Der Scirocco kommt zurück – und Melanie aus Coburg singt sein Lied

ZeitungausschnittDass der Ur-Scirocco von VW ebenso wie der DeLorean aus der schon legendären Designer-Schmiede von Giorgio Giugiaro stammt (daher die Ähnlichkeit), dürfte bekannt sein. Ebenso haben bestimmt einige schon davon gehört, dass Volkswagen diesen Klassiker schon seit einiger Zeit neu aufzulegen beabsichtigt. Jetzt ist es soweit, wie ich gerade aus der Coburger „Neuen Presse“ erfahre – allerdings nicht etwa im Wirtschafts- oder Autoteil, sondern tatsächlich auf der ersten Seite des Lokalteils. Wie das?? Da gab es wohl einen Gesangswettbewerb von Volkswagen in Zusammenarbeit mit einer großen Boulevardzeitung (deren Namen ich jetzt nicht nenne, aber für meine Abneigung dagegen kann ja die Gewinnerin nichts, daher ausnahmsweise trotzdem ein Link inkl. Video). Gewonnen hat diesen Wettbewerb nun die Coburgerin Melanie Otter (ehemalige „Albertinerin“), die zur Belohnung den Song „I wanna be free“ bei der Präsentation des neuen Scirocco in Lissabon am Dienstag, 17.,06.2008, zusammen mit dem Gewinner des „Scirocco Song Contest“, Dennis Ritter-Eichenlaub, zum Besten geben darf. A star is born? Mal sehen…

P.S.: Bin gerade mit eeePC unterwegs. Ha, mein erster mobiler Blogbeitrag! 😎

BTTF Blog Dot COM: Blu-ray – Vorbestellung

Gerade erst entdeckt: Die Kollegen auf der anderen Seite des Atlantiks… Die bloggen zwar naturgemäß auf Englisch, haben sich aber definitiv eine Platz auf meiner Blogroll verdient. Und davon angeregt habe ich gleich noch bei „Retour Vers Le Futur – Le Blog“ vorbeigeschaut, wo der letzte Beitrag zwar vom Januar 2008 stammt, aber sich immerhin mal wieder etwas getan hat (der Beitrag vor jenem war aus dem Jahr 2006!)

Besonders interessant bei den Amerikanern: Sie haben eine Vorbestell-Aktion für die Blu-Rays gestartet, auch wenn noch kein definitiver Termin feststeht. Dazu gibts ein nett gephotoshopptes Cover 😎

Ich bin dann… 47?

Wie das Schicksal so spielt – heute wäre nicht nur der 80. Geburtstag meiner am 23. Mai dieses Jahres verstorbenen Oma gewesen (feier schön da oben!) sondern auch Michael J. Fox hat jetzt das Alter des 2015er Marty McFly erreicht – da ist nicht nur ein „Happy Birthday“ angebracht, sondern es wird auch Zeit, ‚mal zu vergleichen ob das Alters-Makeup aus Teil 2 ungefähr gestimmt hat (im Moment „nur“ ein 2006er Foto, aber der Gesichtsausdruck passt so gut):

Michael und Marty

Wieder Brand in den Universal Studios (Update)

Die Meldungen gingen lange auseinander, inzwischen steht fest, dass „nur“ die hintere und rechte Seite des berühmten „Courthouse Square“ – deren Fassaden inkl. Gerichtsgebäude selbst wegen der Dreharbeiten zur Serie „Ghost Whisperer“ allerdings ohnehin nicht mehr denen in ZidZ entsprachen, wie auch GrandmasterA bemerkt – zerstört worden sind, während das nur von der Seite angekokelte „Courthouse“ (der „Uhren-Aufbau“ befindet sich gerade im Lager) definitiv stehen geblieben und nicht wirklich „in Flammen aufgegangen ist“, wie gelegentlich zu lesen war.

Hill Valley nach dem FeuerIn diesem Video bei Spiegel Online ist nach ca. 33 Sekunden der gelöschte, nur noch qualmende „Courthouse Square“ aus der Luft zu sehen, aus einer Perspektive von hinter dem vom Feuer nicht betroffenen „Courthouse“. Auf der für gewöhlich gut informierten inoffiziellen Fanseite des Universal Studios Themenparks „TheStudiotour.com„, von der auch das rechts eingefügte Foto des Endzustands nach dem Brand stammt (anklicken zum Vergrößern!), gibt es einen Übersichtsplan der Zerstörungen. Hier noch die offizielle Pressemeldung nach AFP & AP (bearbeitet/aktualisiert):

Ein Großbrand hat einen Teil der Universal-Filmstudios in Kalifornien zerstört. Das Feuer begann am frühen Morgen des 1. Juni 2008 (4:45 Uhr Ortszeit) in einem Aufnahmestudio und breitete sich rasch aus. Über die Brandursache liegen bislang keine Angaben vor, Ermittlungen wurden aufgenommen. Es habe mindestens eine Explosion gegeben. Die Feuerwehr konnte den Brand mit Unterstützung von Lösch-Hubschraubern eindämmen.

