Tschüü-üü-üüß!

Nein, keine Angst, ich mach‘ mein Blog nicht zu! Aber das Wuslon ist wieder da – jetzt als garantiert stubenreines Haustier zum Gassiführen auf eurem Browser-Bildschirm…

* Für Leute, die das nicht mehr live miterlebt haben: „Zini, das Wuslon“ war ein auf dem Bildschirm umherwuselnder (daher der Name) Spezialeffekt – ein gelber Punkt, der eine Spur hinter sich her zog (vergleichbar am ehesten mit dem auch auf Handys wieder aufgelegten Computerspiel „Snake“ aus der gleichen Zeit, wo eine Schlange immer länger wird, je mehr sie frisst) mit der verfremdeten Stimme Günter Dybus‘, aber für alle „Spaß-am-Montag“- bzw. „-Dienstag“-Gucker eine wirkliche Persönlichkeit und somit auch einer der ersten computergenerierten Charaktere im visuellen Medien überhaupt!

Hörspielmusik Live: Nachlese IV

Meine zwei kurzen Videos mit Musikschnipseln aus dem Mandarin Kasino sind inzwischen auch online zu betrachten, wenngleich der letzte Freitag, der 13. irgendwie Nachwirkungen auf diese Woche zu haben scheint: YouTube will immer wieder meine EMail-Adresse bestätigt haben und zeigt mir die Upload-Seite nicht & ich hab leider auch noch kein unkompliziertes und werbefreies Schnittprogramm aufgetrieben, das auch die MOVs aus meiner Kamera akzeptiert. Also erstmal mit Adobe-Logo und auf Google Video statt YouTube:
Technische Tipps gerne per Kommentar 🙄

Hörspielmusik Live: Nachlese III

Mandarin 15Ich hatte ja versprochen, noch einen eigenen Kurzbericht über den Abend nachzuliefern – nachdem ich jetzt auch die „offizielle“ Genehmigung für meine Fotos habe (siehe unten – danke, Mario!) wird’s allerhöchste Zeit!

Da habe ich also so gegen 20:20 Uhr das Mandarin-Casino betreten dürfen – dank Gästeliste auch noch mit einem tollen neon-orangen Armband versehen; Normalbürger bekamen einen Stempel – den VIP-Status inkl. entsprechendem Pass hatten allerdings nur die wirklichen Berühmtheiten (Kim Frank – Ex-„Echt“ – wurde gesichtet), Musiker und Mitarbeiter von Universal Music (dort erscheint Anfang Mai die Hörspiel-Remix-CD des TapeDeckProjects). Der Club bot zwar, wie so oft üblich, nur Stufenreihen als „Sitzplätze“, die Atmosphäre ansonsten war aber angenehm. Projektionswände zeigten Studioaufnahmen von der Band, auf der noch menschenleeren Bühne warteten u.a. die originalen Vintage-Synths aus den 70ern auf ihren Einsatz bei Carsten Bohns Hörspielmusiken. Hab dann ein paar nette Gespräche geführt, obgleich ich mir insgesamt ein wenig verlorener vorkam – waren wohl eine Menge Fanclubs und Leute da, die sich ewig kannten und ich wollte es nicht übertreiben mit Einfach-irgendwelche-Leute-von-der-Seite-Anquatschen. Ich hoffe, dass ich dafür Mario mit meinen Anfragen nicht zu sehr genervt habe… 😉

Ein Höhepunkt vor dem eigentlichen Auftritt bestand für mich und andere darin, dass CeeBee auf die Autogrammwünsche einiger Fans hin mal kurz aus dem Backstagebereich kam und mit den Leuten ein paar Worte wechselte. Hab mir auch meinen Flyer signieren lassen. 😎 Das schönste Zitat eines Fans in diesem Zusammenhang, das Carsten Bohn sinngemäß auch bei dem Podcast-Interview wiedergab, war „Du hast den Soundtrack zu meiner Jugend geschrieben“ :mrgreen: – fast so gut wie „Mit dir bin ich immer eingeschlafen!“, was ein Fan mal zu Lutz Mackensy (die Stimme von Doc Brown in ZidZ II und III, aber in Hörspielkreisen noch bekannter als der Erzähler von den Fünf Freunden) gesagt hat.

