Wusstet ihr, dass das erste Logo der Firma Apple tatsächlich Isaac Newton unter einem Apfelbaum darstellte? (Dass es später einen PDA namens „Newton“ gab, war also kein Zufall…) – oder dass die (Druckerscannerkamera…-) Firma „Canon“ früher unter „Kwanon“ firmierte? In diesem Neatorama-Blogbeitrag wird die Evolution dieses und einiger weiterer Firmenlogos dargestellt.
Archiv des Monats: März 2008
R.I.P. Arthur C. Clarke
Wie der Kollege Herr Rau bemerkt, ist in vielen anderen Blogs und auf vielen anderen Netzseiten schon viel zum Tode des legendären Science-Fiction-Autors Arthur C. Clarke geschrieben worden (der immerhin das Jahr 2001 noch erleben durfte, auch wenn es nicht ganz so wurde, wie er es sich vorgestellt hatte; von 2010, 2061 oder gar 3001 reden wir jetzt ‚mal gar nicht…). Interessant fand ich in diesem Zusammenhang die Erinnerung daran, dass nicht nur Isaac Asimov berühmte drei Gesetze in das Genre eingebracht hat, sondern auch Clarke (später auf ein viertes erweitert, wobei das dritte das am häufigsten zitierte bleibt) – Asimov überstrahlt das meist sehr stark. In Gedenken soll also hier dieses wichtige Vermächtnis wieder in Erinnerung gerufen werden:
1. Wenn ein angesehener aber älterer Wissenschaftler behauptet, etwas sei möglich, hat er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit recht. Wenn er behauptet, etwas sei unmöglich, hat er höchstwahrscheinlich unrecht.
2. Der einzige Weg, die Grenzen des Möglichen zu auszuloten, ist es, ein klein wenig über diese hinaus in das Unmögliche vorzustoßen.
3. Jede hinreichend fortgeschrittene Technologie ist nicht von Magie zu unterscheiden.
4. Für jeden Experten gibt es einen gleichwertigen oder entgegenstehenden Experten. (ergänzt 1999)
„Eines Tages“ sind Zeitreisen möglich
Die Macher von Spiegel Online haben sich ganz offensichtlich von der „Time Machine“ des Mac OS X „Leopard“ inspirieren lassen: Ihr Zeitgeschichte-Portal „einestages“ nutzt eine ähnliche Technik, um die Webseiten-Besucher auf eine virtuelle Zeitreise gehen zu lassen. Hier Auszüge aus der Pressemitteilung:
Ab sofort können Internetnutzer per Mausklick auf Fotos und Geschichten in die Vergangenheit reisen und in dem Jahr aussteigen, das sie am meisten interessiert. „Die Zeitmaschine (…) eröffnet einen intuitiven Zugang zu packenden Themen der Zeitgeschichte. Hinter jedem Foto, das den Zeitreisenden begegnet, verbirgt sich eine interessante Story. Die besten Geschichten aus unserer Geschichte sind jetzt nur noch einen Mausklick entfernt“, sagt Wolfgang Büchner, stellvertretender Chefredakteur von SPIEGEL ONLINE.
Der Einstieg in die Zeitmaschine findet sich auf der einestages-Seite „Alle Dokumente“. Beim Flug durch die Geschichte kann die Geschwindigkeit mit dem Mausrad gesteuert werden. Über die Zeitleiste am oberen Bildrand kann der Nutzer direkt in ein Jahr seiner Wahl springen und die Reise dort fortsetzen.
Jedes Foto kann mit einem Mausklick vergrößert werden, mit einem weiteren Klick gelangt der Nutzer zu den Themen und Zeitzeugenberichten, in denen das Foto enthalten ist. Der Nutzer kann sehen, welches eines tages-Mitglied das Foto eingestellt hat, und gelangt mit einem Klick zu dessen Profilseite.
Dieser Link führt direkt zur Zeitmaschine:
einestages.spiegel.de/page/TimeMachine.html
Wieder einmal danke an Jörn Krieger vom Medienboten!
Verlorene Jungs: Die Rückkehr der Zwei Coreys
Corey Haim und Corey Feldman – wer in den 80ern aufgewachsen ist, kam quasi nicht um sie herum. Jetzt sind sie wieder da: 21 Jahre nach dem Original kommt demnächst „Lost Boys 2“ heraus, und zwar nicht nur auf Video, wie ursprünglich geplant, sondern nach Intervention von Fans sogar im Kino – zumindest in ihrem Heimatland, den US of A, wie u.a. die Fünf Filmfreunde zu berichten wissen. Der Trailer mit seiner Neufassung von „Cry Little Sister“ (der Soundtrack gehört ohnehin zu meinen Favoriten in allen Zeiten) lässt mich außerdem in Erstaunen ausbrechen, wie es Feldman schafft, kaum einen Tag älter auszusehen als damals, in der guten alten Zeit… Zurück in die Zukunft, irgendjemand?
