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Hill Valley Blog » Zeitreisen http://blog.hillvalley.de "Zurück in die Zukunft" und mehr Wed, 01 Feb 2012 19:38:39 +0000 en hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.3.1 UPDATE: Sand im Zeitmaschinengetriebe http://blog.hillvalley.de/2012/02/sand-im-zeitmaschinengetriebe/ http://blog.hillvalley.de/2012/02/sand-im-zeitmaschinengetriebe/#comments Tue, 31 Jan 2012 23:01:00 +0000 Jorge http://blog.hillvalley.de/?p=2375 Hier klicken, um zum eBook zu gelangenUPDATE: Seit heute läuft die Abstimmungsperiode – wenn’s euch gefällt, wäre es toll, wenn ihr mir aufs Siegertreppchen helfen könntet :cool:
Ein Schreibwettbewerb bei BookRix.de, zu dem ich meine pseudo-autobiografische Geschichte “Delay” eingereicht habe. Vielleicht fühl(t)en sich ja auch andere Blogleser berufen? Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt auf neues Material zu “unserem” Lieblingsthema… 

 

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Fortbildungsmaßnahme http://blog.hillvalley.de/2011/12/fortbildungsmasnahme/ http://blog.hillvalley.de/2011/12/fortbildungsmasnahme/#comments Thu, 08 Dec 2011 14:49:06 +0000 Jorge http://blog.hillvalley.de/?p=2321 Die diesjährige (schon 15. von insgesamt 100!) “Star Trek” – Weihnachtsvorlesung der Fachhochschule Zweibrücken am Donnerstag, den 15. Dezember 2011, befasst sich mit dem Thema “Zeitreisen und temporale Logik” – auch wenn das Ganze quasi in einem anderen (Serien-) Universum stattfindet, sicherlich eine interessante Veranstaltung auch für ZidZ-Fans. Nebenbei gibt es auch ein paar Wohltätigkeits-Auktionen mit signierter “Star Trek” – (Sekundär-) Literatur… Mehr Infos unter diesem Link!
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Winterzeitschleife http://blog.hillvalley.de/2011/10/winterzeitschleife/ http://blog.hillvalley.de/2011/10/winterzeitschleife/#comments Sat, 29 Oct 2011 06:08:04 +0000 Jorge http://blog.hillvalley.de/?p=543 Nicht vergessen: In der Nacht zum Sonntag, den 30.10.2011, gibt es zum Umstieg von der Sommer- (MESZ) auf die Winterzeit (MEZ) wieder einmal eine staatlich verordnete Zeitschleife à la “…und täglich grüßt das Murmeltier”. Naja, fast jedenfalls: Zumindest wird die Stunde zwischen 2:00 und 3:00 Uhr nachts an jenem Datum gleich zweimal stattfinden. Das heißt nicht notwendigerweise, dass ihr – falls ihr überhaupt wach seid – 2x das gleiche machen (oder träumen) müsst: Es genügt, eure Uhren (notfalls auch erst am nächsten Morgen) um eine Stunde zurückzustellen.
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Zeitreise mit “Galileo” http://blog.hillvalley.de/2011/10/zeitreise-mit-galileo/ http://blog.hillvalley.de/2011/10/zeitreise-mit-galileo/#comments Thu, 13 Oct 2011 15:12:21 +0000 Jorge http://blog.hillvalley.de/?p=2239 Nein, weder Signore Galilei noch der europäische GPS-Konkurrent sind gemeint, sondern das ProSieben-Magazin:
Mit dem Smartphone in die Vergangenheit reisen – dazu lädt der Sender vom 17. bis 21. Oktober 2011 ein. Mit einer Kombination von Smartphone und TV können Abenteuerlustige im Rahmen einer Zeitreise Quizfragen beantworten und sich so mit anderen Mitspielern messen. Mitspielende können außerdem mit ihrem Smartphone Goldmünzen vom TV-Bildschirm einsammeln, um in der mittelalterlichen Standesordnung aufzusteigen – im Idealfall bis zum Burgherrn. Die dazu nötige “Zeitreise-App” für Smartphones gibt es ab 17. Oktober 2011 kostenfrei im App Store und Android Market: Einfach herunterladen, das Smartphone während der Sendung vor den Bildschirm halten und interaktiv mitspielen.

