„…an McFly kommt außer Tokio Hotel niemand ran!“

McFly - die BandObigen bedeutungsschweren Satz fand ich als Meinung über eine durchaus erfolgreiche Boyband aus Großbritannien, von der ich allerdings – Schande über mich, der ich doch sonst in der Welt von „Zurück in die Zukunft“ sehr bewandert bin – komischerweise bisher noch keinen Song bewusst gehört hatte. Im Radio hätte mir dieser Name doch auffallen müssen… Nun gut, ich habe eben einen gänzlich anderen Musikgeschmack, aber vielleicht kann sich der eine oder andere ZIDZ-Fan mit dieser indirekten Hommage an seine Lieblingsfilme musikalisch anfreunden. Die Band hat sogar eine offizielle deutsche Webseite, die allerdings gerade nicht allzu aktuell scheint (wünschte sie mir doch heute noch ein „frohes neues Jahr“) und sich – am Rande bemerkt – auch dadurch auszeichnet, dass ich ihr die Domain vielleicht für teueres Geld hätte verkaufen können, hätte ich mich anno 1999 anders entschieden: McFly.de stand damals auf der Liste der möglichen Namen für meine ZIDZ-Webseite… Mist 😉
P.S.: Wer sich ein wenig über die Herkunft der Überschrift wundert, liegt nicht ganz falsch: Dieser Blog-Artikel verdankt seine Entstehung einer noch kurioseren Geschichte. Da haben nämlich inzwischen mehrere Blogs ein Experiment am Laufen, wie sehr allein der Name „Tokio Hotel“ in einem Beitrag die Besucher- und Kommentarzahlen in die Höhe treiben kann 😉 (Ich handle hier also sichtlich nicht uneigennützig…). Krass ist dann allerdings, dass das sogar zu funktionieren scheint, wenn die Beiträge sonst absolut nichts mit der Band zu tun haben. Na gut,ich schließe mich an: Wir beginnen mit dem Zeitverschwendungsexperiment Nummer Eins…

„Zurück in die Vergangenheit“ DVD-Cover

Zurück in die Vergangenheit - DVD-CoverZurück in die Vergangenheit - BuchZu den am 29. Juli in Deutschland erscheinenden DVDs der 1. Staffel von „Quantum Leap“ (mit dem unsäglichen deutschen Titel „Zurück in die Vergangenheit“) existiert inzwischen ein deutsches Titelbild – es ist ungewöhnlich, den Titel nach all den Jahren Quantum Leap - DVD-Covererstmals im Original-Zeichensatz zu sehen. Bisher wurde im deutschen Fernsehen die hier auf das Buch zum Film kopierte Laufschrift verwendet. Zum Vergleich habe ich auch noch das englischsprachige DVD-Cover hier eingefügt (Bilder anklicken für größere Fassungen).

Fox: Noch immer Hoffnung auf Parkinson-Heilung

Michael J. Fox heute

Michael J. Fox hofft auf ein Heilmittel für die Parkinson’sche Krankheit innerhalb seiner Lebenszeit. Die Krankheit führt nicht unmittelbar zum Tod sondern stellt ein lebenslanges Leiden für den Patienten dar. Fox, bei dem Parkinson 1991 festgestellt wurde, meint: „Manchmal sagen die Leute, jemand sei an Parkinson gestorben – das ist an sich eine falsche Aussage. Man kann an Parkinson nicht sterben, aber man ist dazu verurteilt, mit Parkinson zu sterben. Wenn man Parkinson hat, ist das nicht heilbar. Nun, ich glaube dass wir die erste Generation von Menschen sein werden, die vielleicht Parkinson haben aber nicht damit sterben werden.“

Quelle: Der Medienbote / Digital Spy

Back to the SID

BTTF 1 C=64Commodore-64-Musik habe ich ja im vorherigen Beitrag schon erwähnt. Für Klangpuristen gibt es natürlich auch noch die Option, auf die „echten“ Musiken zurückzugreifen – neben der Möglichkeit, sich die Sachen Schlussszene C=64auf einem Original-64er oder 128er anzuhören, gibt es einen guten Player für die entsprechenden SID-Files hier herunterzuladen – und dann natürlich das Bonbon für ZIDZ-Fans: Die Original-SID-Musik der Computerspiele zu den drei Filmen! BTTF 2 C=64Teil 1 gibt’s hier, Teil 2 hier und Teil 3 hier und hier… Unter anderem kann man sich interessante Coverversionen der Titelmelodie, von „Johnny B. Goode“ , „The Power of Love“ und „Doubleback“ anhören. Viel Spaß bei einer weiteren virtuellen Zeitreise 😉

Wer noch nicht genug von SID hat: Die umfangreichste Sammlung dieser Musikdateien findet ihr in der High Voltage SID Collection!

