Hörspielmusik Live: Nachlese II

Inzwischen sind bei YouTube noch weitere Video-Mitschnitte aufgetaucht, die ich hier mal verlinke:

Who the f*ck is Bert Brac?Außerdem haben die Podcaster vom Hamburger Abendblatt ein Interview mit Carsten Bohn gemacht – hier zum Anhören bzw. Runterladen (ca. 3 Min. in den Podcast „hineinspulen“)! Das Motto des Ganzen – „Who the f*ck is Bert Brac?“ – erschien übrigens auf einem T-Shirt, das Carsten Bohn letzten Mittwoch trug (und von dem es im Moment genau zwei gibt). Dieses soll für Fans – die natürlich wissen, dass es den ominösen Bert Brac, angeblichen Komponisten der Drei ??? – Musik, nie gegeben hat und dass es nicht einmal Bohns offizielles Pseudonym war, sondern ihm vom Studio Europa „aufgedrückt“ wurde – demnächst auch bei Big Note Records im Shop erhältlich sein.

Hörspielmusik live: Nachlese I

Brand New OldiesSeit Mittwoch Nacht ist sie also freigelassen (so kann man das Wort „released“ zumindest auch übersetzen 😉 ) : Nach einer vorläufigen Fassung, die für Fans bereits letztes Jahr erhältlich war, jetzt die offizielle DVD mit dem Mitschnitt des Hörspielmusik-Konzertes von Carsten Bohn & Bandstand im Hamburger Grünspan 2004. Ich war einer der ersten die den liebevoll gestalteten (ich weiß, irgendwie hört sich das immer auch kitschig an, aber es ist offensichtlich wirklich Herzblut hineingeflossen…) Digipack in Händen halten durften, der außer der DVD inkl. Audiokommentar sowie einer 5.1-Mischung des Tons in dts und Dolby Digital auch eine Audio-CD mit 11 der 15 Stücke zum (beispielsweise) im Auto Hören und ein schön gemachtes Booklet enthält. Bekommen könnt ihr das Werk ab demnächst z.B. hier.

Ein bisschen mehr zum Konzert letzten Mittwoch im Mandarin Kasino in einem der nächsten Blogbeiträge, hier schon mal ein Vorgeschmack, den ich bei MyVideo gefunden habe: Ein inoffizieller Video-Mitschnitt von „Die Arnoldskinder reißen aus“, besser bekannt als „Das Lied von den Drei Fragezeichen, wo einer pfeift“ (der „Eine“, hinten links am Schlagzeug, ist Carsten Bohn selbst :mrgreen: ) oder auch (auf der „alten“ Folge 26 der drei ???) „Die erste Spur der drei ???“. Wer mich kennt, wird mich auch deutlich aus den vordersten Reihen „Wouh!“ rufen hören können 😎
Carsten Bohns Bandstand im Mandarin-Casino 04.04.0… – MyVideo

Titel-SONG!

Noch ein Video: Nachdem das Wort „Lied“ auf Englisch mit „Song“ übersetzt wird (jaja, keine Neuigkeit für die meisten 😉 ), hat sich dieser junge Mann gedacht, dass doch beim „Back to the Future Theme“ noch der Gesang dazu fehlt und den mal eben nachgereicht. Entstanden ist eine witzige Zusammenfassung von ZidZ 1, die auch ein paar nette, wenn auch eher comicartige, Bluescreen-Effekte bietet.

Hörspielmusik Live – Releaseparty

Ankündigungs-FlyerDemnächst (ab 04.04.2007) gibt es die DVD mit Liveaufnahmen der „Brand New Oldies“ im Handel. Aus diesem Anlass findet an eben diesem Tag im Mandarin Kasino in Hamburg (Reeperbahn 1, St. Pauli) eine Releaseparty statt, bei der unter anderem das TapeDeckProject mit Remixes bekannter Hörspielmusik für Stimmung sorgt, aber hauptsächlich Carsten Bohn selbst mit seinem „Bandstand“ auftritt und bei allen, die die „Drei ???“-Kassetten noch mit der Originalmusik kennengelernt haben, für ein gänsehautmäßiges Déjà-Vu (oder vielmehr: „écouté“)-Erlebnis sorgen dürfte.

Einlass ist um 20:30 Uhr, die Performance beginnt um 21:30. Der Eintritt kostet regulär 10,- EUR. Meinereiner steht dank Gewinn eines Preisausschreibens als VIP auf der Gästeliste und wird natürlich dort sein (und, ebenso natürlich, sobald es irgendwie geht einen entsprechenden Blog-Bericht nachliefern). Wir sehen uns in der Zukunft… oder der Vergangenheit! 😉

Richard Joseph R.I.P.

Richard Joseph +2007Richard Joseph, eine der prominentesten Figuren in der Videospielmusik der 80er und 90er – bekannt z.B. durch Sacred Armour of Antiriad und Cauldron/Hexenküche 2 auf dem 64er, später Sensible Soccer (Amiga) u.v.m. – ist diesen Sonntag mit nur 53 Jahren an Lungenkrebs gestorben. 😥

Er gilt als einer der kreativsten Köpfe des Mediums, was er z.B. mit der Einführung von Gesangsstimmen in die Computermusik bei Mega Lo Mania, die erste Verwendung interaktiver Musik bei der Chaos Engine von den Bitmap Brothers und der Arbeit mit vielen Berühmtheiten wie z.B. mit Brian May von Queen bewies.

Ein Interview mit ihm könnt ihr hier nachlesen (Englisch).

Rest in Peace, Richard – you’ll be sadly missed, but your music will live on.