(gekürzte Pressemeldung)

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Guðjón Ólafssons Zeitreise als Laborratte http://blog.hillvalley.de/2011/10/gudjon-olafssons-zeitreise-als-laborratte/ http://blog.hillvalley.de/2011/10/gudjon-olafssons-zeitreise-als-laborratte/#comments Tue, 04 Oct 2011 18:41:40 +0000 Jorge http://blog.hillvalley.de/?p=2195 Das “Sagenhafte Island” ist dieses Jahr Ehrengast der Frankfurter Buchmesse; in diesem Zusammenhang hatte blogg-dein-buch.de in letzter Zeit überdurchschnittlich viele isländische Werke im Angebot der zu rezensierenden Bücher. Eines davon hat mich – wie auch bei der letzten Runde – wegen des Themas “Zeitreise” natürlich besonders angesprochen; ich durfte inzwischen tatsächlich ein Rezensionsexemplar des Romans mit dem oben genannten Titel genauer unter die Lupe nehmen.
Hermann Stefánsson – von dem ich, nachdem ich im Gegensatz z.B. zu meiner Schwägerin, (noch) keinen speziellen Draht zu Island habe, ehrlich gesagt noch nichts gehört oder gelesen hatte – hat mit dem Roman Guðjón Ólafssons Zeitreise als Laborratte 2008 offenbar bereits das dritte Buch herausgebracht, das von den Protagonisten Guðjón Ólafsson und Helena erzählt. In diesem Roman hat Guðjón nach einem Unfall – oder war es ein Überfall? – sein Gedächtnis und zunächst auch seine Sprachfähigkeit verloren. Nach und nach muss er sich sein Leben wieder erschließen. Seine Freundin Helena, in deren Perspektive regelmäßig gewechselt wird, kommt mit alledem nicht klar und zieht sich in ihrem Job als Übersetzerin aufs Land zurück wo eine krimiartige Nebenhandlung eröffnet wird, die sich erst um einiges später wieder etwas unmittelbarer mit Guðjóns Erzählfaden verknüpft. Er dagegen wird Teil (oder ist er es bereits geworden? Raum- und Zeitverwirrung greifen hier sehr leicht auf den Leser über…) eines bizarren Experiments, verbunden u.a. mit der umstrittenen Urknall-Forschung im Schweizer CERN-Labor, das schon einmal für einen Zeitreise- oder vielmehr “-Stillstand”-Roman (“42″ von Thomas Lehr) herhalten musste. Er erlebt dabei Visionen bzw. Erfahrungen und Erinnerungen aus Sicht von geschichtlichen Personen… bis in die Zeit Jesu Christi!
Zu bemerken ist, dass der Verlag mit dem Titel einen “Spoiler” produziert hat – das kann man auch dem Klappentext, ähnlich wie bei meiner letzten Rezension, anlasten: Die Hinweise, dass es nämlich im Grunde nicht nur um die Geschichte eines Mannes mit Gedächtnisverlust geht, der – aus welchen Gründen auch immer – “Erinnerungen an die Vergangenheit” anderer Menschen hat, sondern eben um ein beabsichtigtes Zeitreiseexperiment, sind im Text sehr subtil verborgen. Ab und an streuen die Figuren, mit denen Ólafsson interagiert, das Thema ein, und auch er selbst philosophiert unter anderem über die Zeit und diesbezügliche physikalische Experimente – aber doch meistens eher durch das Gedankenwirrwar in seinem Gehirn motiviert: Dass da wirklich ein Zusammenhang besteht zwischen den Spritzen seines Arztes und den Experimenten im CERN, und dass es dabei wirklich um Bewusstseins-Zeitreisen geht, wird erst in der zweiten Hälfte des Romans so richtig klar – aber der Effekt dieser langsam einsetzenden Erkenntnis wird durch den sperrigen deutschen Titel m.E. verdorben. Zum Vergleich: Das Original hieß einfach und kurz “Algleymi”, was soviel bedeutet wie “Entzücken”, “Euphorie”, im englischen Titel des Buches – ebenfalls nur in einem Wort – auch als “Nirvana” oder “Vergessen(heit)” übersetzt. Ansonsten kann die erst 2011 erschienene deutsche Fassung aber in jeder Hinsicht glänzen: Der Übersetzer Richard Kölbl schafft es, sowohl wissenschaftliche Sprache als auch kulturelle Anspielungen ebenso wie die Sprachspielereien – ja zu Beginn auch einfach Sprachfetzen zu nennen, die unter anderem die Tatsache illustrieren, dass Guðjón Ólafssons Sprachzentrum durch den Unfall gelitten hat – mit einer Leichtigkeit ins Deutsche zu übertragen, die einen vergessen lässt, dass es sich nicht um einen Originaltext handelt. Das Buch mag nicht immer einfach zu “verdauen”/verstehen sein, aber für mich als Bewunderer auch experimenteller sprachlicher Finesse war es auf der Bahnfahrt, während der ich es gelesen habe, definitiv mehr Genuss als Anstrengung. In einem 5-Sterne-System würde ich ihm “nur” 4 statt 5 Sterne geben, um meine Bewusstheit dessen zum Ausdruck zu bringen, dass das durchaus nicht für jeden Leser so sein mag – auch hier noch einmal der Hinweis auf “42″, das manchen Leser vor ähnliche Probleme stellt.
Der Roman wird auf dem Klappentext übrigens als “Ideen-Thriller” bezeichnet, was insofern treffend ist, als neben der Haupthandlung eben immer wieder philosophiert wird, sei es über das Verständnis der Menschen von ihrer Geschichte oder das Wesen der Zeit allgemein – eins der Beispiele hat es mir besonders angetan, stellt der Autor doch den Vergleich zwischen einem Spiegel als Fenster in die unmittelbare Vergangenheit (schließlich brauchen Licht- und Nervensignale ja ein bisschen Zeit, bis sie in den Spiegel und wieder hinaus respektive von den Augen ins Gehirn gewandert sind und ich mein Spiegelbild wahrnehmen kann) und der leichten Zeitverzögerung, mit der Rundfunksender ihre Ausstrahlungen versehen, um gegebenenfalls z.B. verbale “Ausrutscher” ihrer Moderatoren abfangen zu können – meine Erfahrungen mit der entsprechenden Vorrichtung habe ich bereits selbst in einer Kurzgeschichte verarbeitet :cool:
In der Kritik wird, wie netzseitig zu lesen ist und, wie ich denke, ganz zu Recht, die Qualität des “avantgardistischen Werkes” in der isländischen wie auch “egozentrischen Literatur” und damit verbunden Hermann Stefánssons feiner Sinn für Humor einhellig gelobt. Von der Erwähnung stark Science-Fiction-lastiger Passagen abgeschreckte Leser vorliegender Rezension mögen beruhigt sein, denn sie können jenen m.E. in der Summe nicht ersticken.
Bestellen kann man das Buch natürlich über Amazon oder direkt beim Verlag; in beiden Fällen ist das Ganze portofrei! Ich bedanke mich wieder einmal bei BloggDeinBuch.de sowie beim Litteraturverlag (sic) Roland Hoffmann für die Vermittlung bzw. Zurverfügungstellung eines Rezensionsexempars.
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Final Fantasy XIII-2: Zeitreisen als “elementares Feature” http://blog.hillvalley.de/2011/09/final-fantasy-xiii-2-zeitreisen-als-elementares-feature/ http://blog.hillvalley.de/2011/09/final-fantasy-xiii-2-zeitreisen-als-elementares-feature/#comments Sat, 17 Sep 2011 17:41:34 +0000 Jorge http://blog.hillvalley.de/?p=2185 In einem Interview mit Motomu Toriyama, dem Game Director von FINAL FANTASY XIII-2, welches Anfang 2012 erscheinen soll, wird die Chronosphäre vorgestellt – ein elementares, neues Feature, das es dem Spieler ermöglicht, durch die Zeit zu reisen und so Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu beeinflussen. Einige interessante Auszüge:

