Musikalische Zeitreise: Wo Hindemith?

Obwohl ich die Musik nicht ganz aufgegeben habe, ist Komponieren eines der Hobbies von mir, die ich lange nicht mehr aktiv weiterverfolgt habe. Gerade sind mir ein paar „unvollendete“, auf meiner Yamaha W7 mit dem für heutige Verhältnisse unglaublich unübersichtlichen, weil mit Minimalmonitor auskommen müssenden, Sequenzer zusammengebastelte Synth-Melodien in die Hände gefallen. Mindestens eine davon (mit dem Arbeitstitel „Out There“) war sogar mal für ein dann doch nix gewordenes Horror-/Mystery-Filmprojekt eines Studienkollegen gedacht. Also hier der tiefere Sinn dieses Blog-Beitrags: Ich fände es schade, diese Dinger komplett in irgendeiner virtuellen Schublade verstauben zu lassen. Hat irgendjemand eine sinnvolle Verwendung dafür? Klar, man muss auf jeden Fall noch Arbeit reinstecken, aber dazu brauch‘ ich Motivation. Also, motiviert mich! 😉

Jorge – Out There 3,8 MB / 3:17 min.
Jorge – Orbit 4,1 MB / 3:34 min.
Jorge – Animation (Savage Mix) 3,6 MB / 3:08 min. => mit kleinen Anklängen an den Soundtrack des 64’er-Spiels „Savage“ ab ca. 1:25 min.

Michael „John“ Fox

Heute fiel mir (wie üblich unter der Dusche, wo Gedanken in die Ferne schweifen…) auf, dass ich das noch nie recherchiert habe: Wofür steht das „J.“ in „Michael J. Fox“ eigentlich wirklich?
Hier die definitive Antwort, die allerdings ebenso banal ist, wie die Sache mit Homer J. Simpson: Dort bedeutet, wie man mir glaubhaft versichert, das „J.“ einfach „Jay“…
Genau genommen steht das „J.“ in „Michael J. Fox“ in der Tat für den Allerweltsnamen „John“, auch wenn niemand – einschließlich Michael – das so benutzt oder sagt. Er selbst witzelt ja, es könnte für „Jenius“ oder „Jenuine“ (von „genuine“ = unverfälscht, echt, originell) stehen. Insofern ist die Simpsons-Variante (es einfach wie „Jay“ auszusprechen und so zu behandeln) nicht ganz falsch. Bedenkt man allerdings, wieso Michael Andrew Fox sich als Schauspieler „Michael J. Fox“ nennt, ist die „John“-Interpretation der logische Schluss. Hier die Erklärung:
Als Michael J. Fox sich bei der „Screen Actors Guild“ (auf Deutsch in etwa mit dem Spaghettiwort „Filmschauspielergewerkschaft“ zu übersetzen) einschrieb, stellte man fest, dass dort bereits ein älterer Schaupieler namens Michael Fox (1921-1996) registriert war – und es war nicht zulässig, zwei Künstler unter demselben Namen zu registrieren… Michael erschien die Abkürzung „Michael A. Fox“ aber auch nicht sinnig, da man daraus „Michael, ein Fuchs“ oder „Michael – äh – Fox???“ hätte machen können. Als Verneigung vor seinem ebenfalls nicht sehr hochgewachsenen und Dauer-jugendlichen Schauspielkollegen Michael J. Pollard (eigentlich Michael John Pollack – er hat den Namen ebenfalls geändert, vermutlich, um nicht mit dem Regisseur Sydney Pollack in Verbindung gebracht zu werden) legte er sich, wie viele von euch wohl wissen, das Kürzel „J.“ in der Mitte zu. Da hätten wir die Logikkette also: Michael John Pollack => Michael J. Pollard => Michael J. Fox => Michael „John“ Fox !