Damit meine ich nicht etwa meinen Gesundheitszustand nach Notenschluss (ist ja auch schließlich, wie schon einmal bemerkt, nicht eines meiner Lehrerblogs hier) sondern diese Comicgeschichte, die netterweise in Komplettfassung auf der offiziellen FF-Seite zu lesen ist. Obwohl ich dazu sagen muss: Wenn mir jemand einen Schulaufsatz mit der Überschrift „Zurück in die Zukunft“ abgäbe, würde ich das inzwischen als Klischee mindestens mit einer roten Wellenlinie (für nicht im eigentlichen Sinne falsch, aber auch nicht besonders toll) versehen…
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Reale Gigawatt-Power
Letztes Wochenende im „real,-„-Prospekt:
Diesmal immerhin schon mit 12 statt 4,5 Volt. Aber irgendwie zweifle ich doch noch, ob das einen Blitz (oder optional eine leere Dose Bier und ein paar Bananenschalen 🙄 ) wird ersetzen können…
1.21 Gigawatt aus 3 AAA-Batterien
Am 30. April soll die erste „offizielle“ Fluxkompensator-Replica-Ausgabe erscheinen, die man bereits allerorten vorbestellen kann. Das mitgelieferte Bild sieht leider arg zweidimensional aus, so dass man im Moment fast meinen könnte, das Innenleben des Geräts sei lediglich eine beleuchtete Fotografie, aber ich hoffe mal, das entpuppt sich als optische Täuschung. Wer jedenfalls vorhat, sein Auto (möglicherweise sogar einen DeLorean?) zur Zeitmaschine umzubauen und nicht etwa wie GrandmasterA lieber einen eigenen K.I.T.T. bastelt, könnte schonmal damit anfangen. Faszinierend dabei: Zum Betrieb benötigt man weder Plutonium noch einen Mr.Fusion, sondern lediglich drei handelsübliche Micro-Batterien! Doc Browns Weltbild dürfte in Scherben liegen.
Fantastischer Fluxkompensator
Es wurde schon in diversen Foren veröffentlicht, daher hier nur kurz eine Erwähnung, nachdem ich mir den Film (ganz OK) gestern abend angeschaut habe: In „Fantastic Four – Rise of the Silver Surfer“ spricht (ungefähr in der 50. Minute) Dr. Richards davon, dass er zum Bau einer Maschine einen Fluxkompensator benötigt. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das allerdings ein Witz, der so nur in der deutschen Synchronfassung auftaucht (habe die HD-DVD mal zurückgespult und auf Englisch umgestellt, da wird der Dialog schneller ausgeblendet und von „flux capacitor“ ist nix zu hören)…
Bastelstunde für Fortgeschrittene
Dass es den ZidZ-DeLorean als Papierbausatz zum Selbstausdrucken gibt, war mir schon länger bekannt – dass allerdings auch jemand sich an die Zeitreise-Lokomotive aus Teil 3 gewagt hat… Schaut euch mal das hier an!
Ein längeres P.S. zu diesem Beitrag: Gestern erreichte mich eine Mail von Andreas Lange, der sehr ausführliche Tipps für Papier-DeLorean-Bastler geben kann, die ich unseren Lesern auf keinen Fall vorenthalten möchte. Besten Dank!
Auf www.paperinside.com/delorean gibt es extrem detaillierte Modelle der Western-Lokomotive und des DeLorean von Claudio Diaz als kostenlose Downloads zum Ausdrucken. Das Auto kann durch zusätzliche Teile in drei verschiedenen Varianten gebaut werden.
Wer nicht so routiniert im Umgang mit Schere und Klebstoff ist, kann die auch für Anfänger geeigneten DeLorean-Modelle von Shunishi Makino bauen, die man, nebenbei zusammen mit tollen Star Trek- und Star Wars-Modellen, hier herunterladen kann:
www7a.biglobe.ne.jp/%7Esf-papercraft/Gallery/delorean/delorean.html
Zum Basteln empfiehlt es sich, Papier von mindestens 120g, besser 160g zu verwenden, das es für ein paar Cent pro Blatt in jedem Kopier- oder Schreibwarenladen gibt. Für die Modelle von paperinside.com braucht man pro Modell noch je einen Bogen laser- oder tintenstrahlgeeignete transparente Folie, z. B. für Projektoren.