“Die Chronosphäre ist ein neues Spielsystem, das wie ein Kompass für Zeitreisen funktioniert. Das Portal, das dem Spieler erlaubt, Gegenden und Zeitperioden als Reiseziele auszuwählen, funktioniert so ähnlich wie ein Startmenü (…) Der Spieler reist durch die Zeit, indem er frei zwischen allen Raumzeit-Standorten wählen kann, an denen Tore geöffnet wurden. Und obwohl diese Standorte in der Zukunft liegen, hat man die Option, die Zeit zurückzudrehen, so dass es möglich wird, viele verschiedene historische Möglichkeiten zu erleben.
(…) Die Chronosphäre teilt sich abhängig von den Entscheidungen des Spielers in mehrere verschiedene Pfade auf, und diese einzelnen Pfade ändern sich auch noch abhängig davon, was man tatsächlich tut. Man kann (…) Nebenmissionen erfüllen und die Zeit in jedem Bereich zurückdrehen, um mit allen Möglichkeiten zu spielen. (…) Die Abfolge von Bereichen, die mit der Chronosphäre zugänglich sind, wurde so strukturiert, dass alle Handlungen und Entscheidungen des Spielers das Gameplay beeinflussen. Gelegenheitsspieler können die Chronosphäre in ähnlicher Weise verwenden, wie sie eine Lieblingswebsite durchstöbern: Sie können quasi zwischen all den verschiedenen Programmen und Filmen wählen, die verfügbar sind. Es sind aber auch Elemente enthalten, die sich an die etwas hingebungsvolleren Spieler richten, indem sie ihnen durch die Erkundung aller verschiedenen Zeiten und Orte größere Spielherausforderungen stellen – um zusätzliche Geheimnisse zu entdecken, die auch die verschiedenen Enden enthalten, die in den verschiedenen Pfaden verborgen sind.
(…) Die Hauptcharaktere aus dem Originalspiel FINAL FANTASY XIII treten bei dieser Reise durch die Zeit in Erscheinung, deswegen werden wir ihnen in vielen verschiedenen Situationen und Aufmachungen begegnen. Ich bin mir sicher, dass die Fans des Originalspiels sich darauf freuen werden, sie wiederzusehen und zu sehen, wie sie sich über die Jahre verändert haben!
(…) Es wird möglich sein, die Zeit in allen Bereichen zurückzudrehen, die man besucht, und sie erneut zu spielen. Charakterlevel und Ausrüstung usw. werden mitgenommen, so dass es möglich sein wird, das Spiel so zu spielen, als wäre es ein „Neues Spiel plus“ für jedes Areal zu verschiedenen Zeiten. Es wird möglich sein, nachdem man das Spiel durchgespielt hat, das Spiel von Beginn an mit den hochgelevelten Charakteren zu spielen.”