Und dann natürlich das Konzert selbst. Besonders beeindruckt hat mich – neben dem Meister selbst, der links hinten am Schlagzeug nicht so gut sicht- aber dafür umso besser hörbar war (und wir waren ja wegen der Musik gekommen) – der Keyboarder George Kochbeck mit seinen unglaublich fingerfertigen Arpeggios und den herrlichen analogen Soundmanipulationen sowie der extrem spielfreudige Frank Stehle an der Sologitarre. Leider gab es während des gesamten Gigs keine Begrüßung und keine Titelansagen, was auch einige andere Besucher ein wenig schade fanden. Andererseits hat die gute Musik so einfach für sich selbst sprechen können (OK, da gab es dann noch die absolut geniale Lightshow…) und der Applaus war dann auch dementsprechend, nicht zu vergessen die begeisternden Zwischen-Jubelrufe der Anwesenden einschließlich meiner bescheidenen Wenigkeit.

Ein höchst interessanter Effekt am Ende des Konzerts war, dass die „Arnoldskinder“ (ihr wisst schon, das Pfeif-Lied) nahtlos in den Remix übergingen – beeindruckende Leistung der Live-DJs! Auf die offizielle CD mit den Remixes (Vinyl-Maxis sind ja schon erhältlich, wobei man allerdings in den Shop von Big Note oder zu Ebay schauen sollte) werden die Fans wohl noch bis Mai warten müssen, zumindest nach meinen Informationen. Ich halte euch auf dem Laufenden, wann und wo man die dann bekommt… UPDATE: Genau hier zum Beispiel!

Eine kleine Diashow mit meinen eigenen Fotos von dem Event findet ihr hier. Außerdem gibt es auch hier und hier mehr Fotos.

UPDATE: Ein in Aussicht gestellter Beitrag des Internet-TV-Senders „AltonaTV“ (ich durfte sogar ein paar Sachen in die Kamera sagen…) wird nicht erscheinen, weil lt. Mail-Auskunft „das Material nicht ausreichend ist“.

Bereits erhältlich dagegen ist ein Podcast (vgl. früherer Blog-Beitrag). Ein paar Videoclips von meiner Digicam hätte ich auch noch, die gibt’s dann demnächst. 😀

P.S.: Was für die Sammler von Raritäten (in dem Fall: Fehldrucken, die ja bekanntlich oft seeehr viel Geld wert sind…): Alle, die die DVD an dem Abend gekauft haben, dürften ein solches Teil besitzen, denn wie wir am Merchandise-Stand noch festgestellt haben, wird der Titel „Watchout On Purpose“, manchmal auch „Watch Out On Purpose“ geschrieben, auf der Cover- Rückseite konsequent (2mal) als „Watchout Of Purpose“ bezeichnet.

Hörspielmusik Live: Nachlese II

Inzwischen sind bei YouTube noch weitere Video-Mitschnitte aufgetaucht, die ich hier mal verlinke:

Who the f*ck is Bert Brac?Außerdem haben die Podcaster vom Hamburger Abendblatt ein Interview mit Carsten Bohn gemacht – hier zum Anhören bzw. Runterladen (ca. 3 Min. in den Podcast „hineinspulen“)! Das Motto des Ganzen – „Who the f*ck is Bert Brac?“ – erschien übrigens auf einem T-Shirt, das Carsten Bohn letzten Mittwoch trug (und von dem es im Moment genau zwei gibt). Dieses soll für Fans – die natürlich wissen, dass es den ominösen Bert Brac, angeblichen Komponisten der Drei ??? – Musik, nie gegeben hat und dass es nicht einmal Bohns offizielles Pseudonym war, sondern ihm vom Studio Europa „aufgedrückt“ wurde – demnächst auch bei Big Note Records im Shop erhältlich sein.

