Warning: Cannot modify header information - headers already sent by (output started at /www/htdocs/v109527/blog/index.php:1) in /www/htdocs/v109527/blog/wp-includes/feed-rss2.php on line 8
Hill Valley Blog » Bücher http://blog.hillvalley.de "Zurück in die Zukunft" und mehr Wed, 01 Feb 2012 19:38:39 +0000 en hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.3.1 UPDATE: Sand im Zeitmaschinengetriebe http://blog.hillvalley.de/2012/02/sand-im-zeitmaschinengetriebe/ http://blog.hillvalley.de/2012/02/sand-im-zeitmaschinengetriebe/#comments Tue, 31 Jan 2012 23:01:00 +0000 Jorge http://blog.hillvalley.de/?p=2375 Hier klicken, um zum eBook zu gelangenUPDATE: Seit heute läuft die Abstimmungsperiode – wenn’s euch gefällt, wäre es toll, wenn ihr mir aufs Siegertreppchen helfen könntet :cool:
Ein Schreibwettbewerb bei BookRix.de, zu dem ich meine pseudo-autobiografische Geschichte “Delay” eingereicht habe. Vielleicht fühl(t)en sich ja auch andere Blogleser berufen? Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt auf neues Material zu “unserem” Lieblingsthema… 

 

]]>
http://blog.hillvalley.de/2012/02/sand-im-zeitmaschinengetriebe/feed/ 0
Ein Affe, der spricht http://blog.hillvalley.de/2011/11/ein-affe-der-spricht/ http://blog.hillvalley.de/2011/11/ein-affe-der-spricht/#comments Fri, 25 Nov 2011 15:45:49 +0000 Jorge http://blog.hillvalley.de/?p=2268 Nein, hier geht es (noch) nicht um den neuen “Planet der Affen”; vielmehr ist diese Bezeichnung das, was die Kgenmar in den Menschen sehen. Die Kgenmar sind reptil-humanoide Wesen, die – so behaupten sie es zumindest immer wieder – von ihrer Gottheit, dem Abwûn (Nominativ: das Abwûn, übrigens auch das aramäische “Vater Unser”), auf die Erde gesandt wurden, um den Planeten und mit ihm die Menschheit, die sich und ihn durch Kriege und Umweltverschmutzung an den Rand des Kollaps gebracht hat, zu retten. “Das Herz des Abwûn”, so der Titel des Debütromans von E.M. Jungmann, der eine weitere Entdeckung der epidu-Community darstellt, ist dabei zunächst die sprichwörtliche Schlangengrube: Mit grausamer Effizienz gehen die Kgenmar ihrer angeblichen Berufung nach, es gibt kaum ein menschliches “Fehl”-Verhalten, das nicht um irgendeine Ecke zur Todesstrafe führte, und die Menschen werden zwar nicht direkt versklavt, aber buchstäblich “an der kurzen Leine gehalten” (die Haustiermetapher wird schmerzlicher offenkundig, als die Protagonistin beim Abendessen einen Bissen Brot zugeworfen bekommt und die Fleischreste von einem Knochen nagen darf, die ihr “Herr” übrig gelassen hat). Der Leser begleitet die junge Ellen aus Dachnat-Kgenmar, die, wie es die Tradition verlangt, mit Einsetzen der Pubertät in die “Dienste” der Besatzer zu treten hat, auf einer “Reise” (vgl. Untertitel des Buches), die das Verhältnis zwischen Menschen und Kgenmar auf eine neue Ebene heben soll – unter anderem, indem sie zunächst widerwillig mit deren (zukünftigem) Anführer vermählt wird…
Die Autorin schafft hier erfolgreich eine neue Welt mit einer eigenen Sprache und Religion und fesselt den Leser durchaus mit einem gerüttelten Maß an Innovation, obwohl es natürlich mit jedem erscheinenden Fantasyroman schwieriger wird, nicht irgendwelche Anklänge an andere bekannte Werke zu wecken. So war meine erste Assoziation bei den die Menschen auf ihrem eigenen Planeten zur zweitklassigen Lebensform werden lassenden Kgenmar die Situation, die John Christopher in der bekannten Trilogie um die “Dreibeinigen Herrscher” beschreibt (die ihrerseits bekanntlich im Design an H.G. Wells’ Marsianer-Tripoden aus “Krieg der Welten” erinnern). Andere Passagen ließen mich an Frank Herberts “Wüstenplaneten” denken, insbesondere wenn die Autorin (im Glossar immerhin vorbildlich erklärte und in sich schlüssige) religiöse Vorstellungen der Kgenmar einfließen ließ; ich hätte mich zeitweise kaum gewundert, auch noch irgendwo den Begriff “Kwisatz Haderach” zu lesen…