Die Langfassung des Interviews gibt’s z.B. hier

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Terra Hape http://blog.hillvalley.de/2011/09/terra-hape/ http://blog.hillvalley.de/2011/09/terra-hape/#comments Tue, 06 Sep 2011 18:25:09 +0000 Jorge http://blog.hillvalley.de/?p=2155 Besonders gefallen an der Meldung, dass Hape Kerkeling die neue 6-teilige “Terra X”-Reihe mit dem Untertitel “Unterwegs in der Weltgeschichte” übernehmen wird, hat mir natürlich auch die durch den Essayisten angestellte Querverbindung zur klassischen Zeitreise-Serie “Time Tunnel”… Ich rechne ja nun nicht direkt damit, dass die ZDF-Dokumentarfilmer Hape tatsächlich in eine Zeitmaschine steigen lassen (und unter dem Begriff “Teleportation”, der dort verwendet wird, versteht man normalerweise auch etwas anderes), wenn er das nächste Mal “Ich bin dann mal weg!” ruft. Aber ich kann ihn mir mit seiner Begeisterungsfähigkeit und Authentizität gut als “Reiseführer” – so wiederum der Pressetext –  bzw. Identifikationsfigur der Zuschauer bei einem solchen Trip in die Weltgeschichte vorstellen. In gewisser Weise übernimmt er damit die Rolle von Michael J. Fox als Marty McFly in “Zurück in die Zukunft”, dessen Rolle ja auch zuallererst darin bestand, sozusagen stellvertretend für den außenstehenden (Kino-)Zuschauer zu staunen und auf all die fremden Eindrücke, die den Zeitreisenden überfallen, zu reagieren…

Ausstrahlungstermine:
Ab 23. Oktober 2011, jeweils sonntags, 19.30 Uhr, im ZDF
Ab 24. Oktober 2011, montags und dienstags, 20.15 Uhr, in ZDFneo

Titel/Themen:
1. Der große Aufbruch
2. Ewiges Rom
3. Abenteuer Mittelalter
4. Entdecker und Eroberer
5. Weltreiche und Revolutionen
6. Kriege und Supermächte

