R.I.P. Patrick Swayze 1952-2009

Swayze_DarkoAuch das Hill Valley Blog trauert um diese (unter anderem) Ikone der 80er – obgleich ich seinem größten Erfolg „Dirty Dancing“ wegen des Soundtracks maximal mit gemischten Gefühlen gegenüberstehe – ein Zimmerkollege im Internat, dem man schwer widersprechen konnte, musste das Zeug immer wieder zum Einschlafen laufen haben & ich bin diesbezüglich echt übersättigt – wird er mir fehlen. Zuletzt habe ich ihn vor gar nicht allzu langer Zeit in „11:14“ (auf Blu-Ray) gesehen; auch in einem Zeitreisefilm – dem Kultstreifen „Donnie Darko“ nämlich – hatte er eine Rolle und passt also auch in diesem Sinne ins Blog. Mit der Figur (siehe Foto) ließ der Regisseur Swayze allerdings in gewisser Weise mit seinem Charme-Image spielen und sie entpuppte sich (ich hoffe, ich darf das schreiben, ohne als „Spoiler“ zu gelten) als ziemlich schmieriger Charakter…

Wir sind die, äh… die Pinheads!

Es gibt sie wirklich: Die Dozenten-Band der Musikschule Eicker aus Halver in Westfalen (www.eickermusik.de) bietet für Fans der „Zurück in die Zukunft“-Trilogie ein besonderes Highlight. Als „Pinheads“ bringen sie ein Konzertprogramm mit sämtlichen Liedern und 80er-Jahre-Stücken des ZidZ-Soundtracks zur Aufführung. Davon abgesehen spielen sie auch als Starlighters Gala-, Dinner- und 50er-Musik und kombinieren beides in Form der ZidZ-Band „Mr.Fusion“ („fusionieren“ heißt ja „sich miteinander verbinden“).
Außer den orchestralen Werken des Filmmusikkomponisten Alan Silvestri, die lediglich von CD eingespielt werden, werden selbstverständlich alle Lieder live gespielt. Das fängt an bei „The Power Of Love“ von Huey Lewis & the News, geht über „Mr. Sandman“ von den Chordettes bis hin zu „Beat It“ des unvergessenen Michael Jackson. Das gesamte Repertoire ist auf der Band-Homepage www.pinheads.de aufgeführt.
Das Programm, so die Band, ist dabei für die verschiedensten Einsätze geeignet: sei es die 80er-Jahre-Party, das nächste ZidZ-Fantreffen, Stadtfeste oder sonstige Konzerte – vielleicht auch für ein „Battle of the Bands“ (in der Hoffnung, dass Huey Lewis den Vortrag nicht vorzeitig abbricht, weil es zu laut ist).
Die professionelle Umsetzung durch die Musiker sowie die Integration multimedialer Elemente wie Videoclips und Diashows dürften ein Konzert der deutschen „Pinheads“ ganz sicher zu einem besonderes Erlebnis machen.

(mit Dank an Michael Grothe)

R.I.P. Michael Jackson 1958-2009

MJVideoWaiter„Noch nie ist jemand so hoch geflogen und so tief gefallen“, soll der britische Außenminister zum Tode Michael Jacksons gesagt haben, und auch wenn der Spruch vielleicht nicht auf seinem Mist gewachsen ist, fände ich keinen besseren. Was auch immer in den nächsten Tagen – vielleicht auch nicht ganz zu Unrecht – alles an (Schmutz-)Wäsche gewaschen und über seinen überraschenden Tod durch Herzstillstand herauskommen wird, in einer Welt ohne Michael Jackson wird definitiv etwas fehlen. Er hat nicht nur die Musikwelt nachhaltig geprägt, sondern ist durch seine „besondere“ Art ein unauslöschlicher Teil der populären Kultur geworden – die zahlreichen Anspielungen in Filmen oder Parodien wie Weird Al Yankovics „Fat“ und „Eat It“ beweisen es, und wie ihr wisst, sind auch ZidZ II („Beat It“ und der Video-Ober nach Max-Headroom-Art im Café der 80er, der „Schw-schw-schw-Schweinefleisch“ empfiehlt) und ZidZ III (Marty im Saloon) betroffen.
Na dann, lassen wir Marty McFly noch einmal den Moonwalk tanzen, um den King of Pop aus Gary, Indiana (ein persönlicher Bezug hier: aus dem Ort kam auch mein vermutlicher Großvater), eine Ikone der in den 80ern aufgewachsenen Generation – mit anderen Worten auch meiner – zu ehren: R.I.P.

Wiedergefunden: US-Wahlwerbung 2004 (alternativ)

beckett-calavicci_04Wieder ‚mal ein Beispiel dafür, dass „WWW“ auch für „Was Wäre Wenn…?“ stehen kann: Als damals die Wiederwahl von George „Dubya“ Bush anstand, habe ich mir als Vertreter der Gegenseite spaßeshalber dieses T-Shirt- bzw. Aufkleber-Motiv gebastelt (dann aber doch nicht drucken lassen – schade eigentlich). Hätte damals gut ins Blog gepasst, das gab’s aber noch nicht – feiert aber am 22. März sein 3-Jähriges! Mal sehen, wie wir das angemessen feiern 😎

(Muss ich den Shirt-Spruch eigentlich erklären?)

Ausgestorben

Wieder einmal ist es Zeit, nostalgisch zu werden ob der zahlreichen ausgestorbenen Arten… Nein, es geht nicht um irgendwelchen knuffigen Tierchen, die von der Evolution überholt oder auf irgend eine Weise vom Menschen plattgemacht wurden, sondern um die früher so beliebten und begehrten, aber heute kaum mehr in freien Wildbahn anzutreffenden Spezies ZX-81, Schwarzweißfernseher ohne Fernbedienung, Nadeldrucker (einige meiner Schüler können das Geräusch bestimmt inzwischen auch nachmachen 😉 ), oder die „Datasette“ – technische Dinosaurier also.
Zu sehen in dieser Galerie.

Musikalische Zeitreise: Wo Hindemith?

Obwohl ich die Musik nicht ganz aufgegeben habe, ist Komponieren eines der Hobbies von mir, die ich lange nicht mehr aktiv weiterverfolgt habe. Gerade sind mir ein paar „unvollendete“, auf meiner Yamaha W7 mit dem für heutige Verhältnisse unglaublich unübersichtlichen, weil mit Minimalmonitor auskommen müssenden, Sequenzer zusammengebastelte Synth-Melodien in die Hände gefallen. Mindestens eine davon (mit dem Arbeitstitel „Out There“) war sogar mal für ein dann doch nix gewordenes Horror-/Mystery-Filmprojekt eines Studienkollegen gedacht. Also hier der tiefere Sinn dieses Blog-Beitrags: Ich fände es schade, diese Dinger komplett in irgendeiner virtuellen Schublade verstauben zu lassen. Hat irgendjemand eine sinnvolle Verwendung dafür? Klar, man muss auf jeden Fall noch Arbeit reinstecken, aber dazu brauch‘ ich Motivation. Also, motiviert mich! 😉

Jorge – Out There 3,8 MB / 3:17 min.
Jorge – Orbit 4,1 MB / 3:34 min.
Jorge – Animation (Savage Mix) 3,6 MB / 3:08 min. => mit kleinen Anklängen an den Soundtrack des 64’er-Spiels „Savage“ ab ca. 1:25 min.