Der Platz vor dem berühmten Uhrturm aus «Zurück in die Zukunft», auf dem Michael J. Fox durch die Zeit reiste und Filmgeschichte schrieb, ging in Flammen auf. Ebenso zerstört oder schwer beschädigt wurden eine King-Kong-Austellung und ein Lager mit über 40.000 Videos und Filmrollen. Außerdem wurden die Fassaden mehrerer Straßenzüge und mindestens ein Gebäude von den Flammen verschlungen.

Laut einem Sprecher war der Vergnügungspark der “Universal Studios Hollywood” von den Flammen nicht betroffen. Durch den Brand seien jedoch Kosten in Millionenhöhe entstanden. 1990 brannten die Studios schon einmal, damals war es Brandstiftung. Der Schaden lag bei 50 Millionen Dollar.

Asche zu Asche

Delorean in Ashes to AshesNoch mehr als damals auf die exzellente Serie „Life on Mars (Tipp: besorgt euch die ungeschnittene englische Box), die einen englischen Cop als unfreiwilligen Zeitreisenden in mein Geburtsjahr 1973 schickt (und damit einen ganzen Erdrutsch an kulturellen Anspielungen und Zitaten lostritt), freue ich mich auf die in Großbritannien inzwischen angelaufene Fortsetzung „Ashes to Ashes„, die im Jahr 1981 spielt – die 80er habe ich natürlich viel bewusster erlebt, und das angenehm-kribbelig-nostalgische Déjà-vu-Gefühl wird umso größer sein. Gaaanz nebenbei bemerkt dürfte obiges Promo-Foto einen wichtigen Teil des Reizes beinhalten. Man kann in einer 1981 angesiedelten Zeitreiseserie ja eigentlich gar nicht anders, als dem just damals neu herausgekommenen DeLorean, der später als Zeitmaschine so von sich reden machen würde, zumindest einen Cameo-Auftritt zu gönnen! Einen Videoausschnitt davon gibt’s schon bei YouTube, und hier wird ein wenig über den DeLorean berichtet, den ein Fan der Serie zur Verfügung gestellt hat. Er trägt übrigens die nicht weniger geschichtsträchtige Seriennummer (VIN) 2001…

Die Serie hat – obwohl noch kein deutscher Erstausstrahlungstermin vorliegt – schon eine eigene deutschsprachige Fanseite spendiert bekommen, die zwar noch ein wenig Arbeit benötigt (der Deutschlehrer in mir hat natürlich gleich wieder die Rechtschreibfehler entdeckt, sorry!), aber gleich von der ersten Stunde an eine Fanbasis zu versammeln in der Lage sein sollte 😀

mit Dank an Basti Grünwald!

1.21 Gigawatt aus 3 AAA-Batterien

Flux-ReplicaAm 30. April soll die erste „offizielle“ Fluxkompensator-Replica-Ausgabe erscheinen, die man bereits allerorten vorbestellen kann. Das mitgelieferte Bild sieht leider arg zweidimensional aus, so dass man im Moment fast meinen könnte, das Innenleben des Geräts sei lediglich eine beleuchtete Fotografie, aber ich hoffe mal, das entpuppt sich als optische Täuschung. Wer jedenfalls vorhat, sein Auto (möglicherweise sogar einen DeLorean?) zur Zeitmaschine umzubauen und nicht etwa wie GrandmasterA lieber einen eigenen K.I.T.T. bastelt, könnte schonmal damit anfangen. Faszinierend dabei: Zum Betrieb benötigt man weder Plutonium noch einen Mr.Fusion, sondern lediglich drei handelsübliche Micro-Batterien! Doc Browns Weltbild dürfte in Scherben liegen.

Bastelstunde für Fortgeschrittene

Dass es den ZidZ-DeLorean als Papierbausatz zum Selbstausdrucken gibt, war mir schon länger bekannt – dass allerdings auch jemand sich an die Zeitreise-Lokomotive aus Teil 3 gewagt hat… Schaut euch mal das hier an!

Ein längeres P.S. zu diesem Beitrag: Gestern erreichte mich eine Mail von Andreas Lange, der sehr ausführliche Tipps für Papier-DeLorean-Bastler geben kann, die ich unseren Lesern auf keinen Fall vorenthalten möchte. Besten Dank!