Womit ich leider eher Schwierigkeiten hatte, war die Behandlung eben jener religiös-mystischen Gründe für die Besatzung der Erde durch die Kgenmar und der daraus resultierenden Philosophie. Der Infotext zum Buch, das tatsächlich als “mystischer Fantasyroman” und damit keineswegs unter falscher Flagge daherkommt, spricht davon, dass sich die Autorin durch aktuelle Diskussionen und Konflikte unserer Welt habe inspirieren lassen, sodass ich davon ausgehe, dass auch religiöser Fanatismus bzw. das Vorschieben der Religion zur Rechtfertigung von Gewalt, dessen sich beispielsweise heutige Islamisten bedienen, zu diesen Themen gehört. Aber obwohl die Autorin ihrer Protagonistin eine gewisse kritische Distanz zugesteht, habe ich – trotz aller Rechtfertigungsversuche und Sympathiewerbung – immer wieder auch das Gefühl gehabt, Ellen fiele möglicherweise auf einen kaum hinterfragten Mystizismus herein, lasse sich am Ende auch durch diverse an Gehirnwäsche erinnernde Methoden (neben tatsächlicher Telepathie mit Tendenz zur Gedankenkontrolle ist da auch mehrmals von einem “reinigenden Gefühl” die Rede, das einen beispielsweise beim Durchschreiten eines – elektronischen? – Eingangstores überkommt) inklusive eines “bewusstseinserweiternden” Getränks (das natürlich – auch hier haben wir nur die Aussage des herrschenden Kgenmar – keineswegs Alkohol enthält oder irgendwie derartige Berauschung verursacht…) einlullen. Ich schaffe es leider auf lange Sicht nicht, es als gegeben hinzunehmen, dass Ellen schließlich die große Wahrheit und die Liebe der Gottheit hinter all der Misshandlung, erniedrigender und entwürdigender Behandlung der Menschheit – selbst wenn diese durch ihr Verhalten eine Art Strafe auf sich herabgerufen haben mag – so erkennt und akzeptiert, dass sie mit dem früheren Feind, der ja nur das Beste will, ins Bett steigt, um eine “Prophezeihung” zu erfüllen… Wenn besagte “Reise” nicht nur die Protagonistin sondern auch den Leser zur Erkenntnis bringen sollte, dass die mystische Schicksals- und Berufungs-Idee der Kgenmar tatsächlich nicht nur eine Rechtfertigungslüge ist, sondern dass es diese überirdische Macht wirklich gibt, die voll Liebe die Welt in die Richtung lenkt, wohin sie sich gemäß ihres göttlichen Willens zu bewegen hat, hat es bei mir (trotz der eindeutig übernatürlichen Ereignisse vor allem auch gegen Ende der Geschichte) leider nicht richtig funktioniert. Mag sein, dass man mir vorwerfen kann, ich hätte eben das Buch nicht verstanden, aber ich habe es bis zum Schluss nicht geschafft, diesen ekligen Nachgeschmack ganz loszuwerden.
Insgesamt machte das auf epidu.de verfügbare “Versucherli”, das auch den Ausschlag zur Wahl in die Liste der zu veröffentlichenden Bücher gab, und die inspirierte Lesung eben jener ersten Seiten/Kapitel durch die sympathische Autorin mir das Buch wesentlich schmackhafter, als es die ganze “Mahlzeit” dann einlösen konnte: “Die Reise” wurde mir – eben wohl deswegen, weil ich mit erwähnter grundlegender Philosophie einfach nicht klar kam – insgesamt doch zu lang (während der unvermeidliche Endkampf mit “der Bösen” potterig schnell vorbei ist).
Das Buch wird auf dem Klappentext nicht eindeutig als Jugendbuch beworben, zumindest die “Vorschauversion” beinhaltete allerdings eine diesbezügliche Bemerkung. Ich schraube daher zur Be-Sternung meinen Anspruch auf “objektive” Überzeugungskraft des Mystizismus in diesem Buch ein wenig herunter, wobei ich damit nichts über leichter beeinflussbare Jugendliche gesagt haben will… Nachdem die Autorin einerseits sichtlich ihr Handwerk beherrscht, ich aber andererseits mit dem Buch auf lange Sicht nicht ganz glücklich geworden bin, vergebe ich vorsichtige 3 von 5 Sternen.
Übrigens, im Epilog des Romans bin ich dann übrigens doch irgendwie (wieder) auf dem Planeten der Affen gelandet: Der mögliche Fortsetzungsband scheint mir, wie hier angedeutet wird, zumindest eine Gemeinsamkeit mit dem zweiten Teil der klassischen “Planet der Affen”-Filme zu besitzen – die Mutanten aus der Verbotenen Zone stehen bereit… Ob E.M. Jungmann am Ende auch eine Kobaltbombe zünden wird?

Ich bedanke mich wieder einmal beim epidu-Verlag und bei bloggdeinbuch.de für die Vermittlung und Zurverfügungstellung eines kostenlosen Rezensionsexemplars.