Hörspielmusik live: Nachlese I

Brand New OldiesSeit Mittwoch Nacht ist sie also freigelassen (so kann man das Wort „released“ zumindest auch übersetzen 😉 ) : Nach einer vorläufigen Fassung, die für Fans bereits letztes Jahr erhältlich war, jetzt die offizielle DVD mit dem Mitschnitt des Hörspielmusik-Konzertes von Carsten Bohn & Bandstand im Hamburger Grünspan 2004. Ich war einer der ersten die den liebevoll gestalteten (ich weiß, irgendwie hört sich das immer auch kitschig an, aber es ist offensichtlich wirklich Herzblut hineingeflossen…) Digipack in Händen halten durften, der außer der DVD inkl. Audiokommentar sowie einer 5.1-Mischung des Tons in dts und Dolby Digital auch eine Audio-CD mit 11 der 15 Stücke zum (beispielsweise) im Auto Hören und ein schön gemachtes Booklet enthält. Bekommen könnt ihr das Werk ab demnächst z.B. hier.

Ein bisschen mehr zum Konzert letzten Mittwoch im Mandarin Kasino in einem der nächsten Blogbeiträge, hier schon mal ein Vorgeschmack, den ich bei MyVideo gefunden habe: Ein inoffizieller Video-Mitschnitt von „Die Arnoldskinder reißen aus“, besser bekannt als „Das Lied von den Drei Fragezeichen, wo einer pfeift“ (der „Eine“, hinten links am Schlagzeug, ist Carsten Bohn selbst :mrgreen: ) oder auch (auf der „alten“ Folge 26 der drei ???) „Die erste Spur der drei ???“. Wer mich kennt, wird mich auch deutlich aus den vordersten Reihen „Wouh!“ rufen hören können 😎
Carsten Bohns Bandstand im Mandarin-Casino 04.04.0… – MyVideo

Hörspielmusik Live – Releaseparty

Ankündigungs-FlyerDemnächst (ab 04.04.2007) gibt es die DVD mit Liveaufnahmen der „Brand New Oldies“ im Handel. Aus diesem Anlass findet an eben diesem Tag im Mandarin Kasino in Hamburg (Reeperbahn 1, St. Pauli) eine Releaseparty statt, bei der unter anderem das TapeDeckProject mit Remixes bekannter Hörspielmusik für Stimmung sorgt, aber hauptsächlich Carsten Bohn selbst mit seinem „Bandstand“ auftritt und bei allen, die die „Drei ???“-Kassetten noch mit der Originalmusik kennengelernt haben, für ein gänsehautmäßiges Déjà-Vu (oder vielmehr: „écouté“)-Erlebnis sorgen dürfte.

Einlass ist um 20:30 Uhr, die Performance beginnt um 21:30. Der Eintritt kostet regulär 10,- EUR. Meinereiner steht dank Gewinn eines Preisausschreibens als VIP auf der Gästeliste und wird natürlich dort sein (und, ebenso natürlich, sobald es irgendwie geht einen entsprechenden Blog-Bericht nachliefern). Wir sehen uns in der Zukunft… oder der Vergangenheit! 😉