Zukunftsmusik

Ein Forschungsprojekt mit diesem sympathischen Namen möchte herausfinden, was die Benutzer wirklich wünschen. DRM? Besseren Kopierschutz? Noch mehr Un-CDs und Un-DVDs? Weichgespülte Charthits als Nonplusultra auf dem Musikmarkt? Oder vielleicht doch etwas ganz anderes? Die Teilnahme an dieser Umfrage möchte ich wärmstens empfehlen, scheint es doch gelegentlich, als gingen der Musikindustrie die Interessen der Kunden ziemlich… nun ja, hinten vorbei. Mal sehen, was sich in der Zukunft tut (die ja bekanntlich das ist, was WIR daraus machen)!

Commodore Amiga Sounds Better: Zurück in die 80er V

16bitNoch ein Beitrag zum Thema „musikalische Zeitreise“: Erinnert sich noch jemand an die Gruppe „16bit“, die Ende der 80er mehrere Amiga-produzierte Hitsingles hatte? Wenn nicht, dann könnte zumindest das Produzententeam Luca Anzilotti und Michael Münzing einigen ein Begriff sein, waren sie doch unter anderem auch für SNAP! verantwortlich. Dass schon damals auch noch Sven „Babba“ Väth (steuerte das unvergleichliche Hessisch-Englisch bei) beteiligt war, war mir erst gar nicht bewusst gewesen… Viel Vergnügen mit „Changing Minds“ und „Where Are You?“ !


P.S.: Ein Klick auf das CD-Cover oben links bringt euch zu zwei recht unterschiedlichen Rezensionen des Albums.

C=64 Orchestra: Zurück in die 80er IV

Nachdem sich schon seit einiger Zeite eine Live-Band mit dem vielsagenden Namen „Press Play On Tape“ dem Nachspielen diverser C=64-Klassiker verschrieben hat, gibt es jetzt auch ein Orchester-Projekt, das Werke von Maestro Rob Hubbard spielt, die dieser sogar selbst arrangiert hat. Außerdem im Repertoire: Lieder des Holländers Jeroen Tel von den Maniacs of Noise, der unter anderem für den kultigen „Cybernoid“-Soundtrack verantwortlich zeichnete. Ein Konzert – hoffentlich das erste von vielen! – findet am 22. September im „Gigant“ im niederländischen Apeldoorn im Rahmen einer Veranstaltung mit dem Titel „WIM – Waanzinnig Interessante Muziek“ (muss ich wohl nicht übersetzen 😉 ) statt, ist daher eher etwas für Leute, die nahe der niederländischen Grenze wohnen. Erste Hörproben gibt es aber auch schon hier!

Das BTTF-Theme im Queen-Stil

…findet sich auf dem Album „The Most Beautiful Pain“ des Niederländers „Valentine“, der zumindest teilweise zu Recht in die Queen-Schublade gesteckt wird (wobei man natürlich prinzipiell gegen jede Art von Schubladendenken erstmal protestieren sollte 🙄 ). Das Teil klingt wirklich extrem genial und auch die Hörproben der restlichen CD machen Appetit auf mehr. Schade, dass das Stück selbst nur eine Laufzeit von 40 Sekunden hat – was allerdings bei Online-Shops (auch Napster hat das Album im Angebot) die Möglichkeit eröffnet, schon über die Vorschau (oder vielmehr -hör)-Funktion an das Stück in (fast) voller Länge zu kommen. Hier erstmal der Link zur Hörprobe bei Amazon.

Hörspielmusik: Zurück in die 80er III

Die Rubrik könnte zu einer festen Einrichtung werden – finden sich doch aus verschiedensten Gründen und in den verschiedensten Kontexten (man sieht, dass man halt auch älter wird…) Erinnerungsstücke aus den, aber auch „Revivals“ der 80er Jahre. Hier ist es wieder einmal der Bereich „Musik“, und zwar insbesondere Hörspielmusik.

Brand New Oldies - PosterMit dem Namen Carsten Bohn konnten bis vor einiger Zeit nur die wirklich eingeweihten Insider etwas anfangen, obwohl fast jeder, der in den 80er Jahren Hörspiele wie „Fünf Freunde“ und „Drei ???“ konsumierte, seine Werke schon einmal gehört hatte. Aus in heutiger Sicht kaum mehr nachvollziehbaren Gründen, die wohl irgendwie etwas damit zu tun hatten bzw. dazu führten, dass man Bohn keine Tantiemen zahlen musste/konnte/wollte, erschien seine Musik auf den Hörspiel-Tapes unter Fantasienamen wie „Bert Brac“ und wurde bei neueren Folgen dann irgendwann komplett ersetzt (den kraftwerk-artigen Titelsong mit der Roboterstimme „Diiie drai Fraaagezeichönn…“ hab‘ ich ihnen nie verziehen).
Nachdem sich diese Ohrwürmer aus Kindertagen so hartnäckig festgesetzt hatten, lechzten Fans und 80er-Jahre-Nostalgiker nach einer CD-Ausgabe der Musik in voller Länge. Bisher mussten sie sich mit bei Ebay teuer ersteigerten Tapes begnügen, inzwischen jedoch gibt es tatsächlich Neueinspielungen der Songs (aus Copyrightgründen, weswegen auch die Namensgebung gelegentlich etwas eigenartig erscheint) mit den alten Instrumenten und (fast) in Originalbesetzung auf CD zu kaufen. Puristen werden zwar immer noch die alten Tapes bevorzugen, aber das Gänsehautgefühl beim Anhören der Lieder ist auch bei den Neueinspielungen noch da. 2 CDs mit diesen „Brand New Oldies“ gibt es schon, eine DVD ist in Arbeit. Bestellt werden können die Teile bei jpc, auch Saturn-Märkte haben sie im Angebot.