Eine Sammlung von stilistisch hochwertigen Horror-Kurzgeschichten der gleichen Autorin könnt ihr übrigens im Kindle-Format günstig unter diesem Link erwerben; eine Hörfassung der Titelgeschichte “Karnivoren” kann man hier kostenlos herunterladen.

]]>
http://blog.hillvalley.de/2011/11/ein-affe-der-spricht/feed/ 2
Guðjón Ólafssons Zeitreise als Laborratte http://blog.hillvalley.de/2011/10/gudjon-olafssons-zeitreise-als-laborratte/ http://blog.hillvalley.de/2011/10/gudjon-olafssons-zeitreise-als-laborratte/#comments Tue, 04 Oct 2011 18:41:40 +0000 Jorge http://blog.hillvalley.de/?p=2195 Das “Sagenhafte Island” ist dieses Jahr Ehrengast der Frankfurter Buchmesse; in diesem Zusammenhang hatte blogg-dein-buch.de in letzter Zeit überdurchschnittlich viele isländische Werke im Angebot der zu rezensierenden Bücher. Eines davon hat mich – wie auch bei der letzten Runde – wegen des Themas “Zeitreise” natürlich besonders angesprochen; ich durfte inzwischen tatsächlich ein Rezensionsexemplar des Romans mit dem oben genannten Titel genauer unter die Lupe nehmen.
Hermann Stefánsson – von dem ich, nachdem ich im Gegensatz z.B. zu meiner Schwägerin, (noch) keinen speziellen Draht zu Island habe, ehrlich gesagt noch nichts gehört oder gelesen hatte – hat mit dem Roman Guðjón Ólafssons Zeitreise als Laborratte 2008 offenbar bereits das dritte Buch herausgebracht, das von den Protagonisten Guðjón Ólafsson und Helena erzählt. In diesem Roman hat Guðjón nach einem Unfall – oder war es ein Überfall? – sein Gedächtnis und zunächst auch seine Sprachfähigkeit verloren. Nach und nach muss er sich sein Leben wieder erschließen. Seine Freundin Helena, in deren Perspektive regelmäßig gewechselt wird, kommt mit alledem nicht klar und zieht sich in ihrem Job als Übersetzerin aufs Land zurück wo eine krimiartige Nebenhandlung eröffnet wird, die sich erst um einiges später wieder etwas unmittelbarer mit Guðjóns Erzählfaden verknüpft. Er dagegen wird Teil (oder ist er es bereits geworden? Raum- und Zeitverwirrung greifen hier sehr leicht auf den Leser über…) eines bizarren Experiments, verbunden u.a. mit der umstrittenen Urknall-Forschung im Schweizer CERN-Labor, das schon einmal für einen Zeitreise- oder vielmehr “-Stillstand”-Roman (“42″ von Thomas Lehr) herhalten musste. Er erlebt dabei Visionen bzw. Erfahrungen und Erinnerungen aus Sicht von geschichtlichen Personen… bis in die Zeit Jesu Christi!
Zu bemerken ist, dass der Verlag mit dem Titel einen “Spoiler” produziert hat – das kann man auch dem Klappentext, ähnlich wie bei meiner letzten Rezension, anlasten: Die Hinweise, dass es nämlich im Grunde nicht nur um die Geschichte eines Mannes mit Gedächtnisverlust geht, der – aus welchen Gründen auch immer – “Erinnerungen an die Vergangenheit” anderer Menschen hat, sondern eben um ein beabsichtigtes Zeitreiseexperiment, sind im Text sehr subtil verborgen. Ab und an streuen die Figuren, mit denen Ólafsson interagiert, das Thema ein, und auch er selbst philosophiert unter anderem über die Zeit und diesbezügliche physikalische Experimente – aber doch meistens eher durch das Gedankenwirrwar in seinem Gehirn motiviert: Dass da wirklich ein Zusammenhang besteht zwischen den Spritzen seines Arztes und den Experimenten im CERN, und dass es dabei wirklich um Bewusstseins-Zeitreisen geht, wird erst in der zweiten Hälfte des Romans so richtig klar – aber der Effekt dieser langsam einsetzenden Erkenntnis wird durch den sperrigen deutschen Titel m.E. verdorben. Zum Vergleich: Das Original hieß einfach und kurz “Algleymi”, was soviel bedeutet wie “Entzücken”, “Euphorie”, im englischen Titel des Buches – ebenfalls nur in einem Wort – auch als “Nirvana” oder “Vergessen(heit)” übersetzt. Ansonsten kann die erst 2011 erschienene deutsche Fassung aber in jeder Hinsicht glänzen: Der Übersetzer Richard Kölbl schafft es, sowohl wissenschaftliche Sprache als auch kulturelle Anspielungen ebenso wie die Sprachspielereien – ja zu Beginn auch einfach Sprachfetzen zu nennen, die unter anderem die Tatsache illustrieren, dass Guðjón Ólafssons Sprachzentrum durch den Unfall gelitten hat – mit einer Leichtigkeit ins Deutsche zu übertragen, die einen vergessen lässt, dass es sich nicht um einen Originaltext handelt. Das Buch mag nicht immer einfach zu “verdauen”/verstehen sein, aber für mich als Bewunderer auch experimenteller sprachlicher Finesse war es auf der Bahnfahrt, während der ich es gelesen habe, definitiv mehr Genuss als Anstrengung. In einem 5-Sterne-System würde ich ihm “nur” 4 statt 5 Sterne geben, um meine Bewusstheit dessen zum Ausdruck zu bringen, dass das durchaus nicht für jeden Leser so sein mag – auch hier noch einmal der Hinweis auf “42″, das manchen Leser vor ähnliche Probleme stellt.
