBN 3-86533-020-7
Aus der Buchbesprechung von Tankred Jeker:
In diesem Buch schildern die Autoren ein Panoptikum aus Zeitreiseentwürfen in Kunst, Literatur und Mythologie sowie aus den neusten Forschungsergebnissen der Physik. Windhorst und Blask sprachen mit Wissenschaftlern und Erfindern, mit Spinnern und Genies und kommen am Ende ihrer Recherche zu der Erkenntnis: „Zeitreisen sind möglich – aber verdammt gefährlich!“ (…) Im letzten Teil wird es dann ganz konkret: die Technologie von Zeitmaschinen wird vorgestellt, das heißt Modell, Theorien und Prototypen – bis hin zu Patenten und Versandhandel.
Kabel Eins wiederholt ab dem 24. Juli (jeweils montags um 22:15 Uhr) den Pilotfilm und alle 66 Folgen der Zeitreise-Serie „Seven Days“. Wer’s nicht (mehr) weiß – hier kurz zum Handlungs-Hintergrund: Mit Hilfe einer Zeitmaschine, die aus in Roswell (man erinnert sich: Der angeblich nie stattgefunden habende UFO-Absturz in New Mexico, Area 51 und so… 💡 ) gefundener Technologie gebaut wurde, kann Frank B. Parker genau sieben Tage zurück in die Vergangenheit reisen. Dort begibt er sich regelmäßig auf die Spuren von Sam „Quantum Leap“ Beckett, um das zu korrigieren, was einmal falsch gelaufen ist – Attentate, Unfälle und andere Katastrophen… Zugegeben, „Zurück in die Vergangenheit“ ist immer noch um Längen besser, unter anderem weil die Serie sich wesentlich mehr auf die menschliche Seite konzentriert und den Wert auch des ‚kleinsten‘ und scheinbar ‚unwichtigsten‘ Individuums im Welt- und Zeitenkreis betont. Aber für eine knappe Stunde guter Unterhaltung für Fans aller mit Zeitreisen verknüpfter Paradoxa, Zeit-Doppelgänger und -Schleifen etc. ist „Seven Days“ allemal gut. ➡Danke an NGC6544 für den Tipp!
Nein, es geht hier diesmal gerade mal nicht um die deutsche Fassung der US-Serie „Quantum Leap“, sondern um das Projekt des jungen Amateurfilmers Thomas Zeug aus Regensburg, der mich gerade nicht nur damit zum Lachen auf den Fußboden geschickt hat (d.h.: ROTFL!): Unter www.soeinschmarn.de (hmm, ich dachte immer, das schriebe sich „Schmarrn“, aber seit wann richten sich Dialekte nach irgendwelchen Rechtschreibregeln? 😕 ) finden sich aber nicht nur die herunterladbaren beiden Teile des außer von „A Sound of Thunder“ deutlich von ZidZ inspirierten Lego-Animationsfilms „Zurück in die Vergangenheit“ (das betrifft nicht nur die zufällig in ein Auto eingebaute Zeitmaschine und den im zweiten Teil mal zufällig am Straßenrand herumstehenden Delorean, wie ihr sehen werdet…), sondern auch zum Schreien komische Special-Effects-Streifen sowie eine mehr als geniale Werbefilm-Parodie für den „Ränauld Kangoo„. Viel Spaß 😉
Unter diesem Motto wird die Veste Coburg, bekannt aus dem Logo der HUK-Versicherung, am kommenden Wochenende zum wiederholten Mal Schauplatz eines „Reenactment-Events“ (mir fällt gerade keine griffige deutsche Übersetzung ein, sorry 🙄 ). Diesmal geht die Reise mit dem Thema „Wider die Feste!“ (sic) auf die belagerte Burg im 15. und 17. Jahrhundert und zeigt „den Belagerungsalltag mit all seinen Mühen und Problemen“ (Originaltext Prospekt). Nähere Infos sowie Fotos von vergangenen Events findet man unter diesem Link. Kann sein, dass ich auch mal vorbeischaue, vor allem nachdem ich es immer noch nicht geschafft habe, an eine echte Zeitmaschine ranzukommen. Solange man nicht versucht, mich als Ketzer auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen 😎
Folgende Pressemitteilung bekam ich eben vom Medienboten – wenn jemand von euch Lesern mitmacht, schreibt mir doch mal 😎
„eDward 2006“ – The Young Filmmaker’s Award zum Thema Zeitreisen ausgeschrieben
Zum siebten Mal ruft das eDIT Filmmaker’s Festival zum internationalen Nachwuchswettbewerb für Filmemacher unter dreißig Jahren auf. Gesucht werden Filme, die das Thema „Time Travel“ in nur dreißig Sekunden, der Kürze eines klassischen Werbespots, auf den Punkt bringen.
Keiner kennt die Zukunft und niemand weiß, was früher wirklich war. Was wäre, wenn man in die Vergangenheit reisen und in den Lauf der Geschichte eingreifen könnte, oder in die Zukunft sehen, um zu wissen, welche Entscheidungen heute richtig wären?
Im Film haben die phantastischen Möglichkeiten der Zeitreise ein ideales Medium gefunden, denn hier ist bekanntlich alles möglich. Der Klassiker „Die Zeitmaschine“ zeigt Eloi und Morlocks als Menschen der Zukunft, der Teenager Marty in „Zurück in die Zukunft“ bangt um seine Zeugung und der Wetterreporter Phil in „Und täglich grüßt das Murmeltier“ muss wieder und wieder den selben Tag durchleben. Alle diese Filme faszinieren, weil sie die Absolutheit der Zeit aufheben.
eDward 2006 sucht Spots, die sich um Fragen drehen, die uns neugierig machen und oft zugleich auch ängstigen: Wie werden wir in Zukunft leben? Was wird unser Leben beherrschen? Reisen wir ins Weltall? Gibt es Krieg und Verderben oder Glück und Gerechtigkeit für alle? Was wird aus dem Planeten Erde? Was wird aus dem Menschen? Was wird aus mir? Aber auch: Wie war das damals? Wie war es wirklich? Oder: Was würde ich ändern, wenn ich noch einmal zurück könnte? Wie sähe die Gegenwart aus, wenn die Vergangenheit anders verlaufen wäre? Und vor allem: In welche Schwierigkeiten brächte uns das Spiel mit der Zeit?
Angesprochen sind alle jungen Filmemacher unter 30 Jahren. Zu gewinnen sind Geldpreise bis zu 2.500 Euro und weitere Sachpreise. Einsendeschluss ist der 22. August 2006.
Die Preisverleihung findet während eDIT 9. Filmmaker’s Festival (24. bis 26. September 2006) in Frankfurt statt. (www.edit-ves.com).
Weitere Informationen und Anmeldeformulare unter www.ed-ward.de.
eDIT 9. Filmmaker’s Festival und eDward werden veranstaltet vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und der Hessischen Landesanstalt für Privaten Rundfunk (LPR Hessen) mit Unterstützung von hessen-media.