Dein Erster

CompuMateEin paar Blogger-Kollegen haben eine Beitragsreihe gestartet, die sehr gut hier hinein passt: Mit welchem Computer habt ihr die ersten Schritte gemacht? Ich z.B. gehöre zwar technisch gesehen der „Generation C=64“ an, aber die erste Kiste, die ich (durch die VC-20er mehrerer Freunde mit dem Computervirus infiziert) selbst besessen und programmiert habe, war ein absolutes Kuriosum. Mangels finanzieller Mittel habe ich nämlich zunächst mein vorhandenes Atari VCS 2600 mit einem bei Quelle erhältlichen Teil erweitert, das am ehesten etwas mit dem ZX-81 gemeinsam hatte: Dem CompuMate von Spectravideo, dem der Quelle-Versand noch eben einen „UNIVERSUM“-Aufkleber und -Karton verpasst hatte. Mit der Folientastatur ließ sich das Gerät mit einem token-basierten BASIC (also per Kürzel, die über Tastenkombination einzugeben waren, statt die Befehle auszuschreiben) programmieren. Eingebaut war außerdem ein unglaublich niedrig auflösendes 8-Farb-Zeichenprogramm (davon 2 gleichzeitig zu sehen, nämlich Mal- und Hintergrundfarbe) und ein 2-stimmiger Musiksequenzer. Die Bildausgabe flimmerte im Basic-Modus fürchterlich, aber man konnte tatsächlich, trotz Beschränkung auf ca. 1,75 KB (!!!) Speicher, ein paar sinnvolle Programme damit basteln (meine Lieblingsbeschäftigung: Minimal-Textadventures nach dem Motto: „Ein Vampir erscheint! (1)=Weglaufen, (2)=Angreifen, (3)=Warten?“) und dann per Audiokabel mit einem regulären Cassettenrecorder speichern. Ich hatte das Teil eines Tages komplett verkauft, um mein Gespartes für den 64er zu ergänzen, aber glücklicherweise viele Jahre später – nachdem ich es schwer bereut hatte – ein exzellent erhaltenes Exemplar auf einem Flohmarkt in Bamberg günstig erstehen können 😎

Commodore baut wieder Computer

„Von 64K zu 64 Bit“ lautet das Motto der Firma Commodore Gaming, die außer dem Namen und dem Logo, die sie käuflich erworben hat, allerdings nicht mehr viel mit dem gebeutelten Veteranen gemeinsam hat. Immerhin möchte man den berühmten Namen (wieder?) als Begriff für hochwertige Spielecomputer etablieren, nachdem er jahrelang lediglich auf Peripherie und Kleinkram wie PC-Lautsprechern, Anrufbeantwortern und Tischrechnern sein Dasein fristete. Die vollständige Pressemitteilung (die natürlich – weil von PR-Menschen verfasst – noch etwas mehr Enthusiasmus enthält) kann man z.B. hier nachlesen; eine offizielle Homepage gibt es hier.

Richard Joseph R.I.P.

Richard Joseph +2007Richard Joseph, eine der prominentesten Figuren in der Videospielmusik der 80er und 90er – bekannt z.B. durch Sacred Armour of Antiriad und Cauldron/Hexenküche 2 auf dem 64er, später Sensible Soccer (Amiga) u.v.m. – ist diesen Sonntag mit nur 53 Jahren an Lungenkrebs gestorben. 😥

Er gilt als einer der kreativsten Köpfe des Mediums, was er z.B. mit der Einführung von Gesangsstimmen in die Computermusik bei Mega Lo Mania, die erste Verwendung interaktiver Musik bei der Chaos Engine von den Bitmap Brothers und der Arbeit mit vielen Berühmtheiten wie z.B. mit Brian May von Queen bewies.

Ein Interview mit ihm könnt ihr hier nachlesen (Englisch).

Rest in Peace, Richard – you’ll be sadly missed, but your music will live on.

Die Autofarm

Fast wie in einer Zeitmaschine dürften sich die Entdecker hier gefühlt haben – nur schade, dass kein DeLorean dabei war, aber absoluter Wahnsinn…

Da hat sich also jemand in Portugal eine seit 15 Jahren „leer“-stehende Farm gekauft (andere Quellen sprechen auch einfach von der Öffnung eines seit Ewigkeiten zugerosteten Lagerhauses) und folgendes gefunden: Hier klicken!

(Vorsicht, längere Ladezeit wegen der vielen Bilder!)

Gefunden bei „Irgendwas ist ja immer„.