Bei der verwendeten Papiersorte bringt es natürlich nichts, die Seiten in Fotoqualität auszudrucken. Ich habe festgestellt, dass man mit der nächsthöheren Stufe nach „Text“ (bei Epson z. B. „Text und Bild“) die besten Ergebnisse erzielt.
Als Kleber ist die lösungsmittelhaltige (wichtig!) „Flinke Flasche“ von Uhu zu empfehlen. Ein Pritt-Stift oder das lösungsmittelfreie Uhu haben schlechtere Klebeeigenschaften, so dass Klebestellen evtl. wieder aufgehen, billige Kleber (z. B. der Alleskleber von Kodi) haben zuviel Lösungsmittel und wellen den Karton. Glaubt mir, ich habe es ausprobiert… Der Kleber sollte sparsam, an kleinen Klebestellen mit einem Zahnstocher aufgetragen werden.
Die Falzlinien können vor dem Ausschneiden mit einem Lineal und einem stumpfen Küchenmesser angeritzt werden. Ein zu scharfes Messer schneidet evtl. zu tief oder beschädigt die Oberfläche so, dass die Falzkanten später ausgefranst wirken.
Wichtig ist eine SCHARFE Schere, die auch wirklich bis zur Spitze schneidet. Außerdem kann es Sinn machen, für kleine Ecken noch eine kleinere Schere, z.B. eine gerade Nagelschere o. ä., parat zu haben.
Viel Spaß!
Jahresvorschau 2008
Statt des üblichen Rückblicks auf 2007 empfehle ich (passend zum Thema „Zeitreisen“ natürlich) folgenden Link, der z.B. die Zukunft von Vorratsdatenspeicherung und wachsendem Überwachungs- und Sicherheitswahn humoristisch vorzeichnet (die dort noch fiktiven Ideen des Herrn Schäuble erscheinen mir gar nicht so weit hergeholt – beunruhigend eigentlich! 😯 )
Wollen mal hoffen, dass das dann schon das Schlimmste gewesen sein wird 😈
Baque tou ze fioutioure
In der Tat ist der Filmtitel nicht nur im Englischen und Deutschen zum geflügelten Wort geworden, das auch immer wieder variiert wird – wäre auch ziemlich unwahrscheinlich, wenn nur diese beiden Sprachen betroffen wären. Hier ‚mal zwei Beispiele aus dem Französischen:
Die Überschrift dieses Comic-Artikels, der einen Blick zurück in die Vergangenheit des Autors darstellt: les-monologues-du-nombril.over-blog.fr/article-14597807.html
…oder auch dieser Scan aus einer französischen Gratiszeitung mit einem „Post-Punk“-Konzerthinweis unter dem schönen Titel „Retour vers le No Future“:

Wieder einmal Dank an JaVa für den Beitrag!
Glitschig
Das englische Wort „glitch“ (in etwa: „Fehler, Fehlfunktion“, wörtlicher: „Ausrutscher“) kommt tatsächlich über das Jiddische aus dem Deutschen, daher diese Überschrift 🙄 Was manche Menschen als Fehler in der Matrix bezeichnen würden, andere wiederum als den Täglich-grüßt-das-Murmeltier – Effekt, passiert Jason „American Pie“ Biggs im gleichnamigen Kurzfilm: Er ist mit seinem „Date“ im Restaurant und ein kurzer Abschnitt des Abends (mit der „entscheidenden Frage“ auch noch…) wiederholt sich ständig. Es dauert ein wenig bis er es merkt, dann – wie sollte es anders sein – beginnt er die Situation auszunutzen. Problematisch wird es allerdings, als die Zeitschleife dann auch wieder endet…
Back to the West Pt. 6
Nein, ihr habt keinen Teil verpasst – aber laut Java sollen da noch ein paar Zwischenbilder kommen, um die Hintergründe zu erklären (wenn ich das richtig verstanden habe, kommt der geheimnisvolle Fremde zu McFly, weil er ihn anscheinend beim Kartenspiel betrogen hat, und will sich rächen…)
In Bild 6 also tut der Comic-McFly das einzig Vernünftige in dieser Situation: Er flüchtet mit der Zeitmaschine & den Worten „Komm in ungefähr 100 Jahren wieder, Dreckskerl!“ (sinngemäß übersetzt).