Der Roman wird auf dem Klappentext übrigens als “Ideen-Thriller” bezeichnet, was insofern treffend ist, als neben der Haupthandlung eben immer wieder philosophiert wird, sei es über das Verständnis der Menschen von ihrer Geschichte oder das Wesen der Zeit allgemein – eins der Beispiele hat es mir besonders angetan, stellt der Autor doch den Vergleich zwischen einem Spiegel als Fenster in die unmittelbare Vergangenheit (schließlich brauchen Licht- und Nervensignale ja ein bisschen Zeit, bis sie in den Spiegel und wieder hinaus respektive von den Augen ins Gehirn gewandert sind und ich mein Spiegelbild wahrnehmen kann) und der leichten Zeitverzögerung, mit der Rundfunksender ihre Ausstrahlungen versehen, um gegebenenfalls z.B. verbale “Ausrutscher” ihrer Moderatoren abfangen zu können – meine Erfahrungen mit der entsprechenden Vorrichtung habe ich bereits selbst in einer Kurzgeschichte verarbeitet :cool:
In der Kritik wird, wie netzseitig zu lesen ist und, wie ich denke, ganz zu Recht, die Qualität des “avantgardistischen Werkes” in der isländischen wie auch “egozentrischen Literatur” und damit verbunden Hermann Stefánssons feiner Sinn für Humor einhellig gelobt. Von der Erwähnung stark Science-Fiction-lastiger Passagen abgeschreckte Leser vorliegender Rezension mögen beruhigt sein, denn sie können jenen m.E. in der Summe nicht ersticken.
Bestellen kann man das Buch natürlich über Amazon oder direkt beim Verlag; in beiden Fällen ist das Ganze portofrei! Ich bedanke mich wieder einmal bei BloggDeinBuch.de sowie beim Litteraturverlag (sic) Roland Hoffmann für die Vermittlung bzw. Zurverfügungstellung eines Rezensionsexempars.
]]>
http://blog.hillvalley.de/2011/10/gudjon-olafssons-zeitreise-als-laborratte/feed/ 0
Terra Hape http://blog.hillvalley.de/2011/09/terra-hape/ http://blog.hillvalley.de/2011/09/terra-hape/#comments Tue, 06 Sep 2011 18:25:09 +0000 Jorge http://blog.hillvalley.de/?p=2155 Besonders gefallen an der Meldung, dass Hape Kerkeling die neue 6-teilige “Terra X”-Reihe mit dem Untertitel “Unterwegs in der Weltgeschichte” übernehmen wird, hat mir natürlich auch die durch den Essayisten angestellte Querverbindung zur klassischen Zeitreise-Serie “Time Tunnel”… Ich rechne ja nun nicht direkt damit, dass die ZDF-Dokumentarfilmer Hape tatsächlich in eine Zeitmaschine steigen lassen (und unter dem Begriff “Teleportation”, der dort verwendet wird, versteht man normalerweise auch etwas anderes), wenn er das nächste Mal “Ich bin dann mal weg!” ruft. Aber ich kann ihn mir mit seiner Begeisterungsfähigkeit und Authentizität gut als “Reiseführer” – so wiederum der Pressetext –  bzw. Identifikationsfigur der Zuschauer bei einem solchen Trip in die Weltgeschichte vorstellen. In gewisser Weise übernimmt er damit die Rolle von Michael J. Fox als Marty McFly in “Zurück in die Zukunft”, dessen Rolle ja auch zuallererst darin bestand, sozusagen stellvertretend für den außenstehenden (Kino-)Zuschauer zu staunen und auf all die fremden Eindrücke, die den Zeitreisenden überfallen, zu reagieren…

Ausstrahlungstermine:
Ab 23. Oktober 2011, jeweils sonntags, 19.30 Uhr, im ZDF
Ab 24. Oktober 2011, montags und dienstags, 20.15 Uhr, in ZDFneo

Titel/Themen:
1. Der große Aufbruch
2. Ewiges Rom
3. Abenteuer Mittelalter
4. Entdecker und Eroberer
5. Weltreiche und Revolutionen
6. Kriege und Supermächte

