Dreh mich!

Immer wenn ich merke, dass ich das Blog sträflich vernachlässigt habe, gilt mein erster Blick nicht dem Netz, sondern meinem Archiv – und so habe ich auch diesmal etwas Besonderes ausgegraben, exklusiver Content sozusagen. Gleichzeitig auch wieder mal die Frage an die Leserschaft, ob irgendwer – in diesem Fall jemand, der Kurzfilme macht – etwas damit anfangen kann: Ich würde mich freuen, wenn das Teil nicht in irgendeiner virtuellen Schublade verstaubt. Es handelt sich hier um einen Drehbuchentwurf für einen Kurzfilm, mit dem ich bei einem Wettbewerb teilgenommen habe. Nachdem ich allerdings das Thema „Der große Bluff“ wohl zu sehr verbogen hatte (vielleicht war auch mein Ausflug auf die Meta-Ebene, mit dem ich die Wettbewerbs-Situation thematisiert habe – einfach reinlesen! – nicht so ’ne gute Idee, wie ich dachte, aber egal) hab‘ ich mit dem Teil leider keinen Blumentopf gewonnen. Aber es passt natürlich thematisch ins Blog, weil ich vom Thema „Zeitmaschine“ nicht lassen konnte 😉 Also, sollte sich jemand berufen fühlen, das Ding doch noch zu verfilmen… hier wäre es:

K L I C K !

Glitschig

Das englische Wort „glitch“ (in etwa: „Fehler, Fehlfunktion“, wörtlicher: „Ausrutscher“) kommt tatsächlich über das Jiddische aus dem Deutschen, daher diese Überschrift 🙄 Was manche Menschen als Fehler in der Matrix bezeichnen würden, andere wiederum als den Täglich-grüßt-das-Murmeltier – Effekt, passiert Jason „American Pie“ Biggs im gleichnamigen Kurzfilm: Er ist mit seinem „Date“ im Restaurant und ein kurzer Abschnitt des Abends (mit der „entscheidenden Frage“ auch noch…) wiederholt sich ständig. Es dauert ein wenig bis er es merkt, dann – wie sollte es anders sein – beginnt er die Situation auszunutzen. Problematisch wird es allerdings, als die Zeitschleife dann auch wieder endet…