UPDATE: Seit heute läuft die Abstimmungsperiode – wenn’s euch gefällt, wäre es toll, wenn ihr mir aufs Siegertreppchen helfen könntet 
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Die diesjährige (schon 15. von insgesamt 100!) “Star Trek” – Weihnachtsvorlesung der Fachhochschule Zweibrücken am Donnerstag, den 15. Dezember 2011, befasst sich mit dem Thema “Zeitreisen und temporale Logik” – auch wenn das Ganze quasi in einem anderen (Serien-) Universum stattfindet, sicherlich eine interessante Veranstaltung auch für ZidZ-Fans. Nebenbei gibt es auch ein paar Wohltätigkeits-Auktionen mit signierter “Star Trek” – (Sekundär-) Literatur… Mehr Infos unter diesem Link!
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Nicht vergessen: In der Nacht zum Sonntag, den 30.10.2011, gibt es zum Umstieg von der Sommer- (MESZ) auf die Winterzeit (MEZ) wieder einmal eine staatlich verordnete Zeitschleife à la “…und täglich grüßt das Murmeltier”. Naja, fast jedenfalls: Zumindest wird die Stunde zwischen 2:00 und 3:00 Uhr nachts an jenem Datum gleich zweimal stattfinden. Das heißt nicht notwendigerweise, dass ihr – falls ihr überhaupt wach seid – 2x das gleiche machen (oder träumen) müsst: Es genügt, eure Uhren (notfalls auch erst am nächsten Morgen) um eine Stunde zurückzustellen.
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Der Roman wird auf dem Klappentext übrigens als “Ideen-Thriller” bezeichnet, was insofern treffend ist, als neben der Haupthandlung eben immer wieder philosophiert wird, sei es über das Verständnis der Menschen von ihrer Geschichte oder das Wesen der Zeit allgemein – eins der Beispiele hat es mir besonders angetan, stellt der Autor doch den Vergleich zwischen einem Spiegel als Fenster in die unmittelbare Vergangenheit (schließlich brauchen Licht- und Nervensignale ja ein bisschen Zeit, bis sie in den Spiegel und wieder hinaus respektive von den Augen ins Gehirn gewandert sind und ich mein Spiegelbild wahrnehmen kann) und der leichten Zeitverzögerung, mit der Rundfunksender ihre Ausstrahlungen versehen, um gegebenenfalls z.B. verbale “Ausrutscher” ihrer Moderatoren abfangen zu können – meine Erfahrungen mit der entsprechenden Vorrichtung habe ich bereits selbst in einer Kurzgeschichte verarbeitet
“Die Chronosphäre ist ein neues Spielsystem, das wie ein Kompass für Zeitreisen funktioniert. Das Portal, das dem Spieler erlaubt, Gegenden und Zeitperioden als Reiseziele auszuwählen, funktioniert so ähnlich wie ein Startmenü (…) Der Spieler reist durch die Zeit, indem er frei zwischen allen Raumzeit-Standorten wählen kann, an denen Tore geöffnet wurden. Und obwohl diese Standorte in der Zukunft liegen, hat man die Option, die Zeit zurückzudrehen, so dass es möglich wird, viele verschiedene historische Möglichkeiten zu erleben.
(…) Die Chronosphäre teilt sich abhängig von den Entscheidungen des Spielers in mehrere verschiedene Pfade auf, und diese einzelnen Pfade ändern sich auch noch abhängig davon, was man tatsächlich tut. Man kann (…) Nebenmissionen erfüllen und die Zeit in jedem Bereich zurückdrehen, um mit allen Möglichkeiten zu spielen. (…) Die Abfolge von Bereichen, die mit der Chronosphäre zugänglich sind, wurde so strukturiert, dass alle Handlungen und Entscheidungen des Spielers das Gameplay beeinflussen. Gelegenheitsspieler können die Chronosphäre in ähnlicher Weise verwenden, wie sie eine Lieblingswebsite durchstöbern: Sie können quasi zwischen all den verschiedenen Programmen und Filmen wählen, die verfügbar sind. Es sind aber auch Elemente enthalten, die sich an die etwas hingebungsvolleren Spieler richten, indem sie ihnen durch die Erkundung aller verschiedenen Zeiten und Orte größere Spielherausforderungen stellen – um zusätzliche Geheimnisse zu entdecken, die auch die verschiedenen Enden enthalten, die in den verschiedenen Pfaden verborgen sind.
(…) Die Hauptcharaktere aus dem Originalspiel FINAL FANTASY XIII treten bei dieser Reise durch die Zeit in Erscheinung, deswegen werden wir ihnen in vielen verschiedenen Situationen und Aufmachungen begegnen. Ich bin mir sicher, dass die Fans des Originalspiels sich darauf freuen werden, sie wiederzusehen und zu sehen, wie sie sich über die Jahre verändert haben!