P.S.: Buch und CD sind bereits vorbestellbar – achtet dabei mal auf die Titelbilder: Bei der CD schlüpft nämlich Hape Kerkeling in die Rollen der auf dem Buch abgebildeten “originalen” historischen Gestalten! Wenn ich das richtig sehe, soll es wohl auch in der TV-Serie ein paar Gelegenheiten für seine Liebe zur Verkleidung geben…

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Austauschschüler auf Zeitreise http://blog.hillvalley.de/2011/08/austauschschuler-auf-zeitreise/ http://blog.hillvalley.de/2011/08/austauschschuler-auf-zeitreise/#comments Wed, 24 Aug 2011 21:19:23 +0000 Jorge http://blog.hillvalley.de/?p=2104 Wie bereits im letzten Jahr bietet into Schüleraustausch, Anbieter von Auslandsaufenthalten, den (mittlerweile zweiten) “into’s Top-Botschafter”-Wettbewerb an. Bis zum 30.09. sollen die Teilnehmer kreative, selbsterstellte Videos ins Netz stellen. Das diesjährige Motto ist “Zeitreise”: die Teilnehmer sollen sich vorstellen, wie ein Schüleraustausch in einem anderen Land – jedoch zu einer anderen Zeit – ausgesehen haben könnte.
Über die Gewinner kann dann bis zum 31.Oktober auf der Onlineplattform www.into-topbotschafter.de abgestimmt werden. Danach erhalten die drei Teilnehmer mit den meisten Stimmen jeweils ein Vollstipendium für das Land ihrer Wahl. Zur Auswahl stehen neben den USA auch Argentinien, Brasilien, England, Spanien, Italien, Schottland oder Südafrika
“Damit viele neue Ideen kommen, haben wir uns dieses Jahr bewusst für ein Motto entschieden. Der Name “Topbotschafter” bleibt aber, denn es ist ja die Grundidee, dass wir Jugendliche suchen, die Deutschland im Ausland am besten repräsentieren. Hierbei ist Motivation und Engagement ausschlaggebend und nicht der Notenschnitt”, so Antonia Fisher, Betreuerin des Wettbewerbs.
Weitere Informationen: www.into-topbotschafter.de und www.into-schueleraustausch.de

(gekürzte Pressemeldung)

