Marty & Doc: The Prequel

…nach einer Erzählung von Bob Gale:

„Marty wurde jahrelang erzählt, Doc Brown sei gefährlich, ein verrückter Wissenschaftler, ein Irrer. Also hat er als  typisch amerikanischer Heißsporn im Teenager-Alter von 13 oder 14 Jahren einfach beschlossen, herauszufinden, warum der Kerl eigentlich so gefährlich sein sollte. Marty hat sich in Docs Labor geschlichen und war fasziniert von den ganzen coolen Gerätschaften, die dort zu finden waren. Als Doc ihn erwischte, hat er sich sehr gefreut, dass ihn Marty cool fand und so akzeptierte, wie er war. Beide waren ja die schwarzen Schafe in ihrem jeweiligen Umfeld. Doc gab Marty einen Teilzeitjob als Assistent bei seinen Experimenten, Laborhelfer und Hundesitter. Und das ist der Ursprung ihrer Freundschaft.“

P.S. Ich weiß, ich bin spät dran mit dieser Meldung, die auf anderen Blogs schon die Runde macht, aber ich war ein wenig skeptisch gegenüber dem Blogkommentar, aus dem diese Info stammt – schließlich kann ja im Internet jeder behaupten, er sei Bob Gale. Inzwischen gibt es aber zumindest ein die Glaubwürdigkeit des Ganzen unterstützendes Foto – Skeptiker mögen natürlich immer noch behaupten, es sei geshoppt…

„Dein erster Roman!“

Mein Bekannter Marty Tolstoy ist – wie sein Vorname verrät – nicht nur eingefleischter „Zurück-in-die-Zukunft“-Fan, sondern jetzt mit „Gelegenheit macht Liebe Diebe“ auch unter die Romanautoren gegangen und darf sich ein bisschen fühlen wie George McFly am Ende von ZidZ…

Jan, klein, unscheinbar, schwul, fühlt sich schon wie ein Schwerverbrecher, wenn er aus Versehen das Ticket für die Zugfahrt nicht abgestempelt hat. Was es aber heißt, wirklich in Schwierigkeiten zu sein, erkennt er erst, als es bereits zu spät ist. Warum muss auch ausgerechnet er sich in jemanden verlieben, der es mit den Gesetzen nicht so genau nimmt?
Am Rande des Wahnsinns kämpft er seinen Mitmenschen zum Trotz eisern um das Herz seines Angebeteten, der diesen Kampf einfach nicht wahrzunehmen scheint.
Auf seine ganz eigene Art erzählt Jan über sein Leben und darüber, wie schrecklich gemein die Welt doch sein kann.

Eine Leseprobe gibt’s direkt beim Verlag.

Unsynchronisiert

Zum Thema Synchronsprecher hier noch eine sehr schöne Link-Empfehlung: Unter dem Motto „Unsynchronisiert“ gibt’s beim gleichnamigen Blog Verweise (meist YouTube) auf Filmausschnitte, in denen die bekannten „Stimmen“ ‚mal als Schauspieler zu sehen sind. Sven „Marty McFly“ Hasper ist ebenso vertreten wie der eben von uns interviewte Thomas „Biff“ Petruo und Lutz „Doc“ Mackensy sowieso. Aber auch Robert „Mr. Strickland“ Dietl und Michael „Goldie Wilson“ Nowka (nebenbei auch Synchronregisseur von ZidZ!) sind interessant…