(…) Es wird möglich sein, die Zeit in allen Bereichen zurückzudrehen, die man besucht, und sie erneut zu spielen. Charakterlevel und Ausrüstung usw. werden mitgenommen, so dass es möglich sein wird, das Spiel so zu spielen, als wäre es ein „Neues Spiel plus“ für jedes Areal zu verschiedenen Zeiten. Es wird möglich sein, nachdem man das Spiel durchgespielt hat, das Spiel von Beginn an mit den hochgelevelten Charakteren zu spielen.”
Die Langfassung des Interviews gibt’s z.B. hier…
Ausstrahlungstermine:
Ab 23. Oktober 2011, jeweils sonntags, 19.30 Uhr, im ZDF
Ab 24. Oktober 2011, montags und dienstags, 20.15 Uhr, in ZDFneo
Titel/Themen:
1. Der große Aufbruch
2. Ewiges Rom
3. Abenteuer Mittelalter
4. Entdecker und Eroberer
5. Weltreiche und Revolutionen
6. Kriege und Supermächte
P.S.: Buch und CD sind bereits vorbestellbar – achtet dabei mal auf die Titelbilder: Bei der CD schlüpft nämlich Hape Kerkeling in die Rollen der auf dem Buch abgebildeten “originalen” historischen Gestalten! Wenn ich das richtig sehe, soll es wohl auch in der TV-Serie ein paar Gelegenheiten für seine Liebe zur Verkleidung geben…
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Um eines gleich vorwegzuschicken: So eine Geschichte ist schon oft erzählt worden – als Kurzgeschichte, als Komödie, als High-Tech-Krimi… und doch: So sehr hineingezogen hat mich lange keine mehr – vermutlich auch deswegen, weil die Form des 90-Minuten-Films, der Kurzgeschichte oder der TV-Miniserie das einfach nicht zulassen und nur ein ordentlicher, altmodischer Roman das kann. Und wenn er dafür schon im Taschenbuchformat über 400 Seiten braucht, die man trotz einer berufsbedingt ankonditionierten Abneigung gegen allzu “dicke Wälzer” nicht mehr aus der Hand legen kann, dann ist das ein verdammt gelungener Roman. Ich rede von “Jeder Tag endet mit dem Tod” von Michael Schröder, einer Entdeckung der “Community” des EPIDU-Verlags, den ich mir zunächst mit dem Stempel “‘…und täglich grüßt das Murmeltier’ als Krimi” im Kopf und daher “nur” einer durch mein Blog-Fachgebiet begründeten Neugier habe schicken lassen, der es aber rückblickend ganz eindeutig verdient hat, sich ein eigenes und umfassenderes Bild zu machen. Regelmäßige Leser wissen natürlich, dass ich die Art von Geschichte (Zeitreisen / Zeitschleifen) sehr gerne mag, weswegen ich immer wieder aufs Neue gespannt bin, wie sich andere, neue Figuren in der mir sehr vertrauten Situation verhalten werden, in die ich mich auch schon öfters selbst hineingedacht habe. Mithin bin ich nicht vorurteilsfrei und Teile dieser “Vorurteile” sind durchaus von gewissem Wohlwollen geprägt; man möge diese Rezension also keineswegs als den Versuch ansehen, ein gänzlich objektives Urteil abzugeben – was aber wohl auch nicht notwendigerweise die Absicht einer solchen ist… Aber Moment: Zeitsprung an den Anfang.
Die Gründer des EPIDU-Verlags (selbst eine besondere Erwähnung wert, handelt es sich doch um einen sogenannten “Web 2.0-Verlag”, bei dem eine “Community” über die Veröffentlichung von Werken v.a. neuer, bislang unbekannter Autoren mitbestimmen darf) betreiben eine nette kleine Plattform für Bloggerinnen und Blogger, die sich im weitesten Sinne mit Literatur beschäftigen. Die Webadresse lautet “bloggdeinbuch.de“, was es schon ganz gut beschreibt: In Zusammenarbeit mit verschiedenen Verlagen können dort Rezensionsexemplare von Büchern geordert werden, die dann innerhalb eines Monats auf dem jeweiligen Blog besprochen werden sollen. Bloggdeinbuch.de vereinfacht dabei die Antragsformalitäten und sorgt über eine zentrale Besprechungs-Datenbank auch noch für die weitere Verbreitung der jeweiligen Rezensionen (von denen dort nur jeweils eine unvollständige Fassung zu lesen ist) und damit auch der betroffenen Blogs. Ich habe mich dort mal angemeldet, nachdem ich im Verzeichnis lieferbarer Bücher auf diesen Krimi mit der bekannten “ein Tag wiederholt sich immer und immer wieder, bis alles zu einem guten Ende kommt” – Thematik gestoßen bin, der ganz offensichtlich gut ins Hill Valley Blog passen würde.