Auf www.paperinside.com/delorean gibt es extrem detaillierte Modelle der Western-Lokomotive und des DeLorean von Claudio Diaz als kostenlose Downloads zum Ausdrucken. Das Auto kann durch zusätzliche Teile in drei verschiedenen Varianten gebaut werden.
Wer nicht so routiniert im Umgang mit Schere und Klebstoff ist, kann die auch für Anfänger geeigneten DeLorean-Modelle von Shunishi Makino bauen, die man, nebenbei zusammen mit tollen Star Trek- und Star Wars-Modellen, hier herunterladen kann:
www7a.biglobe.ne.jp/%7Esf-papercraft/Gallery/delorean/delorean.html
Zum Basteln empfiehlt es sich, Papier von mindestens 120g, besser 160g zu verwenden, das es für ein paar Cent pro Blatt in jedem Kopier- oder Schreibwarenladen gibt. Für die Modelle von paperinside.com braucht man pro Modell noch je einen Bogen laser- oder tintenstrahlgeeignete transparente Folie, z. B. für Projektoren.
Bei der verwendeten Papiersorte bringt es natürlich nichts, die Seiten in Fotoqualität auszudrucken. Ich habe festgestellt, dass man mit der nächsthöheren Stufe nach „Text“ (bei Epson z. B. „Text und Bild“) die besten Ergebnisse erzielt.
Als Kleber ist die lösungsmittelhaltige (wichtig!) „Flinke Flasche“ von Uhu zu empfehlen. Ein Pritt-Stift oder das lösungsmittelfreie Uhu haben schlechtere Klebeeigenschaften, so dass Klebestellen evtl. wieder aufgehen, billige Kleber (z. B. der Alleskleber von Kodi) haben zuviel Lösungsmittel und wellen den Karton. Glaubt mir, ich habe es ausprobiert… Der Kleber sollte sparsam, an kleinen Klebestellen mit einem Zahnstocher aufgetragen werden.
Die Falzlinien können vor dem Ausschneiden mit einem Lineal und einem stumpfen Küchenmesser angeritzt werden. Ein zu scharfes Messer schneidet evtl. zu tief oder beschädigt die Oberfläche so, dass die Falzkanten später ausgefranst wirken.
Wichtig ist eine SCHARFE Schere, die auch wirklich bis zur Spitze schneidet. Außerdem kann es Sinn machen, für kleine Ecken noch eine kleinere Schere, z.B. eine gerade Nagelschere o. ä., parat zu haben.
Viel Spaß!

Alan Parsons‘ The Time Machine

Einer CD zuliebe, die ich neulich mal wieder im Player hatte, recycle ich mal eben einen alten Beitrag aus dem Hill Valley Telegraph

Alan Parsons’ The Time MachineObwohl das Album mit dem (unmodifizierten) DeLorean auf dem Cover außer dem allgegenwärtigen Thema „Zeitreisen“ nichts mit der Zurück in die Zukunft-Trilogie zu tun hat, ist es dennoch wert, einmal reinzuhören. Da wird in dem Song Call Up eine Liste von Berühmtheiten aufgezählt – wer könnte unserer Gegenwart wieder neue Impulse geben? H.G. Wells, Autor von Die Zeitmaschine, ist nicht zufällig der Höhepunkt dieser Wunschliste. Der Song No Future in the Past bedient sich nicht nur eindrucksvoller Vokalharmonien, sondern auch eines Wortspiels im Titel, das von Doc stammen könnte. Ein anderes Highlight des Albums, Press Rewind, beschäftigt sich mit der Frage, „Was wäre, wenn man die Zeit zurückdrehen könnte“, ob man wohl alles im Leben genauso machen würde…?
Wer Alan Parsons auch nur ein wenig kennt, bei dem wird nicht nur der Aufbau des Albums Erinnerungen wecken: Das typische Instrumental-Intro ist wieder da – und danach gibt es, wie in alten Zeiten (selbst das allererste Album Tales of Mystery and Imagination wurde für die Neuauflage auf CD damit versehen), einen einleitenden Monolog. Gesprochen wird der diesmal von Professor Frank Close, einem Partikelphysiker am CERN, der 1998 durch die Erzeugung von Antimaterie von sich reden machte. Auch im musikalischen Sektor (unverkennbar: Ian Bairnson’s Gitarre) wird man oft ein Déjà vu (an sich écouté)- Erlebnis haben. Das passt zwar zum Thema Zeitreisen und ist aufgrund der unbestreitbaren Genialität der Beteiligten an sich nicht unangenehm anzuhören, ein wenig mehr Innovation hätte dem Album jedoch gutgetan. Fast schon peinlich ist dabei die offensichtliche Ähnlichkeit des Hauptthemas The Time Machine, das das Album in zwei Teilen umrahmt, mit Robert Miles‘ Children. Positiv dagegen sticht Maire Brennan’s (von der Celtic Folk Band Clannad aus Irland) Lead Vocal heraus, der der Nummer Call of the Wild eine ätherisch-romantische Note verleiht. Auch der Gastauftritt Tony Hadleys (von Spandau Ballet) bei Out of the Blue ist erwähnenswert.
Übrigens: Werft noch einen genaueren Blick auf das Cover-Motiv. Da gibt es außer einem DeLorean nicht nur ein Kind, das mit einem Modell der Enterprise-D spielt, sondern auch eine Dr.Who – mäßige englische Polizei-Telefonzelle…