Asche zu Asche
Noch mehr als damals auf die exzellente Serie „Life on Mars„ (Tipp: besorgt euch die ungeschnittene englische Box), die einen englischen Cop als unfreiwilligen Zeitreisenden in mein Geburtsjahr 1973 schickt (und damit einen ganzen Erdrutsch an kulturellen Anspielungen und Zitaten lostritt), freue ich mich auf die in Großbritannien inzwischen angelaufene Fortsetzung „Ashes to Ashes„, die im Jahr 1981 spielt – die 80er habe ich natürlich viel bewusster erlebt, und das angenehm-kribbelig-nostalgische Déjà-vu-Gefühl wird umso größer sein. Gaaanz nebenbei bemerkt dürfte obiges Promo-Foto einen wichtigen Teil des Reizes beinhalten. Man kann in einer 1981 angesiedelten Zeitreiseserie ja eigentlich gar nicht anders, als dem just damals neu herausgekommenen DeLorean, der später als Zeitmaschine so von sich reden machen würde, zumindest einen Cameo-Auftritt zu gönnen! Einen Videoausschnitt davon gibt’s schon bei YouTube, und hier wird ein wenig über den DeLorean berichtet, den ein Fan der Serie zur Verfügung gestellt hat. Er trägt übrigens die nicht weniger geschichtsträchtige Seriennummer (VIN) 2001…
Die Serie hat – obwohl noch kein deutscher Erstausstrahlungstermin vorliegt – schon eine eigene deutschsprachige Fanseite spendiert bekommen, die zwar noch ein wenig Arbeit benötigt (der Deutschlehrer in mir hat natürlich gleich wieder die Rechtschreibfehler entdeckt, sorry!), aber gleich von der ersten Stunde an eine Fanbasis zu versammeln in der Lage sein sollte 😀
Sieht gut aus: Zurück in die Zukunft HD
Leider noch nicht auf physikalischen Datenträgern erhältlich, aber schon auf HD-Fernsehkanälen in den USA und anderen Teilen der Welt gelaufen: Es war nur eine Frage der Zeit, bis einige Screenshots ans Tageslicht kommen würden. Schaut doch mal ins Forum von BTTF.com 😎
Wer sich heute eine Zeitmaschine wünscht, Teil 1
Die Lektüre der heutigen Tageszeitung brachte mich auf die Idee für einen halbwegs regelmäßigen (?) Preis (mit leichter Ähnlichkeit zum Darwin-Award, aber doch eine Nummer harmloser, weil ich ihn eben gerade NICHT postum verleihen möchte) hier auf meinem Blog: Bekommen sollen ihn Leute, die mit gutem Willen vorgeprescht sind, aber einen ganz wichtigen Faktor nicht bedacht haben (oder sich dessen gar nicht bewusst gewesen sind), weswegen sie sich wahrscheinlich genau in diesem Moment virtuell in den Hintern beißen und sich eine Zeitmaschine wünschen, um zurückzugehen und sich selbst zu warnen.
Das trifft natürlich auf eine ganze Menge Leute zu und ich kann mir vorstellen, dass doch EINIGES an Vorschlägen bei mir eingeht (das soll auch ein Wink mit dem Zaunpfahl sein, ein wenig öfter einen Kommentar zu schreiben 🙄 nicht, dass ich hier noch das Gefühl bekomme, das sich mit diesem Obelix-Zitat umschreiben lässt: „Kein Mensch hat uns je gelesen, und uns wird auch keiner lesen!“ – aus dem Band „Der Seher“ zitiert). Deshalb behalte ich mir das Recht vor, den meiner bescheidenen Meinung nach jeweils originellsten Vorschlag der Woche auszuwählen.
Mein erster Gewinner steht, wie erwähnt, schon fest: Es ist „Stefan171„, der den Ruhm des Internets, der erste Uploader einer Film-Datei zu sein (es geht um den vom Winde verwehten Airbus vom letzten Samstag), ca. 10.000 Euronen vorgezogen hat, die ihn laut den Angaben der „Chefin einer TV-Agentur“ (Zitat aus dem dpa-Artikel) für die Exklusivrechte an dem Video wohl erwartet hätten.
P.S.: Grafikspezialisten aufgepasst: Um den „Ich brauch‘ dringend ’ne Zeitmaschine“-Award ein wenig glamouröser zu gestalten, wäre ein Logo (und ein griffigerer Name…) nicht schlecht! Ideen bitte an webmaster(ätt)hillvalley.de – als Belohnung winkt eine freie „hillvalley.de“-eMail-Adresse, über eventuelle andere Anreize (Amazon-Gutschein?) kann man reden, wenn die Qualität entsprechend ist…