UPDATE: (Wie) Gedruckt

BONUS: Zum Welttag des Buches verlose verloste ich unter allen, die auf einem meiner Blogs oder meiner Facebook-Autorenseite einen kurzen Kommentar hinterlassen, eine der vier Anthologien nach Wahl; gewonnen hat schließlich (bei 5 Teilnehmern genügte ein Standard-Würfel)… PinkOrange! Herzlichen Glückwunsch!!!

…ungelogen! 😉 Hier ein wenig Eigenwerbung – wen’s stört, der möge also unten weiterlesen: Zwei Drei Mittlerweile vier meiner Geschichten haben es in Anthologien geschafft, die u.a. bei Amazon, aber auch anderswo im Buchhandel erhältlich sind.


 Katzenland
– zusammen mit anderen BookRixern…


 Rohrfrei
– inkl. nirgendwo anders veröffentlichter Story!


Der Letzte seiner Art
– herausgegeben von M. Baker / Mysteria-Verlag


Telefon!
– herausgegeben von S. Lehner / Phantastik-Buch

Jäger des verlorenen Zeitgeists

„Wer sich an die 60er Jahre erinnert, hat sie nicht erlebt“ – so oder ähnlich lautet ein Spruch, den ich mal gehört/gelesen habe und der wohl auf den lockeren Umgang mit Sex, Drogen und Rock’n’Roll (naja, vielleicht auch nicht) anspielen soll. Bei meiner Generation sieht das schon ganz anders aus – jeder erinnert sich an die 80er und 90er, selbst diejenigen, die nachweislich nicht dabei waren: Die Retro-Welle in der Öffentlichkeit und in den Medien ist unübersehbar (demnächst auch wieder Thema eines ausführlicheren Interviews mit Josef Göhlen, Ex-Serienchef des ZDF, fürs Hill Valley Blog, das auch im retro-Magazin erscheinen soll – Daumen drücken!) und wie üblich war früher alles besser. In diese Kerbe schlägt das Buch von Frank Jöricke, dessen Klappentext dem Leser nicht weniger in Aussicht stellt als die Vermessung, pardon, die Erklärung der Welt (die Indiana-Jones-Anspielung auf dem Titelbild passt ja irgendwie eher zu Ersterem). Vonstatten geht selbige sehr häufig, indem Jöricke personale Ikonen der Popkultur exemplarisch seziert (ja, ich versuche gerade, möglichst viele Fremdwörter in eine Aussage zu packen) – von Burt Reynolds bis Bettina Wulff, von Madonna bis Harald Schmidt sind sie alle dabei – und natürlich James Bond in seinen Inkarnationen, der (ähnlich wie es Kollege Thomas Höhl schon bezüglich Superman und anderer Über-Helden festgestellt hat) früher die Macht hatte und jetzt nur noch einen Hau. Weiterlesen