P.S.: Buch und CD sind bereits vorbestellbar – achtet dabei mal auf die Titelbilder: Bei der CD schlüpft nämlich Hape Kerkeling in die Rollen der auf dem Buch abgebildeten “originalen” historischen Gestalten! Wenn ich das richtig sehe, soll es wohl auch in der TV-Serie ein paar Gelegenheiten für seine Liebe zur Verkleidung geben…

]]>
http://blog.hillvalley.de/2011/09/terra-hape/feed/ 0
Jeder Tag endet mit dem Tod http://blog.hillvalley.de/2011/08/jeder-tag-endet-mit-dem-tod/ http://blog.hillvalley.de/2011/08/jeder-tag-endet-mit-dem-tod/#comments Mon, 15 Aug 2011 09:11:21 +0000 Jorge http://blog.hillvalley.de/?p=2082 Um eines gleich vorwegzuschicken: So eine Geschichte ist schon oft erzählt worden – als Kurzgeschichte, als Komödie, als High-Tech-Krimi… und doch: So sehr hineingezogen hat mich lange keine mehr – vermutlich auch deswegen, weil die Form des 90-Minuten-Films, der Kurzgeschichte oder der TV-Miniserie das einfach nicht zulassen und nur ein ordentlicher, altmodischer Roman das kann. Und wenn er dafür schon im Taschenbuchformat über 400 Seiten braucht, die man trotz einer berufsbedingt ankonditionierten Abneigung gegen allzu “dicke Wälzer” nicht mehr aus der Hand legen kann, dann ist das ein verdammt gelungener Roman. Ich rede von “Jeder Tag endet mit dem Tod” von Michael Schröder, einer Entdeckung der “Community” des EPIDU-Verlags, den ich mir zunächst mit dem Stempel “‘…und täglich grüßt das Murmeltier’ als Krimi” im Kopf und daher “nur” einer durch mein Blog-Fachgebiet begründeten Neugier habe schicken lassen, der es aber rückblickend ganz eindeutig verdient hat, sich ein eigenes und umfassenderes Bild zu machen. Regelmäßige Leser wissen natürlich, dass ich die Art von Geschichte (Zeitreisen / Zeitschleifen) sehr gerne mag, weswegen ich immer wieder aufs Neue gespannt bin, wie sich andere, neue Figuren in der mir sehr vertrauten Situation verhalten werden, in die ich mich auch schon öfters selbst hineingedacht habe. Mithin bin ich nicht vorurteilsfrei und Teile dieser “Vorurteile” sind durchaus von gewissem Wohlwollen geprägt; man möge diese Rezension also keineswegs als den Versuch ansehen, ein gänzlich objektives Urteil abzugeben – was aber wohl auch nicht notwendigerweise die Absicht einer solchen ist… Aber Moment: Zeitsprung an den Anfang.
Die Gründer des EPIDU-Verlags (selbst eine besondere Erwähnung wert, handelt es sich doch um einen sogenannten “Web 2.0-Verlag”, bei dem eine “Community” über die Veröffentlichung von Werken v.a. neuer, bislang unbekannter Autoren mitbestimmen darf) betreiben eine nette kleine Plattform für Bloggerinnen und Blogger, die sich im weitesten Sinne mit Literatur beschäftigen. Die Webadresse lautet “bloggdeinbuch.de“, was es schon ganz gut beschreibt: In Zusammenarbeit mit verschiedenen Verlagen können dort Rezensionsexemplare von Büchern geordert werden, die dann innerhalb eines Monats auf dem jeweiligen Blog besprochen werden sollen. Bloggdeinbuch.de vereinfacht dabei die Antragsformalitäten und sorgt über eine zentrale Besprechungs-Datenbank auch noch für die weitere Verbreitung der jeweiligen Rezensionen (von denen dort nur jeweils eine unvollständige Fassung zu lesen ist) und damit auch der betroffenen Blogs. Ich habe mich dort mal angemeldet, nachdem ich im Verzeichnis lieferbarer Bücher auf diesen Krimi mit der bekannten “ein Tag wiederholt sich immer und immer wieder, bis alles zu einem guten Ende kommt” – Thematik gestoßen bin, der ganz offensichtlich gut ins Hill Valley Blog passen würde.