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Jeder Tag endet mit dem Tod http://blog.hillvalley.de/2011/08/jeder-tag-endet-mit-dem-tod/ http://blog.hillvalley.de/2011/08/jeder-tag-endet-mit-dem-tod/#comments Mon, 15 Aug 2011 09:11:21 +0000 Jorge http://blog.hillvalley.de/?p=2082 Um eines gleich vorwegzuschicken: So eine Geschichte ist schon oft erzählt worden – als Kurzgeschichte, als Komödie, als High-Tech-Krimi… und doch: So sehr hineingezogen hat mich lange keine mehr – vermutlich auch deswegen, weil die Form des 90-Minuten-Films, der Kurzgeschichte oder der TV-Miniserie das einfach nicht zulassen und nur ein ordentlicher, altmodischer Roman das kann. Und wenn er dafür schon im Taschenbuchformat über 400 Seiten braucht, die man trotz einer berufsbedingt ankonditionierten Abneigung gegen allzu “dicke Wälzer” nicht mehr aus der Hand legen kann, dann ist das ein verdammt gelungener Roman. Ich rede von “Jeder Tag endet mit dem Tod” von Michael Schröder, einer Entdeckung der “Community” des EPIDU-Verlags, den ich mir zunächst mit dem Stempel “‘…und täglich grüßt das Murmeltier’ als Krimi” im Kopf und daher “nur” einer durch mein Blog-Fachgebiet begründeten Neugier habe schicken lassen, der es aber rückblickend ganz eindeutig verdient hat, sich ein eigenes und umfassenderes Bild zu machen. Regelmäßige Leser wissen natürlich, dass ich die Art von Geschichte (Zeitreisen / Zeitschleifen) sehr gerne mag, weswegen ich immer wieder aufs Neue gespannt bin, wie sich andere, neue Figuren in der mir sehr vertrauten Situation verhalten werden, in die ich mich auch schon öfters selbst hineingedacht habe. Mithin bin ich nicht vorurteilsfrei und Teile dieser “Vorurteile” sind durchaus von gewissem Wohlwollen geprägt; man möge diese Rezension also keineswegs als den Versuch ansehen, ein gänzlich objektives Urteil abzugeben – was aber wohl auch nicht notwendigerweise die Absicht einer solchen ist… Aber Moment: Zeitsprung an den Anfang.
Die Gründer des EPIDU-Verlags (selbst eine besondere Erwähnung wert, handelt es sich doch um einen sogenannten “Web 2.0-Verlag”, bei dem eine “Community” über die Veröffentlichung von Werken v.a. neuer, bislang unbekannter Autoren mitbestimmen darf) betreiben eine nette kleine Plattform für Bloggerinnen und Blogger, die sich im weitesten Sinne mit Literatur beschäftigen. Die Webadresse lautet “bloggdeinbuch.de“, was es schon ganz gut beschreibt: In Zusammenarbeit mit verschiedenen Verlagen können dort Rezensionsexemplare von Büchern geordert werden, die dann innerhalb eines Monats auf dem jeweiligen Blog besprochen werden sollen. Bloggdeinbuch.de vereinfacht dabei die Antragsformalitäten und sorgt über eine zentrale Besprechungs-Datenbank auch noch für die weitere Verbreitung der jeweiligen Rezensionen (von denen dort nur jeweils eine unvollständige Fassung zu lesen ist) und damit auch der betroffenen Blogs. Ich habe mich dort mal angemeldet, nachdem ich im Verzeichnis lieferbarer Bücher auf diesen Krimi mit der bekannten “ein Tag wiederholt sich immer und immer wieder, bis alles zu einem guten Ende kommt” – Thematik gestoßen bin, der ganz offensichtlich gut ins Hill Valley Blog passen würde.
Gibt das Titelbild des Buches in seinen Parallelen zu – wieder einmal! – diversen Zeitschleifenfilmpostern etwas über die Handlung preis, so verrät der Titel sogar schon ein wenig etwas über das Zustandekommen der Zeitschleife selbst – in diesem Fall eine Parallele beispielsweise zu Ken Grimwoods “Replay” (vgl. meine Lieblingsbuchempfehlung anderenorts). Auch die Inhaltsangabe des Buches hatte ich natürlich vorher gelesen, und nachdem es das ist, was quasi das Kaufargument für diesen Krimi ausmacht, ist es deren SchreiberIn(nen) natürlich nicht gelungen, auf den entsprechenden Hinweis zu verzichten – so ist der “Spoiler” diesbezüglich immerhin nicht mir anzulasten, der ich es ja auch schon verraten habe… Was an der Sache etwas störend wirkt: Weiß man dieses kleine Detail im Voraus, wartet man die ganze Zeit darauf, dass “es” endlich passiert, aber es dauert in der Tat an die 140 Seiten, bis die Original-Geschichte endet.