SID-Musik: Zurück in die 80er II

Als „Kind der 80er“, das unter anderem mit Commodores C=64 und Amiga „aufgewachsen“ ist möchte ich euch heute einmal einen Webtipp geben, der regelmäßig meine Nostalgie-Ader speist: Es gibt im Internet eine Szene, die sich modernen Remakes von Commodore-Musik verschrieben hat. www.c64audio.com hat inzwischen mehrere CDs mit Remixes selbst herausgebracht und bietet im Shop auch Produktionen anderer Freaks an, die es meisterhaft schaffen, die melodisch eingängigen Meisterwerke beispielsweise von Rob Hubbard und Martin Galway ins neue Jahrtausend zu transportieren – die Tunes, die sich bei einer ganzen Generation unauslöschlich ins Gehirn gebrannt haben und die trotz der Beschränkung auf 3 analoge Soundkanäle (später ergänzt durch 4-Bit-Samples, was eigentlich durch einen Fehler des Soundchips entstand: Bei Änderung der Lautstärke gab es einen kleinen Knacks, und wenn man diese „Knackse“ schnell hintereinander produzierte, konnte man einen – wenn auch wahrlich be-rauschenden – Samplekanal simulieren) einfach nur rockten. Unter remix.kwed.org gibt es regelmäßig neue Uploads – eine Adresse, an der 80er-Jahre-Fans definitiv nicht vorbeikommen!

Young Filmmaker’s Award zum Thema „Zeitreisen“

Folgende Pressemitteilung bekam ich eben vom Medienboten – wenn jemand von euch Lesern mitmacht, schreibt mir doch mal 😎

„eDward 2006“ – The Young Filmmaker’s Award zum Thema Zeitreisen ausgeschriebenEdward 2006 Logo

Zum siebten Mal ruft das eDIT Filmmaker’s Festival zum internationalen Nachwuchswettbewerb für Filmemacher unter dreißig Jahren auf. Gesucht werden Filme, die das Thema „Time Travel“ in nur dreißig Sekunden, der Kürze eines klassischen Werbespots, auf den Punkt bringen.

Keiner kennt die Zukunft und niemand weiß, was früher wirklich war. Was wäre, wenn man in die Vergangenheit reisen und in den Lauf der Geschichte eingreifen könnte, oder in die Zukunft sehen, um zu wissen, welche Entscheidungen heute richtig wären?

Im Film haben die phantastischen Möglichkeiten der Zeitreise ein ideales Medium gefunden, denn hier ist bekanntlich alles möglich. Der Klassiker „Die Zeitmaschine“ zeigt Eloi und Morlocks als Menschen der Zukunft, der Teenager Marty in „Zurück in die Zukunft“ bangt um seine Zeugung und der Wetterreporter Phil in „Und täglich grüßt das Murmeltier“ muss wieder und wieder den selben Tag durchleben. Alle diese Filme faszinieren, weil sie die Absolutheit der Zeit aufheben.

eDward 2006 sucht Spots, die sich um Fragen drehen, die uns neugierig machen und oft zugleich auch ängstigen: Wie werden wir in Zukunft leben? Was wird unser Leben beherrschen? Reisen wir ins Weltall? Gibt es Krieg und Verderben oder Glück und Gerechtigkeit für alle? Was wird aus dem Planeten Erde? Was wird aus dem Menschen? Was wird aus mir? Aber auch: Wie war das damals? Wie war es wirklich? Oder: Was würde ich ändern, wenn ich noch einmal zurück könnte? Wie sähe die Gegenwart aus, wenn die Vergangenheit anders verlaufen wäre? Und vor allem: In welche Schwierigkeiten brächte uns das Spiel mit der Zeit?

Angesprochen sind alle jungen Filmemacher unter 30 Jahren. Zu gewinnen sind Geldpreise bis zu 2.500 Euro und weitere Sachpreise. Einsendeschluss ist der 22. August 2006.

Die Preisverleihung findet während eDIT 9. Filmmaker’s Festival (24. bis 26. September 2006) in Frankfurt statt. (www.edit-ves.com).

Weitere Informationen und Anmeldeformulare unter www.ed-ward.de.

eDIT 9. Filmmaker’s Festival und eDward werden veranstaltet vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und der Hessischen Landesanstalt für Privaten Rundfunk (LPR Hessen) mit Unterstützung von hessen-media.