Gibt das Titelbild des Buches in seinen Parallelen zu – wieder einmal! – diversen Zeitschleifenfilmpostern etwas über die Handlung preis, so verrät der Titel sogar schon ein wenig etwas über das Zustandekommen der Zeitschleife selbst – in diesem Fall eine Parallele beispielsweise zu Ken Grimwoods “Replay” (vgl. meine Lieblingsbuchempfehlung anderenorts). Auch die Inhaltsangabe des Buches hatte ich natürlich vorher gelesen, und nachdem es das ist, was quasi das Kaufargument für diesen Krimi ausmacht, ist es deren SchreiberIn(nen) natürlich nicht gelungen, auf den entsprechenden Hinweis zu verzichten – so ist der “Spoiler” diesbezüglich immerhin nicht mir anzulasten, der ich es ja auch schon verraten habe… Was an der Sache etwas störend wirkt: Weiß man dieses kleine Detail im Voraus, wartet man die ganze Zeit darauf, dass “es” endlich passiert, aber es dauert in der Tat an die 140 Seiten, bis die Original-Geschichte endet.
Netter Nebeneffekt für den Protagonisten: Elmar Kreuzer muss nicht, wie er ursprünglich befürchtet hat, seinen wertvollen Urlaub für die Lösung eines Mordfalles außerhalb seines Zuständigkeitsgebiets nutzen, bei dem laut der Tochter des Opfers (sie kennt ihn aus der Zeitung als Ermittler, der ganz im Gegensatz zu ihrer Dorfpolizei nie aufgibt) einiges “nicht rund ist“. Kreuzer stellt bald fest, dass sie damit wohl recht hat, und macht sich auf die Suche nach Hinweisen. Der Teil der Story firmiert tatsächlich unter dem Motto „so weit, so konventionell“ – denn auch den Protagonisten hat man in ähnlicher Form natürlich schon mal gesehen. Doch weiß man nicht erst seit dem neuen Gyllenhaal-Film “Source Code”, dass es kaum etwas Besseres als eine Zeitschleife gibt, um ein Verbrechen aufzuklären, bei dem jeder verstrichene Tag sinkende Chancen auf Aufklärung bedeutet. Wer hat noch nicht den Ermittler eines Krimis sagen hören “Wenn wir doch mehr Zeit hätten” – Elmar Kreuzer HAT. Dummerweise ist er nicht allein damit, wie auch der Leser bald feststellen darf, der immer tiefer in die Tücken der Zeitschleife hineingezogen wird…
Dies ist auch der Figurenzeichnung des Autoren zu verdanken, die ich als sehr plastisch empfunden habe – man kann sich Haupt- aber auch Nebenfiguren nicht nur gut vorstellen und sich in sie hineinversetzen, weil der Autor ihre Gedanken und Gefühle transparent macht, sondern es geht noch diesen einen kleinen Schritt über das bloße “Sich-vorstellen-können” hinaus: Man empfindet genau das richtige Quantum an Sym- und Antipathie, das der Autor den Personen beimisst und das sie wie lebendige Menschen erscheinen lässt, obwohl sie nur auf dem Papier existieren. Das tröstet über gelegentliche trotz insgesamt sauberem Lektorat verbleibende sprachlich-inhaltliche Schwächen (auch kleine Rechtschreib- und Kommafehler, die dem Deutschlehrer in mir trotzdem noch aufgefallen sind, übersehe ich ‘mal großzügig) hinweg, etwa die meiner Meinung nach zu früh einsetzende väterliche Liebe des Kommissars zu seiner jungen Auftraggeberin oder das – zwar beabsichtigte, aber nicht immer überzeugende – Pendeln letzterer zwischen kindlicher Naivität (oft wird ihr diese vom Protagonisten in Gedanken explizit vorgeworfen) und allzu erwachsen wirkendem Zynismus. Ab und an gibt es etwas aufgesetzt wirkende schildernde Elemente – wenn sich eine Tür “dem Schlüssel ergibt“ oder ein Motor “seinen eigenen Tod stirbt“, hört man schon den Schriftsteller-Workshop trapsen. Von anderen Rezensenten festgestellt wurde bereits die Tatsache, dass der “wissenschaftlichen” Seite, den möglichen Ursachen des Zeitsprungs, hier ebenso wenig nachgegangen wird wie in “…und täglich grüßt das Murmeltier”, wo Phil nur feststellt, er sei wohl “ein Gott” (womit Bill Murray und Harold Ramis vielleicht sogar auf ihren großen Erfolg “Ghostbusters” anspielen, aber das ist eine andere Geschichte). Kreuzer nimmt die Sache nach kurzer Zeit einfach als gegeben hin – der Leser braucht vielleicht ein bisschen länger, sich daran zu gewöhnen, als der Protagonist, ist dann aber fast dankbar, dass am Schluss nicht doch noch ein deus ex machina hervorgezaubert wird. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass Elmar Kreuzer als Figur noch in zwei bis drei weiteren Abenteuern von der seltsamen Fähigkeit profitieren kann, einfach „nicht totzukriegen“ zu sein…
Mein Fazit: Es gelingt dem Autoren von “Jeder Tag endet mit dem Tod” trotz der z.T. recycelten Grundideen seines Romans, ihn lesenswert und spannend zu machen. Es kommt eben doch auf die Kombination der Zutaten an, dann können auch Nudeln mit Soße oder Kartoffeln mit sonstwas immer wieder lecker schmecken, obwohl man ja wahrlich weiß, wie Nudeln mit Soße oder Kartoffeln mit sonstwas schmecken – oder eben Zeitschleifen.