Netter Nebeneffekt für den Protagonisten: Elmar Kreuzer muss nicht, wie er ursprünglich befürchtet hat, seinen wertvollen Urlaub für die Lösung eines Mordfalles außerhalb seines Zuständigkeitsgebiets nutzen, bei dem laut der Tochter des Opfers (sie kennt ihn aus der Zeitung als Ermittler, der ganz im Gegensatz zu ihrer Dorfpolizei nie aufgibt) einiges “nicht rund ist“. Kreuzer stellt bald fest, dass sie damit wohl recht hat, und macht sich auf die Suche nach Hinweisen. Der Teil der Story firmiert tatsächlich unter dem Motto „so weit, so konventionell“ – denn auch den Protagonisten hat man in ähnlicher Form natürlich schon mal gesehen. Doch weiß man nicht erst seit dem neuen Gyllenhaal-Film “Source Code”, dass es kaum etwas Besseres als eine Zeitschleife gibt, um ein Verbrechen aufzuklären, bei dem jeder verstrichene Tag sinkende Chancen auf Aufklärung bedeutet. Wer hat noch nicht den Ermittler eines Krimis sagen hören “Wenn wir doch mehr Zeit hätten” – Elmar Kreuzer HAT. Dummerweise ist er nicht allein damit, wie auch der Leser bald feststellen darf, der immer tiefer in die Tücken der Zeitschleife hineingezogen wird…
Dies ist auch der Figurenzeichnung des Autoren zu verdanken, die ich als sehr plastisch empfunden habe – man kann sich Haupt- aber auch Nebenfiguren nicht nur gut vorstellen und sich in sie hineinversetzen, weil der Autor ihre Gedanken und Gefühle transparent macht, sondern es geht noch diesen einen kleinen Schritt über das bloße “Sich-vorstellen-können” hinaus: Man empfindet genau das richtige Quantum an Sym- und Antipathie, das der Autor den Personen beimisst und das sie wie lebendige Menschen erscheinen lässt, obwohl sie nur auf dem Papier existieren. Das tröstet über gelegentliche trotz insgesamt sauberem Lektorat verbleibende sprachlich-inhaltliche Schwächen (auch kleine Rechtschreib- und Kommafehler, die dem Deutschlehrer in mir trotzdem noch aufgefallen sind, übersehe ich ‘mal großzügig) hinweg, etwa die meiner Meinung nach zu früh einsetzende väterliche Liebe des Kommissars zu seiner jungen Auftraggeberin oder das – zwar beabsichtigte, aber nicht immer überzeugende – Pendeln letzterer zwischen kindlicher Naivität (oft wird ihr diese vom Protagonisten in Gedanken explizit vorgeworfen) und allzu erwachsen wirkendem Zynismus. Ab und an gibt es etwas aufgesetzt wirkende schildernde Elemente – wenn sich eine Tür “dem Schlüssel ergibt“ oder ein Motor “seinen eigenen Tod stirbt“, hört man schon den Schriftsteller-Workshop trapsen. Von anderen Rezensenten festgestellt wurde bereits die Tatsache, dass der “wissenschaftlichen” Seite, den möglichen Ursachen des Zeitsprungs, hier ebenso wenig nachgegangen wird wie in “…und täglich grüßt das Murmeltier”, wo Phil nur feststellt, er sei wohl “ein Gott” (womit Bill Murray und Harold Ramis vielleicht sogar auf ihren großen Erfolg “Ghostbusters” anspielen, aber das ist eine andere Geschichte). Kreuzer nimmt die Sache nach kurzer Zeit einfach als gegeben hin – der Leser braucht vielleicht ein bisschen länger, sich daran zu gewöhnen, als der Protagonist, ist dann aber fast dankbar, dass am Schluss nicht doch noch ein deus ex machina hervorgezaubert wird. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass Elmar Kreuzer als Figur noch in zwei bis drei weiteren Abenteuern von der seltsamen Fähigkeit profitieren kann, einfach „nicht totzukriegen“ zu sein…
Mein Fazit: Es gelingt dem Autoren von “Jeder Tag endet mit dem Tod” trotz der z.T. recycelten Grundideen seines Romans, ihn lesenswert und spannend zu machen. Es kommt eben doch auf die Kombination der Zutaten an, dann können auch Nudeln mit Soße oder Kartoffeln mit sonstwas immer wieder lecker schmecken, obwohl man ja wahrlich weiß, wie Nudeln mit Soße oder Kartoffeln mit sonstwas schmecken – oder eben Zeitschleifen.
Das Hill Valley Blog bedankt sich beim EPIDU-Verlag und Bloggdeinbuch.de für die freundliche und vor allem kostenlose Zurverfügungstellung eines Rezensionsexemplars!
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Lieblingsliteratur, Teil X http://blog.hillvalley.de/2011/08/lieblingsliteratur-teil-x/ http://blog.hillvalley.de/2011/08/lieblingsliteratur-teil-x/#comments Sat, 06 Aug 2011 20:38:30 +0000 Jorge http://blog.hillvalley.de/?p=2077 Neulich habe ich eine meiner Lieblings-Kurzgeschichten zum Thema Zeitreisen wiederentdeckt, die jahrelang nur als Fragment in meinem Kopf herumspukte. Das Prinzip ist ebenso einfach und offensichtlich wie – auch wenn das Wortspiel nicht bis in die letzte Konsequenz durchgezogen wird (SPOILER – ZUM LESEN MIT DER MAUS MARKIEREN: da müsste man ja auch die Wörter rückwärts schreiben) – irgendwie doch genial. Klickt hier, um das englische Original “The End” von Fredric Brown zu lesen (eine deutsche Fassung erschien u.a. – ausgerechnet! - in der “Zeit”) – und euch zu fragen, ob der gute Mann vielleicht irgendwie mit Doc Brown verwandt ist :cool:
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