UPDATE 2: Im Gegenteil hat Michael gerade wieder im New Yorker Waldorf-Astoria ein beeindruckendes Lebenszeichen von sich gegeben: Eine LivePerformance von “Johnny B. Goode”, der man zwar Parkinson ansieht, die aber eine unglaubliche Menge an “positiver Energie” ausstrahlt – go, Marty, go!
UPDATE: Seit dem 25.06.2009 gibt es noch eine andere mögliche Erklärung – ob da wohl Leute Michael Jackson mit Michael J. Fox verwechseln?
]]>“Marty wurde jahrelang erzählt, Doc Brown sei gefährlich, ein verrückter Wissenschaftler, ein Irrer. Also hat er als  typisch amerikanischer Heißsporn im Teenager-Alter von 13 oder 14 Jahren einfach beschlossen, herauszufinden, warum der Kerl eigentlich so gefährlich sein sollte. Marty hat sich in Docs Labor geschlichen und war fasziniert von den ganzen coolen Gerätschaften, die dort zu finden waren. Als Doc ihn erwischte, hat er sich sehr gefreut, dass ihn Marty cool fand und so akzeptierte, wie er war. Beide waren ja die schwarzen Schafe in ihrem jeweiligen Umfeld. Doc gab Marty einen Teilzeitjob als Assistent bei seinen Experimenten, Laborhelfer und Hundesitter. Und das ist der Ursprung ihrer Freundschaft.”
P.S. Ich weiß, ich bin spät dran mit dieser Meldung, die auf anderen Blogs schon die Runde macht, aber ich war ein wenig skeptisch gegenüber dem Blogkommentar, aus dem diese Info stammt – schließlich kann ja im Internet jeder behaupten, er sei Bob Gale. Inzwischen gibt es aber zumindest ein die Glaubwürdigkeit des Ganzen unterstützendes Foto – Skeptiker mögen natürlich immer noch behaupten, es sei geshoppt…
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Starlight / Intergroove veröffentlichten am 29.07. eine “Blu-Ray Collection” der 80/90er-Jahre-Serie “Tales from the Crypt” (lief hierzulande meist als “Geschichten aus der Gruft”). Neben vielen bekannten (oder, aus damaliger Sicht, “zukünftigen”) Hollywood-Stars wie Tom Hanks, Whoopi Goldberg und “unserem” Michael J. Fox waren an der Serie auch prominente Regisseure (u.a. auch Robert Zemeckis…) beteiligt. Das Set enthält 16 ausgewählte Episoden aus vier Serienstaffeln enthalten und bringt um die 800 Minuten Spielzeit auf einer einzelnen Disc unter – es handelt sich also um eher durchschnittliche DVD-Videoqualität und nicht um eine HD-Abtastung. Der Ton ist ebenfalls nur in der deutschen Original-TV-Abmischung (Dolby Digital 2.0) vorhanden. Dass die Disc dagegen mit “FSK-18-Flatschen” daherkommt, lässt immerhin darauf schließen, dass wir es mit einer ungekürzten Fassung zu tun haben.
]]>Michael J. Fox wird von der Programmzeitschrift HÖRZU mit der “Goldenen Kamera” in der Kategorie “Lebenswerk International” geehrt. Wie zu lesen ist, nimmt der 49-jährige (!) die Trophäe bei der Gala-Veranstaltung am 5. Februar 2011 persönlich in Empfang.
Aus der Begründung der Jury: “Mit seiner jungenhaften, charmanten und humorvollen Art gab Michael J. Fox seinen Rollen immer eine gewisse Note. Doch zeichnen wir hier nicht nur einen Künstler aus, der über Jahrzehnte mit seiner schauspielerischen Leistung überzeugte. Ihm gilt überdies unsere Bewunderung für seinen Kampf gegen die Parkinson-Krankheit. Auch dieses Engagement und der Umgang mit seiner Krankheit verdienen höchste Anerkennung.”
Die 46. Verleihung der Goldenen Kamera findet am 5. Februar 2011 in der Ullstein-Halle in Berlin statt. Die Gala, von Hape Kerkeling moderiert, wird an diesem Samstag ab 20:15 Uhr live im ZDF ausgestrahlt.
(Die vollständige Pressemeldung findet sich hier – wieder einmal danke an Dr. Jörn Krieger: Einmal Medienbote, immer Medienbote
)
Da war ich also gestern abend in einem der umstrittensten Filme der letzten Zeit. Türkisch mit deutschen Untertiteln, keine Trailer davor, aber dafür sinnigerweise Werbung für Bier und Zigaretten. Außer zwei Kollegen und einem halben Dutzend türkischstämmiger Mitbürger ist der große Saal leer, der offen rassistische Actionfilm, der kaum an das inhaltliche Niveau der Rambo-Fortsetzungen herankommt (wie andernorts manchmal verlautet) ist aber durchaus nicht immer so unerträglich wie man zunächst vermuten muss. Klar, die Amis kommen schlecht dabei weg – ich habe aufgehört, die sinnlosen Morde zu zählen, die amerikanisch aussehen sollenden aber durchweg türkisch parlierenden Soldaten ins Drehbuch geschrieben wurden, und der Rest der Handlung um Ehre und Sühne ist nicht wirklich der Rede wert, aber es sind auch überraschende andere Töne zu hören: Da erklärt beispielsweise der ehrwürdige alte Scheich und Ziehvater einer der Hauptdarstellerinnen, die dank fehlgeleiteter amerikanischer “Terroristenjagd” ihren zukünftigen Ehemann direkt auf der Hochzeitsfeier verloren hat, warum der Koran das von ihr geplante Selbstmordattentat eben nicht rechtfertigt. Was das Ganze nun mit ZidZ zu tun hat?
Nun, ich habe es auch erst kaum glauben können, aber Billy Zane (aus Biffs Gang) spielt den bösen Ober-Ami Sam William Marshall (der, das übliche Problem bei fremdsprachigen Filmen am Rande, sich “natürlich” auch mit Landsleuten in türkischer Sprache unterhält – und ich sehe mal wieder, was für gute Synchronsprecher wir dagegen in Deutschland haben)! Nicht unbedingt ein Höhepunkt seiner Karriere, aber er bemüht sich zumindest um eine nicht allzu platte Charakterdarstellung. Fazit: Reingehen schadet nicht, um mitreden zu können, aber man muss es auch nicht haben.