Das Hill Valley Blog bedankt sich beim EPIDU-Verlag und Bloggdeinbuch.de für die freundliche und vor allem kostenlose Zurverfügungstellung eines Rezensionsexemplars!
]]>
http://blog.hillvalley.de/2011/08/jeder-tag-endet-mit-dem-tod/feed/ 4
Lieblingsliteratur, Teil X http://blog.hillvalley.de/2011/08/lieblingsliteratur-teil-x/ http://blog.hillvalley.de/2011/08/lieblingsliteratur-teil-x/#comments Sat, 06 Aug 2011 20:38:30 +0000 Jorge http://blog.hillvalley.de/?p=2077 Neulich habe ich eine meiner Lieblings-Kurzgeschichten zum Thema Zeitreisen wiederentdeckt, die jahrelang nur als Fragment in meinem Kopf herumspukte. Das Prinzip ist ebenso einfach und offensichtlich wie – auch wenn das Wortspiel nicht bis in die letzte Konsequenz durchgezogen wird (SPOILER – ZUM LESEN MIT DER MAUS MARKIEREN: da müsste man ja auch die Wörter rückwärts schreiben) – irgendwie doch genial. Klickt hier, um das englische Original “The End” von Fredric Brown zu lesen (eine deutsche Fassung erschien u.a. – ausgerechnet! - in der “Zeit”) – und euch zu fragen, ob der gute Mann vielleicht irgendwie mit Doc Brown verwandt ist :cool:
]]>
http://blog.hillvalley.de/2011/08/lieblingsliteratur-teil-x/feed/ 0
GEOcompact: Das Rätsel Zeit http://blog.hillvalley.de/2011/06/geocompact-das-ratsel-zeit/ http://blog.hillvalley.de/2011/06/geocompact-das-ratsel-zeit/#comments Tue, 07 Jun 2011 13:22:44 +0000 Jorge http://blog.hillvalley.de/?p=1966 Wie kaum eine andere Größe bestimmt die Zeit das Leben der Menschen. Schon früh haben Menschen erkannt, dass äußere Rhythmen – Tag und Nacht, Mondzyklen und Jahresverläufe – das Dasein beherrschen. Sie haben Kalender erfunden, um sich auf die Bedingungen einzustellen, und Uhren, um die Tage immer feiner zu unterteilen – in Stunden, Minuten, Sekunden.
Physiker haben zudem herausgefunden, dass die Zeit unterschiedlich schnell vergehen kann, dass sie etwa in der Nähe großer Himmelskörper langsamer verstreicht. Letztlich aber können sie das Phänomen Zeit nicht erklären. Dennoch: Ohne sie gäbe es uns und die Welt gar nicht. Nichts könnte sich entwickeln, nichts sich verändern. Eine Welt ohne Zeit gliche einem eingefrorenen dreidimensionalen Bild.
GEOkompakt “Das Rätsel Zeit” erscheint am 8. Juni 2011, umfasst 156 Seiten und kostet 8,50 Euro (für 15,95 auch mit der DVD “Unsichtbare Welten” mit High-Speed-Filmaufnahmen erhältlich).

(gekürzte Pressemitteilung)

]]>
http://blog.hillvalley.de/2011/06/geocompact-das-ratsel-zeit/feed/ 0
Verfilmt Zemeckis “Replay”? http://blog.hillvalley.de/2011/05/verfilmt-zemeckis-replay/ http://blog.hillvalley.de/2011/05/verfilmt-zemeckis-replay/#comments Tue, 03 May 2011 11:43:59 +0000 Jorge http://blog.hillvalley.de/?p=1933 Es sah wie der durchschnittliche “Filmnostalgie”-Post bei den Fünf Filmfreunden aus – aber dann hat’s mich doch umgeworfen: Am Ende eines “Poster und Trailer der Freude”-Artikels zum Thema ZidZ erwähnt man so nebenbei eine Info von horror-movies.ca / nymag.com, die besagt, dass der Zeitreise-erfahrene Robert Zemeckis möglicherweise mein absolutes Lieblingsbuch auf dem Sektor “Zeitreisen & alternative Realitäten” verfilmen wird (ein fertiges Drehbuch kursiert offenbar schon seit langem) – “Replay” von Ken Grimwood. Ohbittebittebitte…
Nachtrag: Bereits im Oktober 2010 wurde spekuliert, dass Ben Affleck die Hauptrolle in einer von Warner Bros. geplanten Verfilmung (auch bei der Zemeckis-Meldung ist von Warner Bros. die Rede) übernehmen soll. Könnte ich mir sogar vorstellen… aber nachdem er offenbar nicht mehr Regie führen “darf” (das war wohl damals auch im Gespräch) weiß ich nicht, ob er noch als Hauptdarsteller im Rennen ist. Brad Pitt und Julia Roberts sind aber wohl nicht mehr dabei….
]]>
http://blog.hillvalley.de/2011/05/verfilmt-zemeckis-replay/feed/ 0
Die Zukunft, die es nie gab – Reloaded http://blog.hillvalley.de/2010/11/die-zukunft-die-es-nie-gab-reloaded/ http://blog.hillvalley.de/2010/11/die-zukunft-die-es-nie-gab-reloaded/#comments Wed, 03 Nov 2010 09:27:15 +0000 Jorge http://blog.hillvalley.de/?p=1706 Im Rahmen der BluRay-Veröffentlichungen der Trilogie schreiben derzeit auch andere (Blogger-)Kollegen im Netz überdurchschnittlich viel über ZidZ. Schnittberichte.com hat beispielsweise das Bonusmaterial mit der Atomtest-Sequenz (ihr wisst schon, die Sache mit dem Kühlschrank) sowie – wieder einmal – die Geschichte um Eric Stoltz zum Anlass genommen, zu recherchieren, wie unser aller Lieblingsfilm auch noch hätte aussehen können. Regelmäßige Leser von HillValley.de werden sich daran erinnern, dass dort schon seit Längerem eine “offizielle” Übersetzung des Artikels “Die Zukunft, die es nie gab” von Kristen Sheley (Autorin der “Partners in Time”-Buchserie, ebenfalls schwer von ZidZ inspiriert) zu lesen ist, der sich ebenfalls mit früheren Drehbuchentwürfen beschäftigt…
]]>
http://blog.hillvalley.de/2010/11/die-zukunft-die-es-nie-gab-reloaded/feed/ 0
ZidZ wissenschaftlich http://blog.hillvalley.de/2010/05/zidz-wissenschaftlich/ http://blog.hillvalley.de/2010/05/zidz-wissenschaftlich/#comments Mon, 17 May 2010 14:57:43 +0000 Jorge http://blog.hillvalley.de/?p=1249 In der Reihe “Bfi Film Classics” erschien unlängst eine wissenschaftliche Arbeit (auf Englisch) zu “Zurück in die Zukunft” in Buchform: Die Autoren, Professor Andrew Shail und der Doktorand Robin Stoate, “stellen den Film in den historischen Kontext Reagan-Amerikas und den kinematischen Kontext des “New New Hollywood” und der Regiekarriere Robert Zemeckis’. Sie diskutieren die Behandlung des Themas “Zeitreisen” im Film und dessen Darstellung der Möglichkeiten und Fallstricke von Wissenschaft und Atomenergie. Shail und Stoate beschäftigen sich mit den in ZidZ dargestellten Einstellungen der Teenager-Kultur der 80er und 50er Jahre, die im Film als eine Periode zu sehen sind, in der die traditionellen “amerikanischen” Werte und Geschlechterrollen dominierten, sehr zum Vorteil des Familien und Gesellschaftslebens, im Gegensatz zu dem problematischeren Jahrzehnt, in dem Marty McFly seine Zeitreiseabenteuer beginnt.” (Pressetext; eigene Übersetzung)
Eine Leseprobe gibt es hier.

Anlässlich des 25jährigen Jubiläums des ersten Films erschien Anfang Juni noch eine weitere Sammlung “kritischer Essays” unter dem Titel “The Worlds of Back to the Future” herauskommen – ich zitiere ebenfalls ‘mal den Pressetext: “Als eine kritische Untersuchung des kulturellen, kinematischen und historischen Kontexts der Zurück in die Zukunft”-Trilogie bietet dieses Buch eine vielschichtige Diskussion der Trilogie aus der Sicht mehrerer interdisziplinärer Wissenschaften, darunter Philosophie, Musik, Populärkultur sowie Medien- und Geschlechterwissenschaft. Themen umfassen die sexuelle Symbolik in der Trilogie und die ödipalen Elemente des ersten Films; Nostalgie und Vorstadt im kulturellen Klima der 80er; die schauspielerischen Leistungen; die emotionale und erzählerische Kraft der Filmmusik; postmoderne sowie Anspielungen auf das Genre des Westernfilms; die Rolle der Frauen in der Trilogie; und die Lacansche Philosophie in der Charakterisierung von Doc Brown und George und Marty McFly.”

]]>
http://blog.hillvalley.de/2010/05/zidz-wissenschaftlich/feed/ 0