Damit meine ich nicht etwa meinen Gesundheitszustand nach Notenschluss (ist ja auch schließlich, wie schon einmal bemerkt, nicht eines meiner Lehrerblogs hier) sondern diese Comicgeschichte, die netterweise in Komplettfassung auf der offiziellen FF-Seite zu lesen ist. Obwohl ich dazu sagen muss: Wenn mir jemand einen Schulaufsatz mit der Überschrift „Zurück in die Zukunft“ abgäbe, würde ich das inzwischen als Klischee mindestens mit einer roten Wellenlinie (für nicht im eigentlichen Sinne falsch, aber auch nicht besonders toll) versehen…
Archiv des Monats: Januar 2008
Schockierende Suchbegriffe
Ich bin es ja schon gewohnt (und auch in einem Blogbeitrag darauf eingegangen), dass mindestens 1-2mal die Woche jemand dieses Blog findet, indem er/sie von Google oder Yahoo etc. wissen will, ob Michael J. Fox noch lebt. Heute hat mein Statistikprogramm mir gemeldet, jemand hätte auch nach „Christopher Lloyd gestorben“ gesucht und ich bin diesem Link einmal nachgegangen, um herauszufinden, auf welcher meiner Unterseiten man dadurch gelangen würde (diese hier ist es, mit dem Label „Cast & Crew“, daher sind dort sowohl Fox- als auch Lloyd-Meldungen zu finden).
Schock ❗ Gleich das erste Google-Suchergebnis (nebenbei bemerkt aus der Schweiz) beinhaltete den Satz „Christopher Lloyd ist im Januar 2006 gestorben.“
Äh, Moment. 2006? Ist er nicht letztes Jahr noch sehr lebendig als Doc aufgetreten?
➡ Des Rätsels Lösung natürlich: Eine Namensgleichheit mit einem Englischen Förderer kunstvoll gestalteter Gartenanlagen.
Aber für einen Moment bin ich wirklich erschrocken. 😐
Reale Gigawatt-Power
Letztes Wochenende im „real,-„-Prospekt:
Diesmal immerhin schon mit 12 statt 4,5 Volt. Aber irgendwie zweifle ich doch noch, ob das einen Blitz (oder optional eine leere Dose Bier und ein paar Bananenschalen 🙄 ) wird ersetzen können…
1.21 Gigawatt aus 3 AAA-Batterien
Am 30. April soll die erste „offizielle“ Fluxkompensator-Replica-Ausgabe erscheinen, die man bereits allerorten vorbestellen kann. Das mitgelieferte Bild sieht leider arg zweidimensional aus, so dass man im Moment fast meinen könnte, das Innenleben des Geräts sei lediglich eine beleuchtete Fotografie, aber ich hoffe mal, das entpuppt sich als optische Täuschung. Wer jedenfalls vorhat, sein Auto (möglicherweise sogar einen DeLorean?) zur Zeitmaschine umzubauen und nicht etwa wie GrandmasterA lieber einen eigenen K.I.T.T. bastelt, könnte schonmal damit anfangen. Faszinierend dabei: Zum Betrieb benötigt man weder Plutonium noch einen Mr.Fusion, sondern lediglich drei handelsübliche Micro-Batterien! Doc Browns Weltbild dürfte in Scherben liegen.
Fantastischer Fluxkompensator
Es wurde schon in diversen Foren veröffentlicht, daher hier nur kurz eine Erwähnung, nachdem ich mir den Film (ganz OK) gestern abend angeschaut habe: In „Fantastic Four – Rise of the Silver Surfer“ spricht (ungefähr in der 50. Minute) Dr. Richards davon, dass er zum Bau einer Maschine einen Fluxkompensator benötigt. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das allerdings ein Witz, der so nur in der deutschen Synchronfassung auftaucht (habe die HD-DVD mal zurückgespult und auf Englisch umgestellt, da wird der Dialog schneller ausgeblendet und von „flux capacitor“ ist nix zu hören)…
Ein Blick in die Geschichte: Die 10 schlechtesten Computer-Tastaturen aller Zeiten
Mit einer von der Sorte, die es allerdings nicht auf diese Liste geschafft hat (nachdem sie nur eine Kopie eines der dort vorgestellten Modelle war), hab‘ ich mich in der Anfangszeit auch ‚rumgeschlagen, nämlich der des Spectravideo Compumate für Atari 2600. Auch der legendäre Commodore 64 – „Brotkasten“ ist vertreten, wenn auch „nur“ auf Platz 10.
Hier der ultimative Blick auf die „Flop 10“ der 70er und 80er Jahre von PC World!
Bastelstunde für Fortgeschrittene
Dass es den ZidZ-DeLorean als Papierbausatz zum Selbstausdrucken gibt, war mir schon länger bekannt – dass allerdings auch jemand sich an die Zeitreise-Lokomotive aus Teil 3 gewagt hat… Schaut euch mal das hier an!
Ein längeres P.S. zu diesem Beitrag: Gestern erreichte mich eine Mail von Andreas Lange, der sehr ausführliche Tipps für Papier-DeLorean-Bastler geben kann, die ich unseren Lesern auf keinen Fall vorenthalten möchte. Besten Dank!
Auf www.paperinside.com/delorean gibt es extrem detaillierte Modelle der Western-Lokomotive und des DeLorean von Claudio Diaz als kostenlose Downloads zum Ausdrucken. Das Auto kann durch zusätzliche Teile in drei verschiedenen Varianten gebaut werden.
Wer nicht so routiniert im Umgang mit Schere und Klebstoff ist, kann die auch für Anfänger geeigneten DeLorean-Modelle von Shunishi Makino bauen, die man, nebenbei zusammen mit tollen Star Trek- und Star Wars-Modellen, hier herunterladen kann:
www7a.biglobe.ne.jp/%7Esf-papercraft/Gallery/delorean/delorean.html
Zum Basteln empfiehlt es sich, Papier von mindestens 120g, besser 160g zu verwenden, das es für ein paar Cent pro Blatt in jedem Kopier- oder Schreibwarenladen gibt. Für die Modelle von paperinside.com braucht man pro Modell noch je einen Bogen laser- oder tintenstrahlgeeignete transparente Folie, z. B. für Projektoren.
Bei der verwendeten Papiersorte bringt es natürlich nichts, die Seiten in Fotoqualität auszudrucken. Ich habe festgestellt, dass man mit der nächsthöheren Stufe nach „Text“ (bei Epson z. B. „Text und Bild“) die besten Ergebnisse erzielt.
Als Kleber ist die lösungsmittelhaltige (wichtig!) „Flinke Flasche“ von Uhu zu empfehlen. Ein Pritt-Stift oder das lösungsmittelfreie Uhu haben schlechtere Klebeeigenschaften, so dass Klebestellen evtl. wieder aufgehen, billige Kleber (z. B. der Alleskleber von Kodi) haben zuviel Lösungsmittel und wellen den Karton. Glaubt mir, ich habe es ausprobiert… Der Kleber sollte sparsam, an kleinen Klebestellen mit einem Zahnstocher aufgetragen werden.
Die Falzlinien können vor dem Ausschneiden mit einem Lineal und einem stumpfen Küchenmesser angeritzt werden. Ein zu scharfes Messer schneidet evtl. zu tief oder beschädigt die Oberfläche so, dass die Falzkanten später ausgefranst wirken.
Wichtig ist eine SCHARFE Schere, die auch wirklich bis zur Spitze schneidet. Außerdem kann es Sinn machen, für kleine Ecken noch eine kleinere Schere, z.B. eine gerade Nagelschere o. ä., parat zu haben